Im Moment sind 10 Leute Online
Menü
Startseite
Partner
Redaktion
Nutzer
Forum
Filme
Kritiken
Mitwirkende
Kinostarts
Verleiher
Filme > 2018 > Luna > Kritiken
Luna
Kinostart: 15.2.2018
ausgewählte Kritik
Generischer Genrefilm. Alles beginnt normal: Luna ist ein typischer Teenager. Sie hängt Abends mit ihren Freundinnen ab und kommt mal wieder weit nach der abgesprochenen Uhrzeit nach Hause. Ihr Vater erwartet sie schon, die Standpauke ist vorprogrammiert, schließlich will die Familie am nächsten Tag frühzeitig in die Ferien aufbrechen. Doch als sie in dem entlegenen Haus am See ankommen, trifft kurz darauf eine Gruppe russischer Gangster ein und erschießt Lunas Mutter und die kleine Schwester und schließlich auch ihren Vater. Luna kann entkommen, landet jedoch im Kofferraum eines Fremden, der sich als Freund ihres Vaters vorstellt. Auf der Flucht vor den Killern erfährt das Mädchen, wer ihr Vater wirklich war.
  Die wahre Geschichte, nach der ein russisches Ehepaar jahrelang von der eigenen Tochter unerkannt als Spione in Deutschland lebte, bläst der afghanischstämmige Regisseur Khaled Kaissar zu einem düsteren Reißer auf. Sein Regiedebüt gibt sich radikal und schonungslos, verfällt aber zunehmend in bekannte Genremuster. Natürlich steckt hinter all dem eine Verschwörung, die bis in höchste Geheimdienstkreise der BRD reicht. Der von Lisa Vicari (gerade in der Netflix Serie „Dark zu sehen) überzeugend verkörperte Wandel vom unschuldigen Teenager zur Einzelkämpferin täuscht nicht über die Schwächen des generischen Drehbuchs hinweg. (1,75 Sterne/lt/6.2.18)

Version 1.8   –   Copyright by diekinokritiker.de   –   Impressum und Nutzungsbedingungen