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Bill Murray
Bill Murray ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Er wurde im Jahr 1950 in Wilmette, Illinois, als William James Murray geboren und ist 59 oder 60 Jahre alt.
Biografie
thumb|Bill Murray auf dem [[Toronto International Film Festival 2009]]
William James „Bill“ Murray (* 21. September 1950 in Wilmette, Illinois) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur, Komödiant und Produzent.

Leben
Bill Murray wuchs als viertes von neun Kindern in einfachen Verhältnissen auf. Schon früh begann er, gemeinsam mit seinem Bruder Brian als Golfcaddy zu arbeiten, um seine Ausbildung bezahlen zu können. Während seiner Zeit am College verdiente er sein Geld als Drogendealer. Im Alter von 21 Jahren wurde er deswegen verhaftet und bekam eine Bewährungsstrafe.<ref>http://query.nytimes.com/gst/fullpage.html?res=940DE2DC153CF933A15752C1A96E948260&sec=&spon=&pagewanted=5 NYT, 20. August 1988</ref>

Mitte der 1970er schloss Murray sich dem Improvisationstheater Second City an und brach sein Medizinstudium ab. Ab 1977 war er fester Bestandteil des Autoren- und Darstellerteams der legendären TV-Sendung Saturday Night Live und erhielt seinen ersten Emmy. Sein Filmdebüt gab er 1978 in der Beatles-Parodie The Rutles, in der er allerdings sich selbst spielte. Ein Jahr später engagierte ihn der Regisseur Ivan Reitman als Hauptdarsteller seines Films Babyspeck und Fleischklößchen. Reitman war es auch, der Murray mit den Komödien Ich glaub mich knutscht ein Elch und Ghostbusters – Die Geisterjäger zum Durchbruch verhalf. Weitere große Erfolge konnte dieser mit Caddyshack, Tootsie und der Dickens-Adaption Die Geister, die ich rief verbuchen.

Mit dem Remake Ein verrückt genialer Coup lieferte er 1990 seine erste Regiearbeit ab, die nach eigenen Angaben auch seine letzte bleiben soll. 1993 spielte Murray in Und täglich grüßt das Murmeltier einen Meteorologen, der immer wieder denselben Tag erlebt. Diese Rolle ist bis heute eine seiner bekanntesten und beliebtesten. Nach einer kleinen Flaute ab Mitte der 1990er gelang ihm 1999 mit der gesellschaftskritischen Komödie Rushmore ein Comeback. Seitdem gehört er zum festen Schauspielerensemble von Wes Anderson. Vorläufiger Höhepunkt seiner Karriere war 2003 der Film Lost in Translation von Sofia Coppola. Für diese Rolle erhielt er u.&nbsp;a. einen Golden Globe und eine Oscar-Nominierung.

Bill Murray war zweimal verheiratet: 1981 bis 1996 mit Margaret Kelly, 1997 bis 2008 Jennifer Butler. Aus diesen Ehen hat er sechs Kinder. Drei seiner Geschwister (John, Joel und Brian) sind ebenfalls Schauspieler.

Filmografie (Auswahl)
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 • 1976: Ein Haar in der Suppe (Next Stop, Greenwich Village)
 • 1977-1999: Saturday Night Live (Fernsehserie)
 • 1978: The Rutles: All You Need Is Cash (TV)
 • 1979: Babyspeck und Fleischklößchen (Meatballs)
 • 1979: Mr. Mike's Mondo Video
 • 1980: Blast – Wo die Büffel röhren (Where the Buffalo Roam)
 • 1980: Caddyshack – Wahnsinn ohne Handicap
 • 1980: Loose Shoes
 • 1981: Ich glaub, mich knutscht ein Elch (Stripes)
 • 1981: Steve Martin's Best Show Ever (TV)
 • 1982: The Rodney Dangerfield Show: It's Not Easy Bein' Me (TV)
 • 1982: SCTV Network 90 (Fernsehserie)
 • 1982: Tootsie
 • 1983: Square Pegs (Fernsehserie)
 • 1984: Ghostbusters – Die Geisterjäger
 • 1984: Alles ist vergänglich (Nothing Lasts Forever)
 • 1984: Auf Messers Schneide (The Razor's Edge)
 • 1986: Der kleine Horrorladen (Little Shop of Horrors)
 • 1988: Die Geister, die ich rief (Scrooged)
 • 1989: Ghostbusters II
 • 1990: Ein verrückt genialer Coup (Quick Change)
 • 1991: Was ist mit Bob? (What About Bob?)
 • 1993: Und täglich grüßt das Murmeltier (Groundhog Day)
 • 1993: Sein Name ist Mad Dog (Mad Dog and Glory)
 • 1994: Ed Wood
 • 1996: Kingpin – Zwei Trottel auf der Bowlingbahn
 • 1996: Die dicke Vera (Larger Than Life)
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 • 1996: Space Jam
 • 1997: Agent Null Null Nix (The Man Who Knew Too Little)
 • 1998: Wild Things
 • 1998: Coole Typen – Freunde wie diese (With Friends Like These…)
 • 1998: Rushmore
 • 1999: Das schwankende Schiff (Cradle Will Rock)
 • 1999: Scout's Honor (Kurzfilm)
 • 2000: Hamlet
 • 2000: 3 Engel für Charlie (Charlie's Angels)
 • 2001: Speaking of Sex
 • 2001: Osmosis Jones
 • 2001: Die Royal Tenenbaums (The Royal Tenenbaums)
 • 2003: Lost in Translation
 • 2003: Coffee and Cigarettes
 • 2004: Die Tiefseetaucher (The Life Aquatic with Steve Zissou)
 • 2005: Broken Flowers
 • 2005: The Lost City
 • 2007: Darjeeling Limited
 • 2008: Get Smart
 • 2008: FCU: Fact Checkers Unit (Kurzfilm)
 • 2008: City of Ember
 • 2009: The Limits of Control
 • 2009: Zombieland (Cameo-Auftritt)
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Auszeichnungen
 • 2004: Golden Globe - Lost in Translation - Bester Schauspieler (Musical oder Komödie)
 • 2004: BAFTA Film Award - Lost in Translation - Bester Hauptdarsteller<ref></ref>

Synchronstimme
Seine deutsche Synchronstimme stammt zumeist von Arne Elsholtz. In Babyspeck und Fleischklößchen und Die Geister, die ich rief wurde er hingegen von Manfred Lehmann gesprochen.

Einzelnachweise
<references />
Filmografie
Vor der Kamera
Zombieland 2009 (Himself)
The Limits of Control 2009 (Amerikaner)
Get Smart 2008 (Agent 13)
Darjeeling Limited 2008 (Geschäftsmann)
Broken Flowers 2005 (Don Johnston)
Die Tiefseetaucher 2005 (Steve Zissou)
Coffee and Cigarettes 2004 (Bill Murray)
Lost in Translation 2004 (Bob Harris)
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