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Eyes of Laura Mars
Die Augen der Laura Mars
Kinostart: 20.10.1978
ausgewählte Kritik
Die Beine der Laura Mars. Die in diesem Film aufgebaute Spannung scheitert an der Glaubwürdigkeit der Story. Eine Starfotographin (Faye Dunaway zeigt viel Bein) mit seherischen Fähigkeiten verliebt sich in den ermittelnden Polizisten (Tommy Lee Jones). Das ist nicht gerade originär. Wieso er dann der Todesengel ist, erschließt sich aus John Carpenters Drehbuch nicht so recht. Die Entwicklung der Handlung erscheint auch im Nachhinein etwas altbacken und konstruiert. Sie mimt die Diva, er kann sich über den Durchbruch in seiner Karriere freuen. Irvin Kershners Film versucht Telepathie mit Cop Thriller zu verbinden. Wenn dann am Ende der schizophrene Mörder, der bis dato recht cool und normal agiert hatte, aus dem Hut gezaubert wird und nur seine schlimme Kindheit als kurze Erklärung herhalten muss, fühlt man sich leicht verschaukelt. Der Titel wird mehrfach optisch betont, dient aber nur dem allgemeinen Klamauk um den weiblichen Star. Ihre Beine sieht man öfters. Sie machen allerdings nicht so viel her. Die reichlich rote Farbe bringt weder Spannung noch Schocker und die Lovestory ist nur lauwarm. Lauras Ex (Raul Julia) soll wohl nur eine falsche Fährte legen, auf die aber niemand reinfällt.
  Faye hatte vielleicht nur zwischen ‘Bonny & Clyde‘ und ‘Barfly‘ (zwei wirklich großartige Filme) mal etwas ganz anderes machen wollen. Das hier ging allerdings in die Hose. (1,5 Sterne/ZM/1.2.15)

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