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Filme > 2017 > The Party > Kritiken
The Party
Kinostart: 27.7.2017
ausgewählte Kritik
Bitterböse Gesellschaftssatire. Janet hat es geschafft: sie wurde zur Gesundheitsministerin im Schattenkabinett des britischen Unterhauses gewählt. Eigentlich ein Grund zur Freude und Anlass für eine Party. Doch irgendwas stimmt nicht mit ihrem Mann Bill. Er sitzt apathisch auf seinem Sessel, die Jazzplatten auf Anschlag und leert allein eine Flasche Wein, während Janet das Essen vorbereitet. Bill rührt sich auch nicht, als die Gäste eintreffen. Die emanzipierte April, die ihren Eso-Typen Gottfried nur mitgeschleppt hat, um mit ihm Schluss zu machen. Das lesbische Paar Martha und Jinny, die in Kürze gleich drei Kinder erwarten, aber noch nicht so sicher sind, ob sich das mit ihrem Freiheitsdrang vereinbaren lässt. Und der geschniegelte Banker Tom, der eigentlich mit seiner Freundin Marianne zur Party stoßen sollte. Doch die Tatsache, dass er ein nervliches Wrack ist, deutet darauf hin, dass hier nicht alles so läuft, wie geplant. Das ist aber nur einer der zahlreichen Abgründe, die Regisseurin Sally Potter („Orlando“) in ihrer bitterbösen Gesellschaftssatire aufreißt, um ihre Figuren hineinzustoßen. Mit einer großen Lust inszenierte sie diese Boulevardkomödie mit bissigen Dialogen, formal strikten Schwarz-Weiß-Bildern und einem großartigen Ensemble. (4,25 Sterne/lt/15.7.17)

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