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Filme > 2016 > Fado > Kritiken
Fado
Kinostart: 1.9.2016
ausgewählte Kritik
Krankhafte Liebe. Eine monströse Welle beherrscht die Leinwand und rollt bedrohlich auf den Kinosaal zu. Fabian erwacht aus seinem Albtraum, der ihn schon länger verfolgt. Der junge Arzt hat Dienst und bekommt eine junge Frau mit Kopfwunde eingeliefert. Hilflos muss er mit ansehen, wie sie ihm unter den Fingern wegstirbt. In Fabian löst der Tod der Frau, die seiner Ex-Freundin Doro gespenstisch ähnlich sieht, etwas aus. Er lässt seinen Job hinter sich und reist nach Lissabon, um Doro zu treffen. Er hofft, wieder mit ihr zusammen zu kommen. Doch Doro hat ein neues Leben begonnen und allmählich stellt sich heraus, dass Daniels krankhafte Eifersucht der Grund für ihre Trennung war.
  Als die beiden in einer Gasse sitzen und einander anschweigen, wird deutlich, dass da noch Liebe ist, zwischen ihnen. Von irgendwo dringen die sehnsuchtsvollen Klänge des Fado in die Szene und die Zukunft erscheint hoffnungsvoll. Doch hier bricht sich die Welle und Jonas Rothlaender („Familie haben“) konzentriert sein Drehbuch auf Daniels Persönlichkeitsstörung, die immer extremere Formen annimmt. Konsequent, unbequem und verstörend, auch in der expliziten Körperlichkeit, wenn Wahn und Wirklichkeit immer mehr miteinander verschmelzen. (3 Sterne/lt/1.9.16)

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