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Bob Hoskins
Bob Hoskins ist ein britischer Schauspieler. Er wurde am 26. Oktober 1942 an einem Montag in Bury St Edmunds, Suffolk, England, als Robert William Hoskins geboren und ist 67 Jahre alt.
Biografie
thumb|right|Bob Hoskins am Set von "Ruby Blue" Robert William „Bob“ Hoskins (* 26. Oktober 1942 in Bury St Edmunds, Suffolk, England) ist ein britischer Schauspieler. Hoskins spielt häufig raue Arbeitertypen mit Herz oder Verbrecher. Sein Markenzeichen sind seine kleine und rundliche Körpergestalt (bei 1,66 m Körpergröße) sowie sein stechender Blick, der auf seiner Kurzsichtigkeit beruht. Seine bekannteste Rolle ist die des abgehalfterten Privatdetektivs Eddie Valiant in Falsches Spiel mit Roger Rabbit.
Biografie Nachdem Hoskins die Schule beendet hatte, begann er eine Ausbildung als Buchhalter, brach diese jedoch vorzeitig ab. Vor seinem Debüt als Theaterschauspieler 1969 arbeitete er in verschiedenen Gelegenheitsjobs, unter anderem als Feuerschlucker und Seemann. Seine erste Rolle beim Theater bekam er zufällig. Er wollte einen Freund zum Casting begleiten und wurde, ohne dass er vorher eine Schauspielschule besucht hatte, selbst entdeckt, nachdem ihn sein Freund zum Vorsprechen überredet hatte.
Seine erste Filmrolle erhielt er 1972 in der Fernsehserie Villains. 1973 spielte er in The National Health, or Nurse Norton's Affair mit Neville Aurelius, George Browne, Lynn Redgrave und Gillian Barge. Einem breiteren Publikum wurde er 1978 mit der Hauptrolle in der von Dennis Potter konzipierten BBC-Fernsehreihe Tanz in den Wolken bekannt. Bei dieser Musicalverfilmung zeigte Hoskins, dass er ein talentierter Tänzer ist. Mit Filmen wie Rififi am Karfreitag (1980) oder Mona Lisa (1986) erwarb er sich bei Kritikern einen hervorragenden Ruf. Für die Rolle des ehemaligen Häftlings George in Mona Lisa wurde Hoskins bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 1986 zusammen mit Michel Blanc als Bester Schauspieler ausgezeichnet. Bei der Verleihung des Oscars war er als Bester Schauspieler nominiert. Im Jahr darauf erhielt er für diese Rolle den BAFTA-Award. 1991 drehte er Tod im Spiegel mit Tom Berenger und Greta Scacchi. 1993 war er in Super Mario Bros. mit Dennis Hopper und Fiona Shaw zu sehen. Dieser Film floppte an den Kinokassen als misslungene Umsetzung des Nintendo-Videospiels. Für Bob Hoskins bedeutete dies erstmals in seiner Karriere einen herben Rückschlag. Später sagte Hoskins, dass die Mitwirkung an Super Mario Bros. einer seiner größten Fehler war.
1998 war er in Cousin Bette mit Jessica Lange, Geraldine Chaplin und Simon McBurney zu sehen, 2004 in Beyond the Sea mit Kevin Spacey, John Goodman und Greta Scacchi. Bob Hoskins arbeitete bereits mit Steven Spielberg, Julia Roberts, Cher und Dustin Hoffman zusammen. Ende der 1990er Jahre wirkte er in eher kleineren Projekten mit, um junge Schauspieler zu fördern. Seit etwa 2000 dreht Hoskins wieder häufiger in Hollywood. Er spielte unter anderen zusammen mit Jennifer Lopez und Morgan Freeman. 2005 war er mit Ewan McGregor in dem Psychothriller Stay zu sehen. Im Film Mrs. Henderson Presents war er zusammen mit Judi Dench zu sehen. Neben Ben Affleck spielte er im Film Die Hollywood-Verschwörung. 2006 spielte er in der Kurzfilmkompilation Paris, je t'aime eine Szene an der Seite von Fanny Ardant.
Für seine Rolle in dem unter der Regie von Shane Meadows entstandenen Spielfilm Twenty Four Seven erhielt er den Europäischen Filmpreis als Bester Schauspieler. Vier Jahre später war er für seine Rolle in Last Orders für diese Auszeichnung nominiert.
Seit 1988 ist Hoskins auch als Regisseur tätig. 1989 war Hoskins für den Golden Globe als bester Hauptdarsteller in der Rolle als Eddie Valiant in Falsches Spiel mit Roger Rabbit<!--Link bitte lassen! Lt. Wiki-Richtlinien sind wiederholte Links an weit auseinander liegenden oder zentralen Stellen geboten und zulässig.--> nominiert.
Privatleben Bob Hoskins war von 1967 bis 1978 mit Jane Liversey verheiratet. Aus dieser Ehe gingen zwei Kinder hervor. 1982 heiratete er erneut. Mit Linda hat er ebenfalls zwei Kinder.
Synchronsprecher Hoskins spricht einen ausgeprägten schottischen Akzent, der auch in einigen seiner Filme als Stilmittel verwendet wurde. Seine deutschen Synchronstimmen stammen von verschiedenen Sprechern, zumeist Klaus Sonnenschein, Mogens von Gadow und Thomas Fritsch. Bob Hoskins ist selbst ebenfalls als Synchronsprecher tätig, wie z. B. in den Filmen Balto – Ein Hund mit dem Herzen eines Helden oder Garfield 2.
Filmografie (Auswahl) • 1975: Royal Flash • 1980: Rififi am Karfreitag (The Long Good Friday) • 1982: The Wall • 1984: Cotton Club (The Cotton Club) • 1985: Brazil • 1986: Mona Lisa • 1987: Auf den Schwingen des Todes (A Prayer for the Dying) • 1988: Falsches Spiel mit Roger Rabbit (Who Framed Roger Rabbit) • 1990: Der Chaoten-Cop (Heart Condition) • 1990: Meerjungfrauen küssen besser (Mermaids) • 1991: Tod im Spiegel (Shattered) • 1991: Hook • 1991: Der Gefallen, die Uhr und der sehr große Fisch (The Favour, the Watch and the Very Big Fish) • 1993: Super Mario Bros. • 1995: Nixon • 1995: Balto – Ein Hund mit dem Herzen eines Helden (Balto, Stimme) • 1997: Spiceworld – Der Film (Spice World) • 1998: Cousine Bette (Cousin Bette) • 1999: Captain Jack • 1999: David Copperfield • 1999: Felicia, mein Engel (Felicia's Journey) • 2001: Duell – Enemy at the Gates (Enemy at the Gates) • 2002: Manhattan Love Story (Maid in Manhattan) • 2003: Auf Messers Schneide (Den of Lions) • 2004: Johannes XXIII. - Für eine Welt in Frieden • 2004: Beyond The Sea • 2005: Lady Henderson präsentiert (Mrs Henderson Presents) • 2005: Stay • 2005: Unleashed – Entfesselt (Danny The Dog) • 2006: Paris, je t'aime • 2007: Outlaw • 2007: Ruby Blue • 2006: Die Hollywood-Verschwörung (Hollywoodland) • 2008: Doomsday – Tag der Rache (Doomsday) • 2009: Disneys Eine Weihnachtsgeschichte
Filmografie
Vor der Kamera
Stay  2006 (Dr. Leon Patterson)
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