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Michael Gwisdek
Michael Gwisdek ist ein deutscher Schauspieler. Er wurde am 14. Januar 1942 an einem Mittwoch in Berlin-Weißensee geboren und ist 68 Jahre alt.
Biografie
thumb|Michael Gwisdek während der Eröffnung der Berlinale 2009

Michael Gwisdek (* 14. Januar 1942 in Berlin-Weißensee) ist ein deutscher Schauspieler und Filmregisseur.

Gwisdek begann 1965 seine Schauspielausbildung. Gleichzeitig versuchte er sich im Fach Regie. Den Einstieg in seine Karriere bekam er durch Engagements an verschiedenen Theatern, zuerst in Karl-Marx-Stadt, später am Deutschen Theater und an der Volksbühne Berlin. Gleichzeitig hat Michael Gwisdek in über 100 Filmen mitgespielt. In den letzten Jahren trat er sowohl im Tatort als auch in Kinofilmen (Good Bye, Lenin!) in Erscheinung.
Seine schauspielerischen Leistungen brachten ihm bereits mehrere Auszeichnungen. So erhielt er bei der Berlinale 1999 einen Silbernen Bären als bester Hauptdarsteller in dem Film Nachtgestalten. 2000 wurde Michael Gwisdek zusätzlich mit dem Ernst-Lubitsch-Preis ausgezeichnet.

Ende der 1980er Jahre begann Gwisdek auch als Filmregisseur zu arbeiten. Seine erste Regiearbeit, der Historienfilm Treffen in Travers, brachte ihm 1990 beim 6. Nationalen Spielfilmfestival der DDR den Preis für den besten Film ein.

Gwisdek lebt in Berlin und hat zwei Söhne mit der Schauspielerin Corinna Harfouch, mit der er von 1985 bis 2007 verheiratet war. 2007 heiratete er erneut.

Filmografie
miniatur|Michael Gwisdek in [[Wachtmeister Zumbühl von Urs Odermatt.]]
miniatur|200px|Michael Gwisdek als „Wachtmeister Zumbühl“ von [[Urs Odermatt.]]
 • 1968: Die Toten bleiben jung, Regie: Joachim Kunert
 • 1968: Spur des Falken, Regie: Gottfried Kolditz
 • 1969: Weiße Wölfe, Regie: Konrad Petzold
 • 1969: Jungfer, Sie gefällt mir, Regie: Günter Reisch
 • 1974: Hostess, Regie: Rolf Römer
 • 1974: Till Eulenspiegel, Regie: Rainer Simon
 • 1976: Mann gegen Mann, Regie: Kurt Maetzig
 • 1979: Zünd an, es kommt die Feuerwehr, Regie: Rainer Simon
 • 1979: Addio, piccola mia, Regie: Lothar Warneke
 • 1980: Muhme Mehle (TV), Regie: Thomas Langhoff
 • 1980: Jadup und Boel, Regie: Rainer Simon
 • 1981: Das unsichtbare Visier: Feuerdrachen (TV), Regie: Peter Hagen
 • 1982: Märkische Forschungen, Regie: Roland Gräf
 • 1982: Dein unbekannter Bruder, Regie: Ulrich Weiß
 • 1983: Olle Henry, Regie: Ulrich Weiß
 • 1984: Der Fall Bachmeier – Keine Zeit für Tränen, Regie: Hark Bohm
 • 1984: Ärztinnen, Regie: Horst Seemann
 • 1985: Hälfte des Lebens, Regie: Herrmann Zschoche
 • 1987: Sansibar oder der Letzte Grund (TV), Regie: Bernhard Wicki
 • 1987: Der kleine Staatsanwalt, Regie: Hark Bohm
 • 1988: Pestalozzis Berg, Regie: Peter von Gunten
 • 1988: Yasemin, Regie: Hark Bohm
 • 1989: Coming Out, Regie: Heiner Carow
 • 1991: Der Verdacht (Film), Regie: Frank Beyer
 • 1991: Der Tangospieler, Regie: Roland Gräf
 • 1991: Das Heimweh des Walerjan Wrobel, Regie: Rolf Schübel
 • 1992: Hotel Deutschland, Regie: Stefan Paul
 • 1994: Wachtmeister Zumbühl, Regie: Urs Odermatt
 • 1994: Abschied von Agnes, Regie: Michael Gwisdek
 • 1996: Zerrissene Herzen, Regie: Urs Odermatt
 • 1998: Das Mambospiel, Regie: Michael Gwisdek
 • 1998: Tatort – Ein Hauch von Hollywood, Regie: Urs Odermatt
 • 1999: Nachtgestalten, Regie: Andreas Dresen
 • 2000: Freunde, Regie: Martin Eigler
 • 2000: Die Unberührbare, Regie: Oskar Roehler
 • 2002: Vaya con Dios, Regie: Zoltan Spirandelli
 • 2003: Good Bye, Lenin!, Regie: Wolfgang Becker
 • 2003: Herr Lehmann, Regie: Leander Haußmann
 • 2004: Kleinruppin forever, Regie: Carsten Fiebeler
 • 2004: Sterne leuchten auch am Tag, Regie: Roland Suso Richter
 • 2005: Almost Heaven, Regie: Ed Herzog
 • 2005: Die Luftbrücke – Nur der Himmel war frei, Regie: Dror Zahavi
 • 2005: Barfuss, Regie: Til Schweiger
 • 2006: Elementarteilchen, Regie: Oskar Roehler
 • 2007: Tatort – Macht der Angst, Regie Florian Baxmeyer
 • 2007: Die Schatzinsel, Regie: Hansjörg Thurn
 • 2007: Pornorama, Regie Marc Rothemund
 • 2008: Das Wunder von Berlin (TV), Regie: Roland Suso Richter
 • 2008: Der Baader Meinhof Komplex, Regie: Uli Edel
 • 2009: Hilde, Regie: Kai Wessel
 • 2009: Hinter Kaifeck, Regie Esther Gronenborn
 • 2009: Männersache, Regie: Gernot Roll
 • 2010: Boxhagener Platz, Regie: Matti Geschonneck

Auszeichnungen
 • 2008 - Deutscher Fernsehpreis als bester Schauspieler in einer Nebenrolle für Das Wunder von Berlin
 • 2000 - Ernst-Lubitsch-Preis für Nachtgestalten
 • 1999 - Silberner Bär für Nachtgestalten
 • 1991 - Deutsche Filmpreis in Gold für Der Tangospieler
Filmografie
Vor der Kamera
Boxhagener Platz 2010 (Karl Wegner)
Männersache 2009 (Rudi)
Hilde 2009 (Karl Gröhn)
Hinter Kaifeck 2009 (Pfarrer)
Reine Formsache 2006 (Felix' Vater)
Elementarteilchen 2006 (Professor Fleißer)
Almost Heaven 2005 (Botschaftsmitarbeiter)
Barfuss 2005 (Bahnangestellter)
Kleinruppin forever 2004 (Erwin)
Die Unberührbare 2000 (Joachim)
Der Verdacht 1991 (Karins Vater)
Das Wunder von Berlin (Walter Kaiser)
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