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Marina Weis-Burgaslieva
Marina Weis-Burgaslieva ist eine deutsch-russische Schauspielerin. Sie wurde im Jahr 1967 in Karaganda, Kasachstan, nach anderen Quellen: Moskau, geboren und ist 51 oder 52 Jahre alt.
Biografie
Marina Weis, auch Marina Weis-Burgaslieva, (* 1967) ist eine deutsche Schauspielerin.<ref name="SPV">. Abgerufen am 26. Januar 2019.</ref><ref name="CF">[https://www.castforward.de/members/profile/marina-weis Marina Weis]. Vita und Porträt bei CAST FORWARD. Abgerufen am 26. Januar 2019.</ref>

Leben
Marina Weis wurde als Angehörige der deutschstämmigen Minderheit in der Sowjetunion in Karaganda, Kasachstan geboren.<ref name="CF"/><ref name="Muventa">[http://www.muventa-international.com/projekt-und-veranstaltungsmanagement/marina-weis/ Marina Weis]. Vita. Offizielle Internetpräsenz Konzertagentur Muventa. Abgerufen am 26. Januar 2019.</ref> Andere Quellen geben Moskau als Geburtsort an.<ref name="CF"/><ref name="Illu">[http://www.superillu.de/kino-tv/Feuer,_Wasser_und_Posaunen_1429435.html Die schwache Seite der Hexe Baba Jaga]. Porträt mit Interview. Online nicht mehr verfügbar. Abgerufen am 27. Mai 2011.</ref> Mit dreizehn Jahren zog sie mit ihrer Familie nach Moskau.<ref name="CF"/> Dort studierte sie zunächst Malerei.<ref name="CF"/>

Nach ihrer Aufnahmeprüfung an der berühmten Stanislawski-Theaterakademie des Moskauer Künstlertheaters A. P. Tschechow absolvierte sie dort von 1987 bis 1991 ihre Schauspielausbildung.<ref name="CF"/><ref name="Muventa"/><ref name="Illu" /> 1990 erhielt sie eine Einladung zum „Midsummer“ der British American Drama Academy in Oxford.<ref name="CF"/><ref name="Muventa"/> Von 1991 bis 1992 hatte sie anschließend ihr erstes Festengagement am Moskauer Künstlertheater. Dort trat Weis unter anderem in Stücken von William Shakespeare, Carlo Goldoni, August Strindberg und Tennessee Williams auf.

Nach ihrer Ausreise nach Deutschland hatte Weis verschiedene Theaterengagements, unter anderem am Orphtheater in Berlin, wo sie in der Spielzeit 1995/96 in einer Bühnenfassung des Romans Verbrechen und Strafe auftrat.<ref>[http://www.orphtheater.de/html/ebene4/chronik/verbrech/frameset.html Verbrechen und S.]. Produktionsdetails und Besetzung.</ref> Ein weiteres Theaterengagement folgte 1996/97 am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Dort spielte sie unter anderem in der Komödie Der Revisor und als junge Anwältin Irina Platt in der deutschsprachigen Erstaufführung des Theaterstücks Mühlen des Gesetzes von David Hare auf.

Weitere Engagements hatte sie in den folgenden Jahren am Berliner Arbeiter-Theater (1999), an der Volksbühne Berlin (2003, in Königsberg von Andrei Nekrasov), am Maxim-Gorki-Theater (2005–2006; in: Das weite Land und Zur schönen Aussicht 3 von Annette Reber) und bei der „Theaterkapelle Berlin“ (2008). 2018 gastierte sie an den Hamburger Kammerspielen als Heimärztin Dr. Petrova an der Seite von Till Demtrøder in einer Bühnenfassung von Florian David Fitz’ Drehbuch Vincent will Meer.<ref>[https://www.eimsbuetteler-nachrichten.de/vincent-will-meer/ Theater: “Vincent will Meer”]. In: Eimsbütteler Nachrichten vom 15. Januar 2018. Abgerufen am 26. Januar 2019.</ref><ref>[https://www.abendblatt.de/hamburg/article213125425/Hamburger-Kammerspiele-bringen-Kino-auf-die-Buehne.html Hamburger Kammerspiele bringen Kino auf die Bühne]. In: Hamburger Abendblatt vom 16. Januar 2018. Abgerufen am 26. Januar 2019.</ref>

Weis stand seit 1998 zunächst in einigen Kurzfilmen und Hochschulfilmen vor der Kamera. Später kamen Kinofilme hinzu. In dem deutsch-amerikanischen Agententhriller Die Bourne Verschwörung (2004) spielte in der Rolle der Frau Neski die Frau eines ermordeten russischen Politikers. In dem Spielfilm Das Haus der schlafenden Schönen (2005) verkörperte sie das Hausmädchen.

Außerdem hatte sie verschiedene Fernsehrollen, meistens in Fernsehserien, so unter anderem in Kinderärztin Leah (1998), Der Clown (2000), Alphateam – Die Lebensretter im OP (2001) und SOKO Wismar (2004).

2004 war sie in der Tatort-Folge Mörderspiele in der Rolle der Olga Buykova zu sehen; sie spielte die vermeintlich tote Ehefrau eines zwielichtigen ukrainischen Geschäftsmannes. In dem ZDF-Fernsehfilm Lotta & die alten Eisen (2010) übernahm sie die Rolle der Krankenschwester Nadjeschda. 2010 stand sie für das ZDF für eine Episodenhauptrolle in der Kriminalreihe Rosa Roth, die im März 2012 erstausgestrahlt wurde, vor der Kamera.

Im Mai/Juni 2011 war sie in einer durchgehenden Nebenrolle in der ARD-Serie Rote Rosen (Folgen 1030–1062) zu sehen. Sie verkörperte die aus Lettland stammende Krankenschwester und Pflegerin Oksana Balodis, die sich um die auf einen Rollstuhl angewiesene Ehefrau des Staatsanwaltes Philip Stein kümmert und als heimliche Informantin arbeitet. 2016 war sie in der Fernsehserie In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte in einer Episodenhauptrolle als Patientin Antonia Winkler zu sehen; sie spielte eine patente Frau mit einem gebrochenen Sprunggelenk, die ihre Ärzte auf Trab hält.<ref>[http://www.daserste.de/unterhaltung/serie/in-aller-freundschaft-die-jungen-aerzte/sendung/glauben-und-hoffen-folge-51-100.html In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte: Glauben und Hoffen]. Handlung und Besetzung. Abgerufen am 21. Juni 2018.</ref> In dem Fernsehfilm Wunschkinder, der im Januar 2017 auf Das Erste erstausgestrahlt wurde, spielte sie eine Nebenrolle als Ljudmila Petrowa, die Direktorin eines russischen Kinderheims in Petrosawodsk. Im April 2017 war Weis in der ZDF-Serie Der Kriminalist in einer Episodenrolle zu sehen; sie spielte Irina Friedland, die aus Russland stammende Ehefrau einer ehemaligen Berliner „Kiez-Größe“.

Weis lebt mit ihrer Tochter in Berlin.<ref name="Illu"/><ref>[http://www.schauspielervideos.de/profilecard/schauspielerin-marina-weis.html Marina Weis]. (Sedcard)</ref>

Filmografie (Auswahl)
 • 1998: Kinderärztin Leah (Fernsehreihe)
 • 2001: Der Clown: Stirb langsam (Fernsehserie, eine Folge)
 • 2001: Alphateam – Die Lebensretter im OP (Fernsehserie)
 • 2002: Die Hinterbänkler: Die Homestory (Fernsehserie, eine Folge)
 • 2004: Tatort – Mörderspiele (Fernsehreihe)
 • 2004: Die Bourne Verschwörung (The Bourne Supremacy) (Kinofilm)
 • 2004: SOKO Wismar: Gefährliche Liebschaften (Fernsehserie, eine Folge)
 • 2006: Das Haus der schlafenden Schönen (Kinofilm)
 • 2006: Die Kinder der Flucht: Eine Liebe an der Oder (Fernseh-Dokuserie)
 • 2008: Die Spielerin (Kurzfilm)
 • 2010: Lotta & die alten Eisen (Fernsehreihe)
 • 2011: Rote Rosen (Fernsehserie, <small>durchgehender Nebencast als Oksana Balodis)</small>
 • 2012: Milchgeld. Ein Kluftingerkrimi (Fernsehreihe)
 • 2012: Lotta & die großen Erwartungen (Fernsehreihe)
 • 2016: In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte: Glauben und Hoffen (Fernsehserie, eine Folge)
 • 2017: Wunschkinder (Fernsehfilm)
 • 2017: Der Kriminalist: Der verlorene Sohn (Fernsehserie, eine Folge)
 • 2017: Die Unsichtbaren – Wir wollen leben (Kinofilm)
 • 2017: Stralsund: Kein Weg zurück (Fernsehreihe)
 • 2019: Stralsund: Schattenlinien (Fernsehreihe)

Hörspiele
 • 2015: David Zane Mairowitz: Inschallah, Marlov – Regie: Jörg Schlüter (Kriminalhörspiel – WDR)

Einzelnachweise
<references />
Filmografie
Vor der Kamera
Die Bourne Verschwörung 2004 (Mrs. Neski)
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