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Filme > 2013 > Gravity > Kritiken
Gravity
Kinostart: 3.10.2013
ausgewählte Kritik
Gähn! Es ist kein Science Fiction Film, es ist Weltraumkino. Der Film bietet fast ausschließlich Bilder von im Orbit herumtaumelnden Astronauten. Das kennt man bereits und so achtet man hier auf Ungenauigkeiten beim Herumfliegen. Und da ist einiges dabei, das mit der Schwerkraft (Titel) nur schwer zu vereinbaren ist. Hinzu kommt die mentale Schwäche der Weltraumflieger. Vor allem Sandra Bullock stöhnt, hechelt und schwitzt. Das zeugt nicht gerade von professionaler Ausbildung. Sie scheint wirklich von dem, was sie da tut, keine Ahnung zu haben. Ihr Kollege George Clooney macht auf Blinker: mal ist er weg, mal ist er wieder da. Wieso bleibt unklar. Das Schlimme sind nicht die Bilder, die wir seit Jahren kennen. Es ist die Dauer. Von den fast zwei Stunden kegeln die beiden über eine um die ISS, mal dotzen sie gegen Geländer oder Halterungen im Außenbereich, dann hängen sie an ganz dünnen Sicherungsleinen. Die Umlaufbahn wird zum Abenteuerspielplatz. Wenn Weltallschrott vorbeifliegt, ist das schon eine Sensation, die den Zuschauer aus dem Sekundenschlaf holt. Diese Weltraumspaziergänge waren mal vor vielen Jahrzehnten der Renner. Seitdem hängen diese Bilder in manchen Kinderzimmern. Also was soll das heute? Und mit den Oscars haben die Amis sich ja wohl nur selbst beweihräuchert. Also Studioaufnahmen von Bildern die wir aus der Realität bereits kennen?! Vom vorhersehbaren Ende will ich gar nicht sprechen. Dieser Film gehört in die Kiste der SchleFaZ oder KV. Und wenn diese Kiste der Schwerkraft gehorcht, sinkt sie auf den Grund des Meeres…Da ist sie gut aufgehoben. (0,75 Sterne/ZM/28.3.16)

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