Devid Striesow
Devid Striesow ist ein deutscher Schauspieler. Er wurde im Jahr 1973 in Bergen auf Rügen, German Democratic Republic, geboren und ist 36 oder 37 Jahre alt.
Biografie
thumb|Devid Striesow (2007)
Devid Striesow (* 1. Oktober 1973 in Bergen auf Rügen) ist ein deutscher Schauspieler.
Biographie
Striesow ist der Sohn eines Elektrikers, seine Mutter arbeitete als Säuglings- und Kinderkrankenschwester. Nach seiner Schulausbildung zog er nach Berlin, um eine Goldschmiedlehre zu beginnen. Doch der Mauerfall 1989 änderte seine Lebensplanung und er ging wieder zur Schule, um sein Abitur zu machen. Zunächst wollte er Musik studieren, doch nach Empfehlung von Freunden bewarb er sich erfolgreich an der Schauspielschule Ernst Busch. Seine Kolleginnen und Absolventinnen im Jahrgang 1999 waren unter anderem Fritzi Haberlandt und Nina Hoss. Seit 1999 ist er unter anderem als Theaterschauspieler am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg und am Düsseldorfer Schauspielhaus tätig. In Düsseldorf begann die Zusammenarbeit mit dem Regisseur Jürgen Gosch. Er spielte in dessen Inszenierungen Käthchen von Heilbronn, Prinz Friedrich von Homburg oder die Schlacht bei Fehrbellin, Hamlet und Wlas in Maxim Gorkis Sommergästen. Für die Rolle des Wlas wurde er 2004 mit dem Alfred-Kerr-Preis ausgezeichnet und erhielt von der Zeitschrift Theater heute die Auszeichnung Bester Nachwuchsschauspieler des Jahres. 2005 spielte er in Goschs Macbeth-Inszenierung, die zur Inszenierung des Jahres gewählt wurde, die Lady Macbeth.
Sein Kinodebüt gab er 2000 unter der Regie von Rainer Kaufmann in Kalt ist der Abendhauch. Eine Nominierung für den Bundesfilmpreis erhielt er für die Darstellung eines erfolglosen Kleinunternehmers in Frankfurt an der Oder in Hans-Christian Schmids Film Lichter. Auf der Berlinale 2007 war er in beiden deutschen Wettbewerbsbeiträgen, Yella und Die Fälscher, zu sehen. 2007 gewann er den Deutschen Filmpreis in der Kategorie „Beste männliche Nebenrolle“ für seine Darstellung des SS-Offiziers Friedrich Herzog in dem Film Die Fälscher. Seit 2005 gehört er in der Rolle des Jan Martensen zum Serienteam der ZDF-Krimireihe Bella Block.
Er hat einen Sohn mit der Schauspielerin Maria Simon.
Filmografie (Auswahl)
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• 2000: Kalt ist der Abendhauch
• 2001: Mein langsames Leben
• 2001: Was tun, wenn’s brennt?
• 2002: Bungalow
• 2002: Mein erstes Wunder
• 2003: Lichter
• 2003: Der Job seines Lebens
• 2003: Morgen früh ist die Nacht rum
• 2004: Klassentreffen
• 2004: Marseille
• 2004: Der Untergang
• 2005: Die Boxerin
• 2005: Napola – Elite für den Führer
• 2006: Der Rote Kakadu
• 2006: Die Tote vom Deich
• 2006: Eden
• 2006: Valerie
• 2006: Ein verlockendes Angebot
• 2007: Bis zum Ellenbogen
• 2007: Die Fälscher
• 2007: Yella
• 2007: Das Herz ist ein dunkler Wald
• 2008: 12 heißt: Ich liebe Dich
• 2008: Freischwimmer
• 2008: KDD – Kriminaldauerdienst
• 2009: Tatort: Neuland
• 2009: So glücklich war ich noch nie
• 2009: Résiste - Aufstand der Praktikanten
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Auszeichnungen
• 2001: Sonderpreis für darstellende Kunst der Landeshauptstadt Düsseldorf
• 2003: Preis der deutschen Filmkritik: Bester Schauspieler für Lichter und Bungalow
• 2003: Nominierung für den Deutschen Filmpreis: Beste männliche Nebenrolle für Lichter
• 2004: Nachwuchsschauspieler des Jahres der Theaterzeitschrift Theater heute
• 2004: Alfred-Kerr-Darstellerpreis beim 41. Theatertreffen Berlin (für den Wlas in Gorkis „Sommergäste“) <ref>[http://www.alfred-kerr.de/preis10.html Verleihung des Alfred-Kerr-Darstellerpreises an Devid Striesow], 2004</ref>
• 2007: Deutscher Filmpreis: Beste männliche Nebenrolle für Die Fälscher
• 2008: Preis für Schauspielkunst beim Festival des deutschen Films mit Nina Hoss
Einzelnachweise
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