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Filme > 1995 > Am wilden Fluß > Kritiken
The River Wild
Am wilden Fluß
Kinostart: 26.1.1995
ausgewählte Kritik
Abenteuer mit Gangstern. Dieser Film von Curtis Hanson zeichnet sich durch mehrere Dinge aus. Zunächst einmal die hervorragenden Darsteller, die die turbulenten Situationen auf dem strudelnden Fluss grandios meistern. Die Handlung verläuft auf zwei parallelen Ebenen: Eheprobleme der Familie Hartmann (sic!) und die eigentliche Flussfahrt als Abenteuer mit zwei Gangstern (Kevin Bacon und John Reilly). Beide Handlungsstränge ergänzen sich und bauen so die Spannung kontinuierlich auf, indem sie auf ein glückliches Ende zutreiben. Und dann gibt es noch eine clevere Lösung am Ende, die schon zwischendurch gut vorbereitet wird, so dass es ein echt verdientes Happy End ist.
  Gail Hartmann (Meryl Streep) eröffnet den Film großformatig und sportiv. Sie ist ortskundig und Expertin für Rafting. Ihr Mann Tom (David Strathairn) arbeitet mit dem Kopf. Beides passt überzeugend zur erfolgreichen Lösung, ebenso wie der Hund, die Rauchzeichen und Taubstummensymbole an einem Baumstamm. Die ganze Zeit hat man immer die schier unüberwindbaren Stromschnellen der Höllenschlucht im Hinterkopf, auf die sie zutreiben. Durchs Toms erfolgreiche Flucht eröffnet sich eine zweite Front und lässt die Spannung nochmals steigen. Der Showdown mit einer einzigen Patrone wird äußerst spannend inszeniert und bringt die Handlung auf den Siedepunkt.
  Spannendes Abenteuer mit Tiefgang vor malerischer Kulisse überzeugend gespielt. (3,75 Sterne/ZM/29.5.13)

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