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Filme > 2016 > Legend > Kritiken
Legend
Kinostart: 7.1.2016
ausgewählte Kritik
Sensation Tom Hardy. Die Gebrüder Ronnie und Reggie Kray sind auf der Insel Legenden, obwohl sie wahrlich keine Helden sind. Die Nähe der notorischen Gangster zur Arbeiterklasse hat ihnen in den Sechzigern diesen Status beim Volk eingebracht. Bereits vor 25 Jahren verfilmte Peter Medak den Aufstieg der Zwillingsbrüder zu den Königen der Unterwelt Londons, damals kongenial besetzt mit den Spandau Ballet-Brüdern Gary und Martin Kemp. Brian Helgeland („Payback“) verfilmte die Geschichte nun für ein aktuelles Publikum und kann dabei ebenfalls mit einer außergewöhnlichen Besetzung der Hauptrollen punkten: die unterschiedlichen Brüder werden von ein und derselben Person gespielt. Tom Hardy differenziert sie meisterhaft in Körpersprache, Klang und Ausdruck und es wirkt nicht nur dank der Kameratricks als steckten zwei verschiedene Schauspieler dahinter. Schade nur, dass Helgelands Adaption des Romans „The Profession of Violence“ von John Pearson sich auf das Abfilmen der wichtigsten Stationen der kriminellen Karriere beschränkt.
  Er erzählt die Geschichte aus der Sicht von Frances (Emily Browning). Die junge Frau lernt den ausgeglicheneren der Brüder, Reggie, kennen und lieben, als sie bereits den Respekt des East Ends genießen und von der hilflosen Polizei beschattet werden. Frances versucht sich in die ihr fremde Welt einzufügen, doch das Streben nach Macht und die Unberechenbarkeit von Ronnie ergeben eine Zeitbombe, die jederzeit hochgehen kann. Tom Hardy ist die Sensation dieses ansonsten recht konventionellen Gangsterfilms. Alleine seine doppelte Präsenz ist die Kinokarte wert. (3,75 Sterne/lt/29.1.16)

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