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Filme > 2009 > Carriers > Kritiken
Carriers
Kinostart: 1.10.2009
ausgewählte Kritik
Die Infizierten. Formal gesehen spricht einiges für den Film. Die stringente Hinführung zum Thema ‘Viruspandemie‘ erscheint ebenso gelungen wie die Steigerung der Spannung durch den Handlungsablauf. Auch die Atmosphäre der menschenleeren Gegend bringt das Endzeitszenario glaubhaft rüber. Und schließlich gelingt es den Brüdern Pastor, trotz der beklemmend schockierenden Handlung, das ganze Unternehmen zu einem leicht wehmütigen, nostalgischen Ende zu führen. Die vorerst Überlebenden reden sich ein, glücklich zu sein.
  Die wohldosierten und im Genre unüblich echten Horrorszenen (nur 3!) genügen für den Transport der Message. Mit diesem Minimalismus von grauenhaften Schockern mit viel roter Farbe setzt sich der Film wohltuend vom Mainstream ab. Das Hauptaugenmerk liegt hier auf dem menschlichen Aspekt in einer Ausnahmesituation.
  Bei der alles entscheidenden Frage ‘Ich oder Du?‘ sieht sich Brian (Chris Pine) gezwungen seine infizierte Freundin Bobby (Piper Perabo) zurückzulassen. Und wer nicht hilfsbereit ist, wird erschossen. Um das eigene Überleben zu sichern, erschießt Danny (Lou Taylor Pucci) sogar den eigenen infizierten Bruder Brian. Hier wird das ganze Ausmaß dieses menschlichen Dramas deutlich. Brudermord als einzige Möglichkeit zu überleben. Das kann einen schon ins Grübeln bringen, denn Brians oder Dannys Handeln wird nicht bewertet.
  Der etwas andere Endzeithorror. Spannend und ohne Pathos. (3,25 Sterne/ZM/15.6.13)

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