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Jamie Foxx
Jamie Foxx ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Musiker und Komödiant. Er wurde im Jahr 1967 in Terrell, Texas, als Eric Marlon Bishop geboren und ist 42 oder 43 Jahre alt.
Biografie
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<ref name="DEunpred">[http://www.musicline.de/de/chartverfolgung_summary/artist/Foxx%2CJamie+featuring+Ludacris/single Unpredictable (Single)] in den deutschen Charts</ref>
<ref name="UKextrav">[http://www.chartstats.com/artistinfo.php?id=10751 Extravaganza (Single)] in den UK-Charts</ref>
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Jamie Foxx (* 13. Dezember 1967 in Terrell, Texas; eigentlich Eric Marlon Bishop) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Musiker, Comedian und der dritte afroamerikanische Schauspieler, der für eine Hauptrolle mit dem Oscar ausgezeichnet wurde.

Leben
Jamie Foxx wuchs bei seiner Großmutter auf, da sich seine Eltern scheiden ließen, als er sieben Monate alt war. Auf Druck seiner Großmutter lernte er Klavier spielen. Foxx wollte zunächst nach der Schule zur Army gehen, bekam aber von seinem Ausbilder den Rat, etwas aus seinen künstlerischen Talenten zu machen. So begann er eine Karriere als Standup-Comedian in kleinen Clubs in Los Angeles, wo er unter anderem Ronald Reagan imitierte. Er wirkte Ende der 80er-Jahre in der TV-Comedy In Living Color mit. Mit der seit 1996 ausgestrahlten Sitcom Jamie Foxx Show und diversen anderen Sketch-Shows wurde er in den USA bekannt. 1997 und 2000 ging er mit seinen Programm auf Tournee. Der von ihm gewählte Künstlername Foxx ist ein Tribut an den US-amerikanischen Comedian Redd Foxx, der wiederum seinen Künstlernamen in Anlehnung an den Baseball-Star Jimmie Foxx gewählt hatte, der im Geburtsjahr von Jamie Foxx 1967 verstarb.

Auch musikalisch feierte Foxx Erfolge. Sein erstes Album mit dem Titel Peep This kletterte 1995 bis auf Platz 12 der US-Billboard-Charts. Das Nachfolgewerk Unpredictable erreichte im Dezember 2005 sogar kurzzeitig Platz 1.

Seine erste Filmrolle übernahm er an der Seite von Robin Williams in dem Film Toys. Nachdem er zunächst in Komödien spielte, erhielt er seine erste ernste Rolle in dem Football-Drama An jedem verdammten Sonntag von Oliver Stone. Zum Durchbruch verhalf ihm die Rolle in Collateral als Gegenspieler von Tom Cruise, die ihm seine erste Oscarnominierung (als bester Nebendarsteller) einbrachte. Für den Film Ray, in welchem er den legendären Musiker Ray Charles verkörpert, gewann er 2005 in der Kategorie Bester Hauptdarsteller in einer Komödie/Musical den Golden Globe Award. Für die Oscarverleihung wurde er gleich zweimal nominiert, zum einen als bester Hauptdarsteller (Ray) und gleichzeitig auch als bester Nebendarsteller in Collateral. Den Oscar als bester Hauptdarsteller konnte er von der Vorjahresgewinnerin Charlize Theron in Empfang nehmen. Damit ist Foxx nach Sidney Poitier (1963 bester Hauptdarsteller für Lilien auf dem Felde (Lilies of the Field)) und Denzel Washington (2002 bester Hauptdarsteller für Training Day) der dritte afroamerikanische Schauspieler, der für eine Hauptrolle mit dem Oscar ausgezeichnet wurde.

Im Jahre 2007 spielte er neben Jennifer Hudson, Anika Noni Rose und Beyoncé Knowles eine Hauptrolle in dem Film Dreamgirls, welcher zwei Oscars gewann.

Foxx ist Vater einer Tochter namens Corinne.

Filmografie <small>(Auswahl)</small>
 • 1992 – Toys
 • 1996 – Great White Hype – Eine K.O.Mödie (The Great White Hype)
 • 1996 – Lügen haben lange Beine (The Truth About Cats & Dogs)
 • 1997 – Booty Call – One-Night-Stand mit Hindernissen (Booty Call)
 • 1998 – The Players Club
 • 1999 – Held Up – Achtung Geiselnahme! (Held Up)
 • 1999 – An jedem verdammten Sonntag (Any Given Sunday)
 • 2000 – Bait – Fette Beute (Bait)
 • 2001 – Ali
 • 2002 – Redemption: The Stan Tookie Williams Story
 • 2003 – Shade
 • 2004 – Breakin’ All the Rules
 • 2004 – Collateral
 • 2004 – Ray
 • 2005 – Stealth – Unter dem Radar (Stealth)
 • 2005 – Jarhead – Willkommen im Dreck (Jarhead)
 • 2006 – Miami Vice
 • 2006 – Dreamgirls
 • 2007 – Operation: Kingdom (The Kingdom)
 • 2009 – Der Solist (The Soloist)

Diskografie
Alben
(mit Single-Auskoppelungen)

 • Peep This, 1995 (mit Gold ausgezeichnet)
 • *Infatuation <small>(1994)</small>
 • *Experiment <small>(1994)</small>

 • Unpredictable, 2005 (mit Doppel-Platin ausgezeichnet)
 • *Unpredictable <small>feat. Ludacris</small>
 • *Extravaganza <small>feat. Kanye West (2006)</small>
 • *DJ Play a Love Song <small>feat. Twista (2006)</small>
 • *Can I Take U Home <small>(2006)</small>

 • Intuition, 2008 (mit Platin ausgezeichnet)
 • *Just Like Me <small>feat. T.I.</small>
 • *She Got Her Own <small>feat. Ne-Yo & Fabolous</small>
 • *Blame It <small>feat. T-Pain (2009)</small>
 • *I Don't Need It <small>(2009)</small>
 • *Digital Girl <small>feat.Drake, Kanye West & The-Dream (2009)</small>

Sonstige Singles
 • Slow Jamz <small>Twista (feat. Kanye West), 2003</small>
 • Gold Digger <small>Kanye West, 2005</small>
 • Georgia <small>Field Mob (feat. Ludacris), 2005</small>
 • Live in the Sky <small>T.I., 2006</small>
 • Please Excuse My Hands <small>Plies (ft. The-Dream), 2008</small>

Auszeichnungen
Oscar
 • 2005: Bester Schauspieler in einer Hauptrolle für Ray
 • 2005: Nominierung: Bester Nebendarsteller für Collateral

Golden Globe
 • 2004: Beste Leistung eines Schauspielers in einem Kinofilm – Musical oder Comedy für Ray
 • 2004: Nominierung: Beste Leistung eines Schauspielers in einer Nebenrolle in einem Kinofilm für Collateral
 • 2004: Nominierung: Beste Leistung eines Schauspielers in einer Mini-Serie oder Film für das Fernsehen für Redemption: The Stan Tookie Williams Story

Nach Frank Sinatra, Cher, Barbra Streisand, Bing Crosby und Eminem ist er der sechste Künstler, der einen Oscar gewonnen und einen Nummer-1-Hit gelandet hat.

Jupiter
 • 2006: Bester Darsteller international für Ray

Quellen
<references />
Filmografie
Vor der Kamera
Der Solist 2009 (Nathaniel Ayers)
Gesetz der Rache 2009 (Nick Rice)
Operation: Kingdom 2007 (Ronald Fleury)
Dreamgirls 2007 (Curtis Taylor Jr.)
Miami Vice 2006 (Det. Ricardo Tubbs)
Jarhead - Willkommen im Dreck 2006 (Staff Sgt. Sykes)
Stealth - Unter dem Radar 2005 (Henry Purcell)
Ray 2005 (Ray Charles)
Collateral 2004 (Max)
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