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Sky du Mont
Sky du Mont ist ein deutscher Schauspieler und Autor. Er wurde am 20. Mai 1947 an einem Dienstag in Buenos Aires, Argentinien, als Caetano Neven DuMont geboren und ist 71 Jahre alt. Auf der Leinwand wird er manchmal auch als Sky du Mont erwähnt. Ebenfalls wichtig und interessant über ihn zu wissen: in England aufgewachsen, lebt in München sowie ist 1,96 m groß.
Biografie
mini|Sky du Mont (2017)
Sky du Mont<!-- vgl. Diskseite, Abschnitt "Die leidige Namendiskussion"--> (* 20. Mai 1947 in Buenos Aires, Argentinien, eigentlich Marco Claudio Cayetano Neven du Mont), früher auch Sky Dumont, ist ein deutscher Schauspieler und Autor.

Leben
Sky du Mont stammt aus der Verlegerfamilie DuMont. Die Familie flüchtete in den 1930er/1940er Jahren vor dem Nazi-Regime nach Südamerika. Du Mont, der den Spitznamen „Sky“ seinem Bruder verdankt, der „Cay“ (für Cayetano) nicht auszusprechen vermochte,<ref>[http://www.abendblatt.de/vermischtes/journal/gaetjen-trifft/article1360839/Sky-und-Mirja-du-Mont-Knatsch-auf-Augenhoehe.html abendblatt.de], [http://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/alpha-forum/sky-du-mont-gespraech100.html br-online.de]</ref> wurde im Jahr 1947 als Sohn eines Deutschen und der Britin Chiquita Neven du Mont (1921–2018) in Argentinien geboren. 1952 zog die Familie mit ihm zurück nach Europa. Seine Schulzeit verbrachte er in London, seine Matura machte er in der Schweiz.

Nach dem Besuch einer Schauspielschule in München übernahm er 1971 erste Rollen am Theater und beim Fernsehen. Er wirkte danach in zahlreichen Fernseh- und Spielfilmen mit, wie Otto – Der Film oder Der Schuh des Manitu. An 59 Folgen der US-amerikanischen Krankenhaus-Serie General Hospital war er beteiligt. In seinen internationalen Engagements spielte er unter anderem an der Seite von William Holden, Gregory Peck, Rod Steiger, Lee Marvin und Anthony Quinn sowie mit Tom Cruise und Nicole Kidman in Stanley Kubricks Eyes Wide Shut. Zudem war er in vielen deutschen Fernsehserien zu sehen, Der Kommissar, Der Alte, Derrick, Wolffs Revier, Adelheid und ihre Mörder, Forsthaus Falkenau, Polizeiinspektion 1, Zwei Münchner in Hamburg, Unser Charly, Siska, Der Hausgeist und Arme Millionäre.

Für die Rolle in der Komödie Der Schuh des Manitu wurde er 2001 mit dem Bambi und dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnet. Für seine Mitwirkung in der Komödie (T)Raumschiff Surprise – Periode 1 erhielt er im Jahr 2004 erneut einen Bambi und einen Deutschen Comedypreis.

Ab Mai 2000 moderierte er zwei Jahre lang das VIP-Journal „Sky Lights“ im SWR.<ref></ref> Seit Mai 2016 moderiert du Mont die Mystery-Fernsehserie Haunted – Seelen ohne Frieden des Privatsenders TLC Deutschland.<ref></ref> Die Serie geht angeblichen paranormalen Aktivitäten im deutschsprachigen Raum nach.<ref></ref>

2003 veröffentlichte er seinen ersten Roman mit dem Titel Prinz und Paparazzi.

Sky du Mont ist als Sprecher in Werbespots und Kinotrailern zu hören und übernahm seit 2011 in einigen Vorstellungen die Sprecherrolle im Musical The Rocky Horror Show.

Sky du Mont verkörpert vorwiegend distinguierte Wissenschaftler, Ärzte, Gutsherren usw., oftmals mit halbseidenem Hintergrund.

Privatleben
1972 ehelichte du Mont die Schauspielerin Helga Lehner. Er trennte sich von ihr, als er die französische Schauspielerin Diane Stolojan kennenlernte, die er 1992 heiratete. Sie bekamen einen Sohn, ließen sich 1995 wieder scheiden. Von 1995 bis 2000 war du Mont mit der Schauspielerin Cosima von Borsody verheiratet. Im September 2000 heiratete er in vierter Ehe Mirja Becker. Mit ihr trat du Mont 2005/2006 als Teil der Stammbesetzung der Spielshow Typisch Frau – Typisch Mann auf. Beide lebten gemeinsam in Hamburg. Sie haben gemeinsam eine Tochter (* 2001) und einen Sohn (* 2006).<ref>http://stars-forever.com/v/sky_du_mont/</ref> Im Juli 2016 gab Sky du Mont die einige Monate zurückliegende Trennung von seiner Frau bekannt.<ref></ref>

Du Mont war Mitglied der FDP und engagierte sich in Wahlkämpfen.<ref>[https://www.welt.de/regionales/hamburg/article1656683/FDP-legt-Sofortprogramm-fuer-Wirtschaft-vor.html welt.de / Hamburg / FDP legt Sofortprogramm für Wirtschaft vor.] In: Die Welt, 10. Februar 2008.</ref> Im Hamburger Bürgerschaftswahlkampf 2008 spielte er in einem Wahlwerbespot der Partei. Anfang 2018 trat er aus der Partei aus, weil sie in die Opposition ging.<ref>[https://www.ruhrnachrichten.de/Nachrichten/Ehemaliges-Wahlkampfgesicht-der-FDP-verlaesst-die-Partei-1254067.html ruhrnachrichten.de: Ehemaliges Wahlkampfgesicht der FDP verlässt die Partei]</ref>

Im Jahr 2007 wurde du Mont vom Schlemmer Atlas zum „Genießer des Jahres“ gewählt. Er engagiert sich für die Tierrechtsorganisation PETA, für die Felix Burda Stiftung, bei Make-A-Wish Deutschland und unterstützte in der Vergangenheit wiederholt World Vision Deutschland und die McDonald’s Kinderhilfe. Sky du Mont engagierte sich für die Bürgerinitiative Wir wollen lernen.

Im Jahr 2011 wurde er mit der Reinhold-Maier-Medaille ausgezeichnet.

Auszeichnungen

 • 2001: Deutscher Comedypreis für seine Rolle im Film "Der Schuh des Manitu"
 • 2001: Bambi für seine Rolle im Film "Der Schuh des Manitu"
 • 2001: E&E Excellence Award
 • 2004: Deutscher Comedypreis für seine Rolle im Film "(T)Raumschiff Surprise – Periode 1"
 • 2004: Bambi: Sonderpreis der Jury für seine Rolle im Film "(T)Raumschiff Surprise – Periode 1)
 • 2006: Ernennung zum "Genießer des Jahres"
 • 2010: Goldenes Schlitzohr
 • 2011: Reinhold-Maier-Medaille
 • 2012: Felix-Burda-Award in der Kategorie "Stars for Prevention"

Filmografie
<div style="column-width:35em;">
 • 1964: Die seltsamen Methoden des Franz Josef Wanninger
 • 1970: Merkwürdige Geschichten – Die tödliche Flamme
 • 1972: Die merkwürdige Lebensgeschichte des Friedrich Freiherrn von der Trenck
 • 1973: Alter Kahn und junge Liebe
 • 1973: Der Kommissar – Rudek
 • 1974: Der Kommissar – Ein Anteil am Leben
 • 1974: Die unfreiwilligen Reisen des Moritz August Benjowski
 • 1975: Tatort – Die Rechnung wird nachgereicht
 • 1975: Nachtdienst
 • 1975: Der Edelweißkönig
 • 1975: Tatort – Wodka Bitter-Lemon
 • 1975: Hände gut, alles gut
 • 1976: Das Schweigen im Walde
 • 1976: Derrick – Tod des Trompeters
 • 1976: 21 Stunden in München (21 Hours At Munich)
 • 1976: Der Winter, der ein Sommer war
 • 1977: Lawinenexpress (Avalanche Express)
 • 1977: Der Alte – Konkurs
 • 1978: The Boys from Brazil
 • 1978: Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand
 • 1978: Derrick – Klavierkonzert
 • 1979: Der Alte – Neue Sachlichkeit
 • 1980: Tatort – Mit nackten Füßen
 • 1980: Derrick – Die Entscheidung
 • 1981: Omar Mukhtar – Löwe der Wüste (Omar Mukhtar – Lion of the Desert)
 • 1981: Mit dem Wind nach Westen (Night Crossing)
 • 1981: Das Boot
 • 1982: Der Alte – Der Hass
 • 1982: Derrick – Hausmusik
 • 1982: Der Westen leuchtet!
 • 1982: Der Garten
 • 1983: Tiefe Wasser
 • 1983: Der Trotzkopf
 • 1983: Der Feuersturm
 • 1983: Ein Fall für zwei – Der Zeuge
 • 1984: Derrick – Drei atemlose Tage
 • 1984: Der Alte Der Unbekannte im Spiel
 • 1984: Agentin mit Herz (Scarecrow and Mrs King): The Times They Are A-Changing (Staffel 2 Folge 2<ref>wurde in Deutschland nicht gesendet</ref>)
 • 1985: Derrick – Der Mann aus Antibes
 • 1985: Otto – Der Film
 • 1986: Polizeiinspektion 1 – Dem Ende zu
 • 1986: Losberg
 • 1986: Liebe zu einem Fremden (Love with a Perfect Stranger)
 • 1986: Ein Fall für zwei – Blinder Hass
 • 1986: Polizeiinspektion 1 – Alles inklusive
 • 1988: Derrick – Die Stimme
 • 1988: Die Brüder
 • 1988: Feuersturm und Asche (War and Remembrance)
 • 1989: Forsthaus Falkenau – Liebeskummer, Der Standort des Auerhahns; Folge 6, 7
 • 1989: General Hospital
 • 1989: Zwei Münchner in Hamburg
 • 1992: Liebe auf Bewährung (Familienserie)
 • 1992: Secrets
 • 1992: Derrick – Mord im Treppenhaus
 • 1992: Happy Holiday – Schiffbruch
 • 1993: Der Hausgeist (Staffel 2, Folge 15: "Ein toller Hecht")
 • 1994: Zwei Brüder
 • 1994: Der schwarze Fluch – Tödliche Leidenschaften
 • 1994: Derrick – Der Schlüssel
 • 1995: Derrick – Ein Mord und lauter nette Leute
 • 1996: Derrick – Zeuge Karuhn
 • 1997: S.O.S. Barracuda
 • 1998: Kein Mann für eine Nacht
 • 1999–2000: Forsthaus Falkenau – Das Ungeheuer; 11 Folgen
 • 1999: Der Clown – Schöne Ferien
 • 1999: Eyes Wide Shut
 • 1999: Rosamunde Pilcher – Blüte des Lebens
 • 2000: Manila
 • 2001: Der Schuh des Manitu
 • 2002: Spiel des Schicksals <!-- laut http://www.filmdb.de/ -->
 • 2003: Es wird etwas geschehen (Kurzfilm)
 • 2003: Samba in Mettmann <!-- laut http://www.filmdb.de/ -->
 • 2004: (T)Raumschiff Surprise – Periode 1
 • 2004: Mein Mann und seine Mütter
 • 2004: Tatort – Teufel im Leib
 • 2005: Tatort – Der Name der Orchidee
 • 2005–2006: Arme Millionäre
 • 2007: Das iTeam – Die Jungs an der Maus
 • 2008: Herz aus Schokolade
 • 2009: Detektiv wider Willen
 • 2009: Mein Flaschengeist und ich
 • 2010: Otto’s Eleven
 • 2010: Traum aus Schokolade
 • 2011: Sommerlicht
 • 2011: Stankowskis Millionen
 • 2011: Sesamstraße präsentiert: Eine Möhre für zwei (Folge 39: Rülpsen verboten)
 • 2012: Der Heiratsschwindler und seine Frau
 • 2013: Das Traumhotel – Myanmar
 • 2013: Buddy
 • 2014: Fünf Freunde 3
 • 2014: Die Schlikkerfrauen
 • 2014: Die drei Federn
 • 2016: Dora Heldt: Wind aus West mit starken Böen
 • 2016: Ein Sommer auf Sizilien
 • 2017: Bullyparade – Der Film
</div>

Sprecher
 • „Der Schlangenbeschwörer“ – Eine musikalische Reise durch die Zauberwelt der Klarinette von Kim Märkl – Erzähler
 • Thomas und seine Freunde – Erzähler
 • Die Reise der Pinguine – Erzähler
 • Kabel eins – Programmansagen
 • Die drei ??? Kids (02) – DJWolfman, Radiomoderator
 • Das Geheimnis des Grals – Sprecher
 • Der große Gatsby – Hörbuch
 • Schliemanns Erben – Sprecher
 • Die drei Fragezeichen, Folge 132 „Spuk im Netz“ – Mr. Sparing
 • Die drei Fragezeichen Sonderfolge „und der dreiTag: Im Zeichen der Ritter“ – Ian Bush
 • Diverse Werbespots – Sprecher
 • Frühstück bei Stefanie – Sprecher, Gastauftritt als neuer Besitzer von Amber
 • Rocky Horror Show (Tour) – Erzähler
 • Das Märchen von der Prinzessin die unbedingt in einem Märchen vorkommen wollte – Erzähler
 • Namenslieder – Kinderlieder mit Deinem Namen – Erzähler
 • Glashaus 1 & 2 (Audible Hörbuch Produktion) – in der Rolle als Vize-Kanzler Hofer
 • Frisch vom Band: Ihr neuer, kleiner Mercedes (12:52 Min., ca. 1993, Beigabe auf Kassette mit Erläuterungen zur damals neu erschienen C-Klasse, Typ W202)
 • Eisbär, Affe & Co.

Bibliographie
Kinderbücher
 • Sophies Weihnacht. Mit Bildern von Sabine Wiemers. Baumhaus Verlag, Ingolstadt 2007. ISBN 978-3-8339-0476-9.
Romane
 • Prinz und Paparazzi. Rowohlt, Reinbek 2003, ISBN 3-499-23318-5, zusammen mit Jörg Mehrwald.
 • Fürsten & Fälscher. Heyne, München 2005, ISBN 3-453-35003-0.
 • In besten Händen. Heyne, München 2007, ISBN 3-453-35030-8.
 • Unsere täglich Krise gib uns heute. Blanvalet, 2011, ISBN 978-3-442-37748-0, zusammen mit Mirja du Mont.
 • Full House: Eine Liebeserklärung an die Chaosfamilie. Bastei & Lübbe, 2012, ISBN 978-3-7857-2448-4.
 • Steh ich jetzt unter Denkmalschutz? Älterwerden ist nichts für Spaßbremsen. Bastei & Lübbe, 2016, ISBN 978-3-404-60843-0.

Einzelnachweise
<references />
Filmografie
Vor der Kamera
Bullyparade - Der Film 2017 (General Motors)
Fünf Freunde 3 2014 (Hr. Haynes)
Otto's Eleven 2010 (Jean Du Merzac)
(T)Raumschiff Surprise - Periode 1 2004 (William der Letzte)
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