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Jeff Bridges
Jeff Bridges ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Filmproduzent und Musiker. Er wurde am 4. Dezember 1949 an einem Sonntag in Los Angeles als Jeffrey Leon Bridges geboren und ist 69 Jahre alt. Auf der Leinwand wird er manchmal auch als Jeffrey Bridges erwähnt.
Biografie
mini|Jeff Bridges auf der [[San Diego Comic-Con International|Comic-Con in San Diego (2017)]]
Jeffrey Leon Bridges (* 4. Dezember 1949 in Los Angeles) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Filmproduzent und Musiker.

Seit seinem Durchbruch mit Die letzte Vorstellung war Bridges in über fünfzig namhaften Hollywood-Produktionen zu sehen, darunter Starman, Fearless, Iron Man, Tron und The Big Lebowski. Für seine Rolle in Crazy Heart erhielt er 2010 den Oscar als Bester Hauptdarsteller.

Filmkarriere
Jugend und schauspielerische Anfänge
Jeff Bridges wurde am 4. Dezember 1949 als Jeffrey Leon Bridges in Los Angeles geboren. Er war der zweite Sohn des vor allem durch sein komödiantisches Spätwerk heute noch bekannten Schauspielers Lloyd Bridges und dessen Frau Dorothy Bridges (geborene Simpson), die ebenfalls Schauspielerin war und Dichterin, und wuchs in Holmby Hills, im nahen Umfeld der Hollywood-Filmindustrie auf. Es gibt noch eine Schwester namens Luzide. Gegenüber der Los Angeles Times äußerte Jeff Bridges nach Dorothys Tod, sie habe mit den Kindern täglich „pretend“ (zu Deutsch etwa: tu so, als ob) gespielt, ein koordiniertes Spiel, das ihnen die Grundzüge der Schauspielerei vermittelte. Dorothy und auch Lloyd Bridges hatten gemeinsam mit Michael Tschechow das Schauspiel erlernt und gaben einiges von dessen Schauspieltechnik an die Kinder weiter.<ref name="Dorothy Bridges" />

Im Jahr 1950 waren der zum Drehtermin vier Monate alte Jeff und sein Bruder Beau Bridges an der Seite ihrer Mutter in dem Film The Company She Keeps zu sehen. Gegen Ende des Jahrzehnts traten die Brüder in einigen Folgen der Fernsehserie Abenteuer unter Wasser (Sea Hunt) auf, in der ihr Vater die Hauptrolle spielte. 1963 begleitete Jeff diesen auch auf einer Theatertournee durch Neuengland, während der beide im Bühnenstück Anniversary Waltz spielten. Er leistete seinen Militärdienst bei der Küstenwache und begann dann eine Schauspielausbildung in den Studios von Herbert Berghof und Uta Hagen in New York.

Im Weihnachtsfilm In einer Nacht wie dieser (Silent Night, Lonely Night) verkörperte Jeff Bridges 1969 in einer Rückblende die jüngere Version der Rolle seines Vaters. Er beschrieb sich und seinen Erfolg später nicht ganz zu Unrecht als das „Ergebnis von Vetternwirtschaft“.<ref name="Observer" /> Mit dem Studentendrama Halls of Anger bekam Bridges im Jahr 1970 seine erste größere Rolle. Wenn auch die Bewertung des Films durchwachsen ausfiel, lobten sowohl zeitgenössische als auch spätere Kritiker die Leistung Bridges’ und die Authentizität seiner Charakterdarstellung.<ref name="Halls of Anger" /> Sein nachfolgendes Engagement in The Yin and Yang of Mr. Go fand wenig Beachtung.

Die letzte Vorstellung und die ersten Oscarnominierungen
Der Durchbruch gelang Bridges 1971 mit Die letzte Vorstellung (The Last Picture Show). Unter der Regie von Peter Bogdanovich wurde der Coming-of-Age-Film, der nach einer literarischen Vorlage von Larry McMurtry entstand, zu einem der wichtigsten Werke der New-Hollywood-Bewegung und nahm großen Einfluss auf die amerikanische Filmgeschichte. Die Leistung von Cast und Crew wurde bei der Oscarverleihung 1972 mit acht Nominierungen belohnt, darunter jeweils zwei in den Kategorien Bester Nebendarsteller und Beste Nebendarstellerin. Beide wurden gewonnen, bei der Vergabe der Preise für die Regie, das Drehbuch und den besten Film musste sich Die letzte Vorstellung allerdings William Friedkins Brennpunkt Brooklyn unterordnen. Auch wenn der Oscar für den besten Nebendarsteller an den älteren Ben Johnson ging, zählt der damals 22-jährige Bridges bis heute zu den zehn jüngsten Nominierten in dieser Kategorie. Der von Bridges verkörperte Duane Jackson gab den Rollentyp vor, auf den der Schauspieler im Folgenden mit Vorliebe besetzt wurde: gewöhnliche amerikanische, aber unberechenbare Figuren mit gelegentlich schurkenhaften Zügen.

Im Laufe der 1970er Jahre spielte Bridges unter anderem einen Youngster-Boxer in Fat City (1972), einen Betrüger in In schlechter Gesellschaft (Bad Company, 1972), einen Rennfahrer in Der letzte Held Amerikas (The Last American Hero, 1973) und einen anarchistischen Teenager in The Iceman Cometh (1973). Erst während der Dreharbeiten zu Letzterem beschloss er, seine Karriere ganz auf die Schauspielerei auszurichten. Als Clint Eastwoods Bankräuber-Kumpan in Die Letzten beißen die Hunde (Thunderbolt and Lightfoot, 1974) kam Bridges unter der Regie von Michael Cimino zu seiner zweiten Oscarnominierung als Bester Nebendarsteller – diesmal unterlag er Robert De Niro, der die Auszeichnung für Der Pate II erhielt.

1976 spielte Bridges die Hauptrolle im erfolgreichen Remake von King Kong, das für die Newcomerin Jessica Lange zum gelungenen Debüt und dem Ausgangspunkt einer Karriere mit bislang zwei Oscars und vier Golden Globe Awards wurde. Die für Bridges vorgesehene Rolle in Die durch die Hölle gehen (The Deer Hunter, 1978) bekam Christopher Walken, sodass Bridges erst 1980 in Heaven’s Gate zum zweiten Mal mit Michael Cimino zusammenarbeitete – er spielte hier seinen eigenen Vorfahren John L. Bridges. Die über fünf Stunden lange Urfassung des Spätwesterns trat eine Welle vernichtender Kritiken los und versetzte der Karriere des nach Die letzten beißen die Hunde und Die durch die Hölle gehen hoch gehandelten Cimino einen Dämpfer. Spätere Schnittfassungen erhielten weitaus positivere Bewertungen, konnten den kommerziellen Misserfolg des Films aber nicht verhindern. Heaven’s Gate war in den Folgemonaten sowohl für einen Oscar (Bestes Szenenbild), als auch für mehrere Goldene Himbeeren nominiert.<ref name="Heavens Gate" />

„The Underappreciated Actor“
Der Thriller Cutter’s Way – Keine Gnade aus dem Jahr 1981 wird von Kritikern oft als Meisterstück, gelegentlich auch als Bridges bester Film bezeichnet.<ref name="Observer" /> Im Jahr 1982 übernahm der Schauspieler die Hauptrolle des Kevin Flynn im Science-Fiction-Kultfilm Tron, einem der ersten Spielfilme mit längeren computergenerierten Sequenzen. Fast dreißig Jahre später schlüpfte Bridges für die Fortsetzung Tron: Legacy erneut in die Rolle des Programmierers Flynn. In Gegen jede Chance (Against All Odds, 1984) traf Bridges auf Jane Greer, die ihn im Alter von wenigen Monaten bei seinem ersten „Auftritt“ gehalten hatte. Greer hatte ebenfalls in der Vorlage Goldenes Gift (Out of the Past, 1947) mitgespielt.

Nach seiner dritten nicht von Erfolg gekrönten Oscar-Nominierung – nun erstmals als Bester Hauptdarsteller für die Verkörperung eines Außerirdischen im Film Starman von John Carpenter, zog er vor F. Murray Abraham den Kürzeren – bewies Bridges in Die fabelhaften Baker Boys (The Fabulous Baker Boys, 1989) an der Seite von Michelle Pfeiffer und seinem Bruder Beau musikalisches Talent. Bridges bezeichnete den Film später als eines seiner liebsten Werke. Im Folgejahr wirkte er an Peter Bogdanovichs Texasville mit. Diese Fortsetzung von Die letzte Vorstellung erregte allerdings weit weniger Aufmerksamkeit als der Originalfilm von 1971. Für König der Fischer (The Fisher King, 1991) nominierte man Bridges nach Starman zum zweiten Mal für einen Golden Globe Award. Er ging leer aus, gewann aber im Jahr darauf den Independent Spirit Award für die Vater-Sohn-Geschichte American Heart – Die zweite Chance.<ref name="Spirit Award" />

Obwohl seine zurückhaltenden, charmanten Darbietungen<ref name="Observer" /> stets als herausragend beurteilt wurden, erreichte er bis in die 1990er Jahre hinein nie jenen Publikumserfolg, den andere Männer seiner Generation, wie Dustin Hoffman oder Robert De Niro, genossen. Dieser Eindruck entstand dadurch, dass Bridges nie eine Rolle spielte, mit der er nachhaltig identifiziert wurde. Er war sich stets der Gefahr des Typecastings, der Festlegung auf eine bestimmte Rolle bewusst, da Lloyd Bridges nach seiner Zeit in der Serie Abenteuer unter Wasser damit zu kämpfen hatte.<ref name="Scotsman" /> „As far as the lack of hits goes, I think perhaps it’s because I’ve played a lot of different roles and have not created a persona that the public can latch on to. I have played everything from psychopathic killers to romantic leading men, and in picking such diverse roles I have avoided typecasting.“ („Ich denke, das Fehlen von großen Erfolgen ist darauf zurückzuführen, dass ich eine Menge unterschiedlicher Rollen gespielt habe und nie eine schuf, an der die Öffentlichkeit mich festmachen konnte. Ich habe alles gespielt, vom psychopathischen Mördern bis zu romantischen Hauptfiguren und durch das Auswählen solch ungleicher Rollen das Typecasting vermieden.“).

In ihrer Kritik zu American Heart bedachte Janet Maslin von der New York Times Bridges 1992 mit dem Titel „the most underappreciated great actor of his generation“ („Der am meisten unterschätzte große Schauspieler seiner Generation“).<ref name="New York Times" /> Diese Bezeichnung entwickelte sich zu einer Art Klischee, die seither in diversen Kritiken zu Jeff Bridges und seinen Filmen aufgegriffen wurde. Bridges entgegnete scherzhaft in verschiedenen Interviews, er fühle sich nicht wenig geschätzt, vielmehr versuche er Arbeit zu vermeiden, wo immer es möglich sei. Er ließe sich vorzugsweise auf Low-Budget-Filme besetzen, da ihm die Drehbücher häufig besser gefielen („I’m not against doing a bigger-budget movie. But I find that most of the good scripts are from smaller films.“).<ref name="Scotsman" />

Der Dude und der späte Oscar
mini|Bridges bei der Premiere seines Films [[True Grit (2010)|True Grit auf der Berlinale 2011]]
Im gleichen Jahr, in dem American Heart abgedreht wurde, stand Bridges auch für Peter Weirs Fearless – Jenseits der Angst vor der Kamera. Die glaubwürdige Darstellung des Charakterwandels eines Mannes, der nach einem Flugzeugabsturz die Welt mit anderen Augen sieht, gilt unter einigen Kritikern als Bridges’ größte schauspielerische Leistung.<ref name="100 Performances" /><ref name="Fearless" /> Für die Besetzung einer Rolle in Explosiv – Blown Away (1994) schlug Bridges den Produzenten seinen Vater vor. Dies war einer der letzten Filme, an denen Lloyd Bridges mitwirkte, bevor er 1998 verstarb.

Internationalen Kultstatus erlangte Jeff Bridges durch seine Rolle als Jeffrey Lebowski, genannt „der Dude“, in dem Film The Big Lebowski aus dem Jahr 1998. Regie führten die Brüder Ethan und Joel Coen. Auf die Frage, wem der potrauchende, sandalen- und bademanteltragende Dude nachempfunden sei, nannte Bridges in einem Interview sich selbst. Etwa die Hälfte der Kleidung Lebowskis stamme aus seiner eigenen Garderobe.

Bridges arbeitete 1999 gemeinsam mit Tim Robbins und Regisseur Mark Pellington an Arlington Road. Für seine Nebenrolle in Rufmord – Jenseits der Moral wurde er im Jahr 2001 zum insgesamt vierten Mal für einen Oscar nominiert, musste aber erneut zurückstecken; der Preis ging an Benicio del Toro. Neben The Big Lebowski spielte Bridges hier eine seiner bekanntesten Rollen.

In Seabiscuit – Mit dem Willen zum Erfolg war er 2003 an der Seite von Toby Maguire zu sehen. Tideland war nach König der Fischer Bridges zweiter Film unter der Regie von Terry Gilliam. Als Obadiah Stane, dem Gegenspieler von Robert Downey Jr. in Iron Man, verkörperte Bridges eine seiner wenigen antagonistischen Rollen.

Im Folgejahr brachte ihm seine Darstellung des abgehalfterten Country-Musikers Bad Blake in Scott Coopers Drama Crazy Heart großes Lob seitens der Kritiker ein. 2010 erhielt er hierfür nach vier vergeblichen Nominierungen einen Oscar, dazu einen Golden Globe Award und den Screen Actors Guild Award. Mit 61 Jahren zählt Bridges zu den ältesten Oscargewinnern. Als Hauptdarsteller in True Grit, seiner zweiten Zusammenarbeit mit den Coen-Brüdern, hatte er im Jahr 2011 erneut Aussichten auf einen Academy Award, musste sich aber Colin Firth als König Georg VI. in The King’s Speech geschlagen geben. Bridges wurde darüber hinaus – wie schon für Crazy Heart – mit über einem Dutzend weiteren Filmpreisnominierungen bedacht.

Seit den 1990er Jahren wird Jeff Bridges für deutsche Synchronfassungen üblicherweise von Joachim Tennstedt synchronisiert.

Sonstiges Werk
Fotografie
Neben der Schauspielerei hat sich Bridges auch einen Namen als Maler und Fotograf gemacht, seine Werke werden immer wieder in renommierten Galerien ausgestellt.

Bridges ist seit seiner High-School-Zeit, während der er seine Bilder selbst entwickelte, leidenschaftlicher Fotograf. Seit der Arbeit an Starman macht er mit seiner Widelux-Kamera mit 180° Weitwinkelobjektiv Fotos vom Set und den Dreharbeiten und stellt daraus nach Abschluss der Produktion Erinnerungsalben mit handgeschriebenen Kommentaren für Cast und Crew zusammen. 2003 fasste er die besten Bilder aus sechzehn dieser Alben in einem Schwarz-Weiß-Fotoband mit dem Titel Pictures by Jeff Bridges zusammen.<ref name="Fotografie" /> Die Sammlung gibt einen ungewöhnlichen Einblick in die Filmproduktion und die vielschichtige Laufbahn des Schauspielers. Bridges bezeichnet diese Angewohnheit scherzhaft als einen Fluch: „I’m kind of wishing the curse will stop – the curse of the Widelux. But I have a feeling it won’t. To be able to capture the light and shadow from a particular moment – it’s amazing.“ („Irgendwie wünsche ich mir, der Fluch würde enden – der Fluch der Widelux. Aber ich habe das Gefühl, das wird er nicht. In der Lage zu sein, Licht und Schatten in einem bestimmten Moment festzuhalten – das ist fantastisch.“).<ref name="San Diego" />

Musik
Bridges plante lange Zeit eine Karriere im Musikgeschäft, ließ sie dann aber zugunsten der Schauspielerei größtenteils fallen. Er textete und komponierte weiterhin Lieder und arbeitete u.&nbsp;a. mit Quincy Jones zusammen. 1999 veröffentlichte er unter seinem eigenen Label Ramp Records das Album Be Here Soon, das in Zusammenarbeit mit Michael McDonald, David Crosby und dem Songwriter John Goodwin entstanden war. Das Album ist eine Mischung aus Rock-, Jazz- und Reggaemusik. Bridges spielt Piano und Gitarre.

2010 hat Bridges bei der Cover Version von "We are the World" im Sinne des 25. Jubiläums des Songs und des Tsunamis in Haiti mitgewirkt.

Im Jahr 2011 veröffentlichte er ein schlicht Jeff Bridges betiteltes Album im Country-Stil mit Einflüssen aus Blues-, Folk- und Rockmusik. Zwei Lieder, Falling Short und Dumbling Vine wurden von Bridges selbst komponiert. Produzent und Co-Autor des Albums war T-Bone Burnett, ein enger Freund des Schauspielers.<ref name="Musik" />

Humanitäres Engagement
Jeff Bridges ist Mitbegründer der Hilfsorganisation End Hunger Network, die das Hungerleiden von Kindern eindämmen will. Im November 2010 wurde Bridges Sprecher der No Kid Hungry Campaign, die von der Organisation Share Our Strength geführt wird. Das Ziel dieser Organisation ist das überdurchschnittliche Hungerleiden von US-amerikanischen Kindern – über 17 Millionen Kinder in den USA leben unterhalb der Armutsgrenze – bis zum Jahr 2015 staatenweise zu stoppen.<ref name="No Kid Hungry" /> Bridges bezeichnete die Arbeit an diesem Projekt in einer emotionalen Rede vor dem National Press Club als „the most significant thing I have done“ („das Bedeutendste, das ich jemals getan habe“).<ref name="Press Club" />

Bridges produzierte im Jahr 1996 den Fernsehfilm Zwischen den Welten (Hidden in America), der den Hunger in den USA thematisiert. Sein Bruder Beau, der die Hauptrolle spielte, wurde für seine Leistung mit einem Screen Actor’s Guild Award ausgezeichnet. Der Film selbst war für einen Golden Globe Award nominiert.

Privatleben
Jeff Bridges ist seit 1977 mit Susan Geston, die er 1975 beim Dreh zu Rancho Deluxe getroffen hatte, verheiratet. Das Paar hat drei Töchter. Er pflegt Freundschaften zu Schauspielkollegen wie Nick Nolte und Gary Busey sowie dem Regisseur Terry Gilliam.

Den langjährigen Konsum von Marihuana hat Bridges nach eigenen Angaben seit der Arbeit an The Big Lebowski eingeschränkt.

Auszeichnungen
mini|Bridges bei der Verleihung der [[Independent Spirit Awards (2010)]]
mini|Jeff Bridges (2. v. li.) gemeinsam mit [[Ewan McGregor, George Clooney und Grant Heslov bei der Premiere von Männer, die auf Ziegen starren im September 2009]]
Bridges war bislang dreimal als Bester Hauptdarsteller und viermal als Bester Nebendarsteller – erstmals 1971 für seine Darbietung in Die letzte Vorstellung – oscarnominiert. Im Jahr 2010 erhielt er den Academy Award<ref name="Academy Award 2010" /> und gleichsam den Golden Globe<ref name="Golden Globe 2010" /> sowie den Screen Actors Guild Award<ref name="SAG Award 2010" /> für seine Hauptrolle des Bad Blake in Crazy Heart. Darüber hinaus wurde er bereits 1984 mit dem Saturn Award in der Kategorie Bester Schauspieler ausgezeichnet.<ref name="Saturn Award Actor" />

Insgesamt erhielt Bridges Nominierungen für über fünfzig Film- und Fernsehpreise. Unter den gewonnenen Auszeichnungen finden sich unter anderem ein Emmy (2010) und zwei Independent Spirit Awards (1993 und 2010).<ref name="IMDb Awards" /> Im Jahr 1994 wurde Bridges mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt. Dieser befindet sich an der gleichen Adresse wie der seines Bruders Beau Bridges, nämlich 7065 Hollywood Boulevard.<ref name="WoF Jeff Bridges" /><ref name="WoF Beau Bridges" />

Academy Awards (Oscar)<ref name="Academy Awards Legacy" />

Gewonnen:
 • 2010: Bester Hauptdarsteller: Crazy Heart
Nominiert:
 • 1972: Bester Nebendarsteller: Die letzte Vorstellung
 • 1975: Bester Nebendarsteller: Die Letzten beißen die Hunde
 • 1985: Bester Hauptdarsteller: Starman
 • 2001: Bester Nebendarsteller: Rufmord – Jenseits der Moral
 • 2011: Bester Hauptdarsteller: True Grit
 • 2017: Bester Nebendarsteller: Hell or High Water

Golden Globe Awards<ref name="Golden Globe Awards" />

Gewonnen:
 • 2010: Bester Hauptdarsteller – Drama: Crazy Heart
 • 2019: Cecil B. DeMille Award<ref>[https://variety.com/2018/film/news/jeff-bridges-cecil-b-demille-award-golden-globes-2019-1203090682/ Jeff Bridges to Receive Cecil B. DeMille Award at 2019 Golden Globes]. Artikel vom 17. Dezember 2018, abgerufen am 17. Dezember 2018.</ref>

Nominiert:
 • 1985: Bester Hauptdarsteller – Drama: Starman
 • 1992: Bester Hauptdarsteller – Komödie oder Musical: König der Fischer
 • 2001: Bester Nebendarsteller: Rufmord – Jenseits der Moral
 • 2017: Bester Nebendarsteller: Hell or High Water

British Academy Film Awards (BAFTA Awards)<ref name="BAFTA Awards" />

Nominiert:
 • 2010: Bester Hauptdarsteller: Crazy Heart
 • 2011: Bester Hauptdarsteller: True Grit
 • 2017: Bester Nebendarsteller: Hell or High Water

Filmografie (Auswahl)

Diskografie

|
}}
| Quellen Alben =
<ref name="charts">Chartquellen: [https://hitparade.ch/showinterpret.asp?interpret=Jeff+Bridges CH] [https://www.billboard.com/music/jeff-bridges US]</ref>
}}

Studioalben:
 • 1999: Be Here Soon (Ramp Records/Chicago Records) mit Michael McDonald
 • 2010: Crazy Heart (Blue Rose/Soulfood Music)
 • 2011: Jeff Bridges (EMI Records/Blue Note Records)
 • 2015: Sleeping Tapes (Squarespace)

Bibliographie
 • Dorothy Bridges: You Caught Me Kissing: A Love Story. I Books, 2005, ISBN 978-1-4165-0491-7. (mit Beiträgen von Beau, Lucinda und Jeff Bridges).
 • Jeff Bridges: Pictures by Jeff Bridges. 119 Fotografien. powerHouse Books, 2006, ISBN 978-1-57687-177-5. (mit einem Vorwort von Peter Bogdanovich).
 • Jeff Bridges, Bernie Glassman: Der Dude und sein Zen-Meister. Das Leben, die Liebe und wie man immer locker bleibt. Bastei Lübbe, Köln 2014, ISBN 978-3-7857-6111-3. (Die amerikanische Originalausgabe erschien 2012)

Quellen
Allgemeine Biographiequellen
 • 
 • 

Einzelnachweise
<references>
<ref name="Dorothy Bridges"></ref>
<ref name="Observer"></ref>
<ref name="Halls of Anger"></ref>
<ref name="Heavens Gate">Michael Hanisch: Zum Abheben. Michael Cimino's „Heaven's Gate“ erlebte seine verdiente Würdigung. In: film-dienst 6, 2005, S. 59f.</ref>
<ref name="Spirit Award"></ref>
<ref name="Scotsman"></ref>
<ref name="New York Times"></ref>
<ref name="100 Performances"></ref>
<ref name="Fearless"></ref>
<ref name="Fotografie">Jeff Bridges: Pictures by Jeff Bridges. powerHouse Books, 2006, ISBN 978-1-57687-177-5. ([http://www.jeffbridges.com/camera.html Vorwort])</ref>
<ref name="San Diego"></ref>
<ref name="Musik"></ref>
<ref name="No Kid Hungry"></ref>
<ref name="Press Club"></ref>
<ref name="Academy Award 2010"></ref>
<ref name="Golden Globe 2010"></ref>
<ref name="SAG Award 2010"></ref>
<ref name="Saturn Award Actor"></ref>
<ref name="IMDb Awards"></ref>
<ref name="WoF Jeff Bridges"></ref>
<ref name="WoF Beau Bridges"></ref>
<ref name="Academy Awards Legacy"></ref>
<ref name="Golden Globe Awards"></ref>
<ref name="BAFTA Awards"></ref>
</references>
Filmografie
Vor der Kamera
R.I.P.D. 2013 (Roy)
True Grit 2011 (Rooster Cogburn)
Tron: Legacy 2011 (Kevin Flynn, Clu)
Crazy Heart 2010 (Bad Blake)
New York für Anfänger 2008 (Clayton Harding)
Iron Man 2008 (Obadiah Stane, Iron Monger)
Rebell in Turnschuhen 2006 (Burt Vickerman)
Die Tür der Versuchung 2004 (Ted Cole)
K-PAX 2002 (Dr. Mark Powell)
The Big Lebowski 1998 (Jeffrey Lebowski - The Dude)
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