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Filme > 2012 > Shame > Kritiken
Shame
Kinostart: 1.3.2012
ausgewählte Kritik
Dauersex. Brandon (Michael Fassbender) will immer, Frauen offensichtlich auch. Hoher Nuttenverschleiß bei permanenter Anmache auch in öffentlichen Verkehrsmitteln und wenn’s gar nicht anders geht, wird onaniert. Dabei stört nur der bombastische Soundtrack oder soll der etwa verfremden?
  Mit dem Auftauchen von Schwester Sissy (Carey Mulligan) werden seine Vögelkreise gestört. Er muss mitanhören, wie Sissy mit seinem Chef auf seiner Matratze tobt. Brandon hat Potenzschwierigkeiten und Streit mit seiner Schwester, schmeißt sie raus. Der Suizidversuch der autoaggressiven Sissy kuriert Brandon von seiner Sexsucht. Ein kurzer Weinkrampf und ein symbolträchtiges physischer Zusammenbruch reichen als Katharsis aus.
  Ein wildes Konstrukt mit zwei gleichwertig überzeugenden Darstellern. Der permanente Sex wird zu einem Stressfaktor, der Lust durch Qual und Frust ersetzt. Es ist nur eine von vielen möglichen Optionen. Die Heilung ähnelt in ihrer unerwarteten Geschwindigkeit dem Lourdes-Phänomen. Steve McQueen erklärt den Titel so: er meint, die Story sei etwas, für das man sich schämen würde.
  Dabei kommt das Verhältnis der Geschwister etwas zu kurz. Nur ein Gespräch, in dem familiäre Bindungen und Verantwortung angetippt werden, reicht da nicht. Das hat er in ‘Twelve Years a Slave‘ besser gemacht. Nicht schlecht, muss man aber nicht gesehen haben. (1,5 Sterne/ZM/19.5.15)

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