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Filme > 2016 > Café Society > Kritiken
Café Society
Kinostart: 10.11.2016
ausgewählte Kritik
Nostalgie und Neurosen. Auch mit 80 wird Woody Allen nicht müde und so müssen wir auch in diesem Herbst nicht auf einen neuen Film von ihm verzichten. Zwischenzeitlich fühlt sich der New Yorker Neurotiker offensichtlich sogar unterfordert und entwickelte nebenher eine Fernsehserie für Amazon. Sein neuer Spielfilm hat derweil alles, was seine Fans und Verehrer lieben und schätzen: Witz, Charme, schwindelerregende Dialoge und einen Stoßseufzer Nostalgie. „Café Society“ trägt uns zurück in die 30er Jahre des letzten Jahrhunderts. Der junge Bobby (Jesse Eisenberg) zieht aus der Bronx nach Hollywood, weg von seinem kriminellen Bruder und der jüdischen Mischpoke, hinein in ein aufregendes Leben inmitten der Stars und Sternchen. Immerhin ist sein Onkel Phil Stern (Steve Carell) ein einflussreicher Agent. Der schiebt ihn jedoch seiner Assistentin Vonnie (Kristen Stewart) zu, damit sie ihm die Stadt zeigt. Zwischen den beiden funkt es und das Leben scheint gut für Bobby. Doch Vonnie hat eine Affäre mit seinem Onkel, von der am besten niemand etwas erfährt.
  Mit einem pointierten Drehbuch, das allerlei Seitenhiebe an die Traumfabrik bereit hält, und einer einnehmenden Ausstattung knüpft Woody Allen leichtfüßig an seine besten Filme an. Zwar plätschert „Café Society“ hier und da etwas, Woodys 56. ist aber dennoch seine beste Komödie seit seinem bisher größten Publikumserfolg „Midnight in Paris“. (4,5 Sterne/lt/10.11.16)

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