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Filme > 2000 > Do Not Disturb > Kritiken
Do Not Disturb
Kinostart: 1.6.2000
ausgewählte Kritik
Permanent Gestört. Das scheint offenbar einer der am häufigsten verwendeten Filmtitel zu sein, seit den Zeiten von Doris Day. Hier versuchen sich William Hurt und Jennifer-Bound-Tilly als Eltern von Melissa, die einen Mord gesehen hat und vom Killer gejagt wird. Dabei wird Vater Walter ganz untypisch für ihn zum Actionhelden und kämpft wie ein Löwe bis er seine Tochter wieder hat. Ehefrau Cathryn kann hier nicht zeigen, was sie kann. Sie ist nur schmückendes Beiwerk. Und Francis Matthews (‘Simon Templar‘ alias ‘Paul Temple‘) sehen wir in seiner letzten Rolle.
  Regisseur Dick Maas spielt mit den gängigen Amsterdam-Klischees in humorvoller Weise. In der Hauptstadt des Kiffens fällt schon mal eine Stripperin von der Bühne, ein Spielautomat sprudelt Münzen, weil Walter vom vorbeirasenden Auto dranklopft oder ein rollschuhfahrender Wildpinkler bietet eine Attraktion für die Touristen. Mitunter wird es sogar richtig spannend im Fahrstuhlschacht. Aber der Killer ist nicht der Hellste und auch die Polizei nicht besonders ausgeschlafen.
  Es gelingt eine Mischung aus Komik und Krimi. Da kann man schon mal einiges unter der Logik-Lupe betrachtet durchgehen lassen. Melissa springt mit ihren zehn Jahren vom Dach des Hotels und der Killer rattert killend durch ein Bootsdach.
  Das ist vergnügliche Unterhaltung. Entspannend lustig, nie langweilig. (3 Sterne/ZM/2.8.14)

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