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Asano Tadanobu
Asano Tadanobu ist ein japanischer Filmschauspieler. Er wurde am 27. November 1973 an einem Dienstag in Yokohama als Tadanobu Satô geboren und ist 45 Jahre alt. Asano ist der Familienname, in der westlichen Welt wird deshalb sein Name oft als Tadanobu Asano wiedergegeben. Auf der Leinwand wird er manchmal auch als Sato Tadanobu erwähnt.
Biografie
miniatur|Tadanobu Asano
Tadanobu Asano (jap. , Asano Tadanobu; * 27. November 1973 in Yokohama, Japan), eigentlich Tadanobu Satō (, Satō Tadanobu), ist ein japanischer Filmschauspieler. Er spielt meist düstere, oft auch geisteskranke Charaktere.

Leben
Schauspielkarriere
Seine Mutter ist zur Hälfte Indianerin, sein Vater arbeitet als Schauspieleragent. Mit vierzehn Jahren gründete er eine Band, seine Mitschüler bewunderten ihn für seine westliche Erscheinung. Seine erste Schauspielrolle hatte der 1,79 Meter große Schauspieler mit sechzehn Jahren in der Fernsehserie San-nen B-gumi Kinpachi sensei 3. Die erste Rolle in einem Spielfilm kam 1990 mit Bataashi kingyo, Kritikern fiel er aber vor allem im Fernsehfilm Fried Dragon Fish unter der Regie von Shunji Iwai aus dem Jahr 1993 auf. 1995 hatte er eine Rolle in Hirokazu Koreedas bei den Filmfestspielen von Venedig preisgekröntem Maboroshi – Das Licht der Illusion als Familienvater, der Selbstmord verübt.

1996 stand er für den achtminütigen Werbefilm wkw/tk/1996@7′55″hk.net für den japanischen Modedesigner Takeo Kikuchi vor der Kamera. Der Film, inszeniert von Wong Kar-Wai, handelt von einem Japaner und einer Chinesin (gespielt von Karen Mok), die sich gegenseitig erschießen. 1997 gewann er für die Filme Picnic, Focus, Fried Dragon Fish und Acri den Japanese Academy Award als Populärster Darsteller.

Nach Sōgo Ishiis Thriller Labyrinth der Träume und Teruo Ishiis Nejishiki, das auf der gleichnamigen Manga-Kurzgeschichte von Yoshiharu Tsuge basiert, gelang ihm mit Rollen in Katsuhito Ishiis Shark Skin Man and Peach Hip Girl (ebenfalls nach einer Manga-Serie, von Minetaro Mochizuki) und in Nagisa Ōshimas Samurai-Film Tabu der Durchbruch im Mainstream-Kino. Durch seine Rolle als Hattori Genosuke in einem weiteren Samurai-Film, Zatoichi – Der blinde Samurai von Takeshi Kitano, konnte er seine Popularität noch steigern.

In Takashi Miikes stark umstrittenem Film Ichi the Killer aus dem Jahr 2001, der auf einem Manga von Hideo Yamamoto basiert, übernahm er die Rolle des Kakihara, eines geisteskranken Yakuza. In Last Life in the Universe (2003) des Thailänders Pen-Ek Ratanaruang spielt er einen Japaner, dessen Selbstmordversuche in Thailand mehrmals scheitern. Für diese Rolle wurde Asano bei den Filmfestspielen von Venedig ausgezeichnet. Bei dem im Wettbewerb der Berlinale gezeigten Thriller-Drama Invisible Waves (2006) arbeitete der Schauspieler ein weiteres Mal mit Pen-Ek Ratanaruang zusammen.

Andere Tätigkeiten und Privatleben
Gemeinsam mit dem Regisseur Sōgo Ishii gründete er die Band Mach 1.67, bei der er als Sänger fungiert. Zudem engagiert sich Asano als Model für Jun Takahashi und Takeo Kikuchi und als Künstler. Seine beiden Bildbände error und BUNCH sind in Japan 1999 bzw. 2003 erschienen.

Beim Dreh zu Shunji Iwais Picnic, das 1996 uraufgeführt wurde, lernte er die Sängerin Chara kennen. Die beiden sind seit 1995 verheiratet und haben zwei Kinder.

Filmografie (Auswahl)
mini|Tadanobu Asano bei der Weltpremiere von Thor (2011)
)
 • 1992: Seishun dendekedekedeke ()
 • 1993: Fried Dragon Fish <small>(Fernsehfilm)</small>
 • 1994: 119
 • 1995: Yonshimai monogatari
 • 1995: Maboroshi – Das Licht der Illusion (, Maboroshi no hikari)
 • 1996: wkw/tk/1996@7'55<nowiki>''</nowiki>hk.net <small>(Kurzfilm)</small>
 • 1996: Picnic (Pikunikku)
 • 1996: Helpless
 • 1996: Acri
 • 1996: Focus
 • 1997: Labyrinth der Träume (Yume no ginga)
 • 1998: Love & Pop ()
 • 1998: Nejishiki ()
 • 1998: Shark Skin Man and Peach Hip Girl (, Samehada otoko to momojiri onna)
 • 1999: San tiao ren
 • 1999: Gemini – Zwillinge (Sōseiji)
 • 1999: Hakuchi
 • 1999: Jirai wo fundara sayōnara ()
 • 1999: Gohatto ()
 • 2000: Gojoe reisenki ()
 • 2000: Schnee im Wind (, Kaze-hana)
 • 2000: Party 7
 • 2001: Electric Dragon 80.000 Volt (エレクトリックドラゴン80000V)
 • 2001: Distance
 • 2001: Ichi the Killer (1, Koroshiya 1)
 • 2002: Mizu no onna ()
 • 2003: Dead End Run
 • 2003: Akarui mirai ()
 • 2003: Watashi no guranpa
 • 2003: Last Life in the Universe (, Chikyū de saigo no futari)
 • 2003: Zatoichi – Der blinde Samurai (, Zatōichi)
 • 2003: Café Lumière Kōhī jikō ()
 • 2004: Tori <small>(Kurzfilm)</small>
 • 2004: Cha no aji ()
 • 2004: Vital
 • 2004: Survive Style 5+
 • 2004: Chichi to kuraseba ()
 • 2005: Umoregi
 • 2005: Eli, Eli, rema, sabachthani? ()
 • 2005: Taga tameni
 • 2005: Naisu no mori ()
 • 2005: Ranpo jigoku
 • 2005: Tokyo Zombie (, Tōkyō zonbi)
 • 2006: 46-okunen no koi
 • 2006: Invisible Waves
 • 2007: Der Mongole (Монгол)
 • 2008: Kabei
 • 2011: Thor
 • 2012: Battleship
 • 2013: Thor – The Dark Kingdom (Thor: The Dark World)
 • 2013: 47 Ronin
 • 2014: Ruined Heart
 • 2014: Watashi no Otoko ()
 • 2015: Kishibe no Tabi ()
 • 2015: Haha to Kuraseba ()
 • 2016: Silence
 • 2017: Thor: Tag der Entscheidung (Thor: Ragnarok)
 • 2018: The Outsider
}}

Als Regisseur
 • 2004: Tori (Kurzfilm)

Leben
 • Alexandra Seitz: [http://www.berliner-zeitung.de/archiv/ueber-den-japanischen-schauspieler-asano-tadanobu--der-die-hauptrolle-spielt-in-sergej-bodrows-film--der-mongole--das-praesenzmonster,10810590,10577930.html Das Präsenzmonster.] In: Berliner Zeitung, 7. August 2008, S. K03; Porträt
Filmografie
Vor der Kamera
47 Ronin 2014 (Lord Kira)
Battleship 2012 (Nagata)
Thor 2011 (Hogun)
Der Mongole 2008 (Temudjin)
Zatoichi - Der blinde Samurai 2004 (Gennosuke Hattori)
Vital (Hiroshi Takagi)
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