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Saint-Jacques... La Mecque
Saint Jacques ... Pilgern auf Französisch
Kinostart: 6.9.2007
ausgewählte Kritik
Ich pilgere also bin ich. Einer der vielen Filme über das Pilgern auf dem Jakobsweg. Hier sind es drei Erben: der Alkoholiker Claude (Jean-Pierre Darroussin), der Geschäftsmann Pierre (Artus de Penguern), der eine suizidgefährdete Alkoholikerin zu Hause hat und die ‘ausgebrannte‘ Lehrerin Clara (Muriel Robin). Hinzu kommen noch etwa fünf weitere Pilger und ein Führer.
  Wir sehen die üblichen Probleme einer Wallfahrt begleitet von bisweilen etwas bissigen Dialogen. Neben der wunderschönen Landschaft (auch die hat man erwartet) sind noch einige Traumsequenzen sehenswert. Beim Laufen und Reden entwickeln sich neue Beziehungen, ein schlichter Araber, der sich auf einer Pilgerfahrt nach Mekka wähnt (Originaltitel), lernt sogar lesen. Er spricht immer von ‘Santiago de Mekka‘. Natürlich stöhnt jeder unter der Last des Rucksacks
  Wie eine Wanderroute kommt der Film gleichbleibend angenehm nett rüber. Dazu ist die finale Pärchenbildung eigentlich überflüssig. Dass sich die zerstrittenen Geschwister am Ende alle wieder lieb haben, konnte man auch erwarten. Es wird etwas zäh. Der eigentliche Grund für den Trip geht fast verloren. Und wenn man am Ende nicht ganz genau aufpasst, wird man einen blitzartigen Hinweis nicht mitbekommen. Für Jakobspilger vielleicht eine Erinnerung an eigene Erfahrungen, für andere vielleicht ein interessantes Abenteuer in freier Wildbahn mit körperlicher Ertüchtigung. Mit Religion hat das Ganze auf alle Fälle nichts zu tun. Vielleicht pilgert man ja so auf Französisch?! (2,5 Sterne/ZM/1.10.14)

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