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Robert Stadlober
Robert Stadlober ist ein österreichischer Schauspieler, Synchronsprecher, Musiker und Sänger. Er wurde am 3. August 1982 an einem Dienstag in Friesach, Kärnten, geboren und ist 37 Jahre alt.
Biografie
mini|Robert Stadlober auf der [[Berlinale 2008]]
Robert Stadlober (* 3. August 1982 in Friesach, Kärnten) ist ein österreichischer Schauspieler, Synchronsprecher, Musiker und Sänger.

Leben und Wirken
Robert Stadlober wurde in Friesach geboren und wuchs zusammen mit seiner Schwester Anja Stadlober zunächst in Puchfeld bei Scheifling in der Steiermark, später in Berlin auf. Bereits mit elf Jahren begann er als Synchronsprecher zu arbeiten, anschließend spielte er in verschiedenen Fernsehproduktionen und Kinofilmen mit. Als Musikinstrument lernte Stadlober zuerst Geige, mit 13 Jahren wechselte er zur Gitarre. Als 15-Jähriger verließ er die Schule.<ref>[http://www.prosieben.de/stars/star-datenbank/robert-stadlober Starprofil] auf prosieben.de, abgerufen am 27. November 2013.</ref>

Seine erste größere Filmrolle hatte er als Rolling-Stones-Fan und Plattenliebhaber Wuschel 1999 in der Ostalgie-Komödie Sonnenallee. Mit der Darstellung des 16-jährigen, halbseitig spastisch gelähmten Internatsschülers Benjamin Lebert in Crazy (2000) erfolgte sein endgültiger Durchbruch als Schauspieler. Für seine darstellerische Leistung in diesem Film erhielt er 2001 den Nachwuchspreis des Bayerischen Filmpreises. Im Jahr 2000 zog er nach Hamburg-St. Pauli.<ref name="bonke">Johannes Bonke und Rico Pfirstinger: , 3. Dezember 2002</ref> Im selben Jahr gründete er mit drei Freunden die Band Gary (auch Garyband genannt), bei der 2011 neben ihm Rasmus Engler und Johanna Laute mitwirkten. In Engel und Joe (2001) spielte er an der Seite von Jana Pallaske einen Punk, der bedingungslose Liebe lebt.

Stadlober spielte 2003 und 2004 zwei Rollen am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, die beide in der Presse gelobt wurden. In dem Film Sommersturm (2004) stellte er den jungen Ruderer Tobi dar, der sich in seinen besten Freund Achim (Kostja Ullmann) verliebt, ohne dass seine GefĂĽhle erwidert werden.

Mit dem Film Schwarze Schafe kehrte er 2006 wieder ins Berliner Milieu zurück. In Uwe Jansons Verfilmung von Peer Gynt war er in der Titelrolle zu sehen. Die Hauptrolle in einer Verfilmung von Falcos Leben lehnte er 2007 ab, da er sich nicht dazu imstande sah, ein 40-jähriges Leben emotional zu erfassen.<ref name="ORF Wien" />

Stadlober lebt seit 2008 wieder in Berlin.<ref>[http://www.vollfilm.com/robert-stadlober Agentur von Robert Stadlober], vollfilm.com, abgerufen am 12. Oktober 2008</ref> Er steht aber auch in Wien vor der Kamera. 2010 verkörperte er in dem Kinofilm Kottan ermittelt: Rien ne va plus unter der Regie von Peter Patzak den Assistenten Alfred Schrammel.<ref name="Kleine Zeitung" /> Zusammen mit Bernhard Kern betreibt er das Independent-Label Siluh Records und ist Mitglied der Band Escorial Gruen. Stadlober singt dort, spielt Gitarre, Mundharmonika und Trompete.

Seit 2010 ist Robert Stadlober wieder mit der Band Gary aktiv, die im selben Jahr die Single Will You und die LP One Last Hurrah For The Lost Beards Of Pompeji veröffentlichte.

Bereits 2009 wurde das Sozialdrama Zarte Parasiten in Venedig vorgestellt. Nach der Präsentation auf zahlreichen Filmfestivals lief es ab Anfang September 2010 landesweit in ausgewählten deutschen Kinos an.<ref name="Zarte Parasiten" /> In dem ersten Teil der Trilogie spielte Tom Schilling in Egoshooter die Hauptrolle.

Stadlober sorgte 2011 für eine Kontroverse, als er in einem Interview mit Radio Bremen äußerte: „Solange in Hoyerswerda keine Asylantenheime brennen, habe ich keine Probleme mit brennenden Mercedessen.“ Er glaube, „dass die alle eine gute Versicherung haben“. Der damalige niedersächsische Ministerpräsident David McAllister kritisierte Stadlober daraufhin scharf.<ref>[http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/robert-stadlober-kein-problem-mit-brennenden-autos/4281580.html Kein Problem mit brennenden Autos] auf tagesspiegel.de, abgerufen am 26. November 2013.</ref> In einem Interview mit der Zeitschrift Straßen aus Zucker äußerte Stadlober: „Naja, dass es uns so dreckig geht, liegt ja recht offensichtlich am Kapitalismus. Leider steht die Revolution aber auch nicht gerade vor der Tür.“<ref>[http://strassenauszucker.blogsport.de/images/strassenauszucker6.pdf Was ist da bei Ihnen durchgebrannt, Herr Stadlober?] (PDF; 3,0&nbsp;MB), Seite 18, auf strassenauszucker.blogsport.de, abgerufen am 26. November 2013.</ref>

Er ist verheiratet und hat eine Tochter.<ref>https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/Die-Geschichte-eines-Abends,sendung845040.html</ref>

Filmografie

Synchronisationsarbeiten (Auswahl)

Filme
 • 1994: Flintstones – Die Familie Feuerstein, Rolle: Bamm Bamm Geröllheimer
 • 1996: Matilda, Rolle: Michael Wurmwald
 • 1997: Vergessene Welt: Jurassic Park, Rolle: Tim Murphy (Joseph Mazzello)
 • 1999: Der Schlächterbursche, Rolle: Francie Brady
 • 1999: Shakespeare in Love, Rolle: John Webster
 • 2002: Der Schatzplanet, Rolle: Jim Hawkins
 • 2004: Das wandelnde Schloss, Rolle: Hauro
 • 2007: Könige der Wellen, Rolle: Cody Maverick
 • 2011: Mein Amerika, Dokumentarfilm, Deutscher Sprecher fĂĽr Peter Hegedus

Serien
 • 1997: Missis Jo und ihre fröhliche Familie, Rolle: Thomas "Tommy" Bangs (Minami Takayama)
 • 1997–2001: Disneys GroĂźe Pause, Rolle: Theodore Jasper „T.J.“ Detweiler, Jr.
 • 1999: 101 Dalmatiner, Rolle: Lucky (Pamela Adlon)

Hörbücher
 • 2007: Geschichten von Michel aus Lönneberga von Astrid Lindgren
 • 2007: Die Ă„sthetik des Widerstands von Peter Weiss (audiobook)
 • 2008: ReifeprĂĽfung von Charles Webb
 • 2009: Der Club der toten Dichter von Nancy H. Kleinbaum
 • 2009: Flug der Pelikane von Benjamin Lebert
 • 2009: Tote Mädchen lĂĽgen nicht von Jay Asher
 • 2010: Asphaltspringer von Rusalka Reh
 • 2012: Pampa Blues von Rolf Lappert, Silberfisch bei Hörbuch Hamburg
 • 2013: Zuckerleben von Pyotr Magnus Nedov, Hörbuch Hamburg
 • 2013: Margos Spuren von John Green (Hörbuch Hamburg)
 • 2013: Das Rosie-Projekt von Graeme Simsion (argon Hörbuch)
 • 2015: Auerhaus von Bov Bjerg (aufbau audio)
 • 2016: Porcelain von Moby
 • 2017: Peterchens Mondfahrt von Gerdt von Bassewitz
 • 2019: Niemals ohne sie von Jocelyne Saucier. Ăśbers. Sonja Finck. Random House Audio, 2019 ISBN 3837146898 (ungekĂĽrzt)

Theater
 • 1997: Eine ganz normale Familie von Neil Simon in der TribĂĽne, Berlin
 • 2003: Trainspotting von Irvine Welsh im Deutschen Schauspielhaus, Hamburg
 • 2004: Romeo und Julia von William Shakespeare im Deutschen Schauspielhaus, Hamburg
 • 2006: Area 7 von Christoph Schlingensief im Burgtheater, Wien
 • 2011: Amerika von Bernd Liepold-Mosser im Stadttheater, Klagenfurt
 • 2012: Der Firmenhymnenhandel von Thomas Ebermann im Kampnagel, Hamburg
 • 2013: Rot von John Logan, Hamburger Kammerspiele, Hamburg
 • 2014: Gespenster von Henrik Ibsen, Theaterhaus Stuttgart<ref> bei kulturpegel.de. Abgerufen am 10. Juni 2014.</ref>
 • 2014: Das goldene Vlies von Franz Grillparzer im Stadttheater Klagenfurt
 • 2015: Private Peaceful von Michael Morpurgo an den Hamburger Kammerspielen

Fernsehshows
 • 2009: Willkommen Ă–sterreich im ORF

Auszeichnungen
 • 2000: Internationales Filmfestival de las Baleares – Bester Schauspieler (Crazy)
 • 2001: Bayerischer Filmpreis – Darstellerpreis fĂĽr Nachwuchsschauspieler (Crazy)
 • 2001: DIVA-Award – Darstellerpreis fĂĽr Nachwuchsschauspieler (Crazy)
 • 2001: Deutscher Filmpreis-Nominierung – Bester Schauspieler (Crazy)
 • 2001: World Film Festival MontrĂ©al – Bester Schauspieler (Engel & Joe)
 • 2005: Undine Award – Bester jugendlicher Hauptdarsteller in einem Kinospielfilm (Sommersturm)
 • 2007: Undine Award – Bester jugendlicher Hauptdarsteller in einem Fernsehfilm (Peer Gynt)
 • 2007: Undine Award – Publikumspreis (Peer Gynt)
 • 2016: Rolf-Mares-Preis fĂĽr seine Darstellung des Tommo Peaceful in Private Peaceful an den Hamburger Kammerspielen

Einzelnachweise
<references>
<ref name="ORF Wien">[http://wien.orf.at/stories/166955/ Suche nach Falco-Darsteller geht weiter], ORF-Online, 24. Jänner 2007</ref>
<ref name="Kleine Zeitung">, Kleine Zeitung vom 8. Juni 2010</ref>
<ref name="Zarte Parasiten">, Webpage des Films</ref>
</references>
Filmografie
Vor der Kamera
Diplomatie 2014 (Leutnant Bressensdorf)
Alles inklusive 2014 (Karl (jung))
Kottan ermittelt: Rien ne va plus 2011 (Alfred Schrammel)
Zarte Parasiten 2010 (Jakob)
Unter Strom 2009 (Cheesie)
Krabat 2008 (Lyschko)
Berlin am Meer 2008 (Tom)
Schwarze Schafe 2007 (Breslin)
Peer Gynt 2006 (Peer Gynt)
Sommersturm 2004 (Tobi)
Am Mikrofon
Könige der Wellen 2007 (Cody Maverick)
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