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Daniel Brühl
Daniel Brühl ist ein deutscher Schauspieler. Er wurde im Jahr 1978 in Barcelona, Barcelona, Catalonia, als Daniel César Martín Brühl González Domingo geboren und ist 31 oder 32 Jahre alt.
Biografie
thumb|Daniel Brühl (2009)
thumb|Daniel Brühl und [[Anna Maria Mühe (2004)]]
Daniel Brühl (* 16. Juni 1978 in Barcelona, Spanien, als Daniel César Martín Brühl González Domingo) ist ein deutscher Schauspieler.

Leben

Brühl lebt in Berlin und ist der Sohn des deutschen Regisseurs Hanno Brühl und einer katalanischen Lehrerin. Er ist mit dem Theater- und Opernregisseur Thierry Bruehl verwandt. Er spricht fließend katalanisch und spanisch. Einer seiner beiden Brüder lebt noch heute in Spanien.

Brühl wuchs in Köln auf, wo er das Dreikönigsgymnasium besuchte. Bereits als Kind zeigte sich sein spielerisches Experimentieren in der Familie. Mit acht Jahren gewann er einen Vorlesewettbewerb, wodurch er zum WDR-Hörfunk kam. Auf sich anschließende Hörspiel- und Synchronsprecherrollen folgten dann erste TV-Arbeiten. 1994 machte er in dem Fernsehfilm Svens Geheimnis auf sich aufmerksam. Außerdem spielte er für eine kurze Zeit in der ARD-Daily Soap Verbotene Liebe die Rolle des Straßenkindes Benji an der Seite von Christian Wunderlich. In einer Schulmusikgruppe war er Sänger. Bereits vor dem Abitur, das er dennoch abschloss, fiel die Entscheidung für das Schauspielen. Er verweigerte den Wehrdienst.

Bei den Dreharbeiten zu Nichts bereuen (2001) lernte er die Schauspielerin Jessica Schwarz kennen, mit der er bis Anfang 2006 liiert war.

International bekannt wurde Brühl durch die Hauptrolle im Kinofilm Good Bye, Lenin! (2003), für die er zahlreich ausgezeichnet wurde. Der Film lockte sechs Millionen Zuschauer weltweit ins Kino.

Daniel Brühl besticht in seinen Rollen durch seine naive Einfachheit, die dennoch große Präsenz hat. In Filmen wie Merry Christmas (2005) zeigt Brühl jedoch auch andere Seiten. Er sagt von sich selbst, der Erfolg komme ihm fast zu schnell.

Der Film Salvador – Kampf um die Freiheit (Spanien 2007), in dem Brühl überraschend die Titelrolle erhielt, war einer der größten Publikumserfolge des spanischen Filmjahres 2007. 2008 fanden unter anderem in Leipzig die Dreharbeiten für den Film Lila, Lila (nach dem gleichnamigen Roman von Martin Suter) statt.

Der Film Inglourious Basterds von Quentin Tarantino, in dem er die Figur des deutschen Soldaten Frederick Zoller darstellt, lief mit großen Erfolg auf den Filmfestspielen in Cannes 2009.<ref>Süddeutsche Zeitung: „Im Tarantino-Strudel“ vom 24. Mai 2009 auf [http://www.sueddeutsche.de/kultur/71/469625/text/ www.sueddeutsche.de]</ref>

Filmographie

<div style="float:left; text-align:left; padding-right:15px;">
 • 1994: Svens Geheimnis
 • 1995: Verbotene Liebe
 • 1996: Der Pakt – Wenn Kinder töten
 • 1997: Blutiger Ernst
 • 1997: Polizeiruf 110: Der Sohn der Kommissarin (TV)
 • 1999: Schlaraffenland
 • 1999: Hin und weg
 • 2000: Deeply (Gastauftritt)
 • 2000: Stundenhotel
 • 2000: Eine Hand voll Gras
 • 2000: Ein mörderischer Plan
 • 2000: Schule
 • 2001: Das weisse Rauschen
 • 2001: Honolulu
 • 2001: Nichts bereuen
 • 2002: Elefantenherz
 • 2002: Vaya con Dios
 • 2003: Good Bye, Lenin!
 • 2003: Die Klasse von ’99 – Schule war gestern, Leben ist jetzt (Gastauftritt)
 • 2003: Der letzte Flug
</div>
<div style="float:left; text-align:left;">
 • 2004: Was nützt die Liebe in Gedanken
 • 2004: Der Duft von Lavendel
 • 2004: Farland
 • 2004: Die fetten Jahre sind vorbei
 • 2005: Merry Christmas (Joyeux Noël)
 • 2005: Cargo
 • 2006: Salvador – Kampf um die Freiheit (Salvador)
 • 2006: Cars (Stimme)
 • 2006: Ein Freund von mir
 • 2007: 2 Tage Paris (2 Days in Paris)
 • 2007: Das Bourne Ultimatum (The Bourne Ultimatum)
 • 2007: In Tranzit
 • 2007: Keinohrhasen (Gastauftritt)
 • 2008: Krabat
 • 2008: Un poco de chocolate
 • 2009: John Rabe
 • 2009: Die Gräfin (The Countess)
 • 2009: Inglourious Basterds
</div>
<br style="clear:both;" />

Hörbücher

 • 2007: Der Lügner (The Liar) von Stephen Fry

Auszeichnungen

 • 2001: Max-Ophüls-Preis
 • 2001: Bayerischer Filmpreis – Bester Nachwuchsdarsteller
 • 2002: Deutscher Filmpreis – Bester Hauptdarsteller in Nichts bereuen, Vaya con Dios, Das weisse Rauschen
 • 2002: Preis der deutschen Filmkritik
 • 2003: Deutscher Filmpreis – Bester Hauptdarsteller in Good Bye, Lenin!, Elefantenherz
 • 2003: Berlinale – Deutscher Shooting Star des europäischen Films
 • 2003: Bambi – Film National
 • 2004: Jupiter – Bester Hauptdarsteller in Good Bye, Lenin!
 • Europäischer Filmpreis:
 • 2003 – Europäischer Schauspieler des Jahres und Publikumspreis für den besten Schauspieler in Good Bye, Lenin!
 • 2004 – Publikumspreis als bester Schauspieler in Was nützt die Liebe in Gedanken
 • 2005 - Adenauer-de Gaulle-Preis – zusammen mit Audrey Tautou

Einzelnachweise
<references />
Filmografie
Vor der Kamera
Lila Lila 2009 (David Kern)
Inglourious Basterds 2009 (Fredrick Zoller)
Die Gräfin 2009 (Istvan Thurzo)
John Rabe 2009 (Dr. Georg Rosen)
Krabat 2008 (Tonda)
Salvador - Kampf um die Freiheit 2007 (Salvador Puig Antich)
Das Bourne Ultimatum 2007 (Martin Kreutz)
2 Tage Paris 2007 (Lukas)
Ein Freund von mir 2006 (Karl)
Merry Christmas 2005 (Horstmayer)
Der Duft von Lavendel 2005 (Andrzej Marowski)
Farland 2004 (Frank)
Am Mikrofon
Cars 2006 (Lightning McQueen)
Bärenbrüder 2004 (Kenai)
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