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Little Women
Betty und ihre Schwestern
Kinostart: 18.5.1995
ausgewählte Kritik
Jo und ihre Schwestern. Direkt aus dem Disney Märchenwunderland ein Feel-Good Movie mit viel Puderzucker und einen Blick durch die rosarote Brille in eine heile Welt. Taschentücher nicht vergessen, denn es gibt auch echte Tragik und Trauer. Der Film eignet sich besonders zur Weihnachtszeit, und falls es gerade keinen Schnee mehr geben sollte, hier ist er in Hülle und Fülle vorhanden.
  Als Zielgruppe kann man Großeltern und ihre Enkel im Alter der hier agierenden Mädels ausmachen. Die großen Stars von heute waren 1994 noch Girlys, die man aber schon mit ihrer heutigen Physiognomie erkennen kann. Da steht allerdings nicht Betty (Claire Danes) im Mittelpunkt (sie ist für den Gebrauch der Taschentücher zuständig), sondern Jo (Winona Ryder), die am Ende ihren ersten Roman: Originaltitel ‘Little Women‘ veröffentlichen wird. Sie emanzipiert sich ganz nebenbei, tritt für das Wahrrecht für Frauen ein, und wird vom deutschen Philosophieprofessor Friedrich Bhaer (Gabriel Byrne) erst unterstützt, dann geheiratet. Ihre beiden anderen Schwestern werden von Kirsten Dunst und Trini Alvarado mit erfrischendem, kindlichem Charme dargestellt. Über allen schwebt völlig unaufdringlich Übermutter Mrs. March (Susan Sarandon), die uns bisweilen durch pädagogisch wertvolle Ratschläge überrascht.
  In dieser ganzen Welt der Frauen steht noch der junge Laurie (Christian Bale), dessen erste Liebeserfahrungen am Ende auch von Erfolg gekrönt sein werden. Der Familienvater ist nur eine Randfigur, ein Held, der kämpft und verwundet heimkehrt. Ach ja!? (3 Sterne/ZM/27.11.15)

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