Im Moment sind 9 Leute Online
Menü
Startseite
Partner
Redaktion
Nutzer
Forum
Filme
Kritiken
Mitwirkende
Kinostarts
Verleiher
Promis > J > Samuel L. Jackson
Samuel L. Jackson
Samuel L. Jackson ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Er wurde am 21. Dezember 1948 an einem Dienstag in Washington, D.C., als Samuel Leroy Jackson geboren und ist siebzig Jahre alt. Auf der Leinwand wird er manchmal auch als Samuel Jackson oder Sam Jackson erwähnt.
Biografie
mini|Samuel L. Jackson (2014)
Samuel Leroy Jackson (* 21. Dezember 1948 in Washington, D.C.) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, der seine ersten Erfolge als Darsteller des New Black Cinema verzeichnete. Seinen internationalen Durchbruch feierte er mit seiner Rolle in Quentin Tarantinos Kultfilm Pulp Fiction, für die er auch eine Oscar-Nominierung erhielt. Seitdem ist er regelmäßig in namhaften Hollywoodproduktionen zu sehen.

Leben
mini|hochkant|Samuel L. Jackson (2006)
Jackson wuchs in Tennessee in einem Haushalt mit Mutter, Tante und den Großeltern auf. Seine Tante, so Jackson in einem Interview mit der FAZ 2016, sei schuld, dass er Schauspieler wurde: "Sie war Lehrerin und unterrichtete unter anderem Schauspiel. Immer wenn sie etwas inszenierte, fehlten ihr Jungs. Also griff sie auf mich zurück. Sie war es, die mich zum Lesen animierte, die mir das Tanzen beibrachte, die mich Dialoge auswendig lernen ließ, die mich in seltsame Kostüme steckte. Mir machte das enormen Spaß." Dennoch studierte er am College zunächst Meeresbiologie bis er einen Kurs über öffentliches Reden belegte: "Der Dozent inszenierte Die Dreigroschenoper und brauchte noch Jungs - und seither mache ich das."<ref></ref> Während seiner Kindheit galt sein ganzes Interesse der Musik. Er war lange Zeit Mitglied im Schulorchester und wollte ursprünglich Trompeter werden.<ref name="tiscali"></ref> Später wechselte er jedoch in die Theatergruppe, da ihm sein Arzt die Schauspielerei als Heilmittel gegen sein Stottern empfohlen hatte.

Jackson besuchte das Morehouse College in Atlanta. Im Zuge der Bürgerrechtsbewegung und nach der Ermordung von Martin Luther King jr. wurde er für zwei Jahre suspendiert, nachdem er und einige Mitstudenten Reformen des Schulcurriculums hatten erzwingen wollen und dafür Mitglieder des Kuratoriums auf dem Campus als Geiseln festhielten.<ref name="SLJ"></ref><ref name="CF"></ref> Er gehörte der Black-Power-Organisation an.<ref name="SLJ" /><ref name="CF" /> Nach dem Abschluss in Theaterwissenschaften 1972 war er kurze Zeit später unter anderem in den Stücken Home, The District Line und Mutter Courage und ihre Kinder zu sehen. Im Anschluss an sein Filmdebüt in Together for Days folgten Kurzauftritte in Miloš Formans Ragtime, Onkel Toms Hütte, Der Prinz aus Zamunda mit Eddie Murphy und Do the Right Thing von und mit Spike Lee, mit dem er insgesamt viermal zusammenarbeitete. Später gab er zu, während dieser Zeit große Drogenprobleme gehabt zu haben.<ref name="tele"></ref> Seit einem Aufenthalt in einer Entzugsklinik 1991 ist er clean.<ref name="tiscali" /><ref>Hudson, Jeff (2004). Samuel L. Jackson: The Unauthorised Biography. Great Britain: Virgin Books. ISBN 1-85227-024-1.</ref>

Anfang der 1990er spielte Jackson Nebenrollen in Good Fellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia und Die Stunde der Patrioten mit Harrison Ford. Mit Rollen in der Lethal Weapon-Parodie Loaded Weapon 1 und Jurassic Park machte er auf sich aufmerksam. 1993 spielte er in True Romance, dessen Drehbuch von Quentin Tarantino stammt, einen Dealer, der am Anfang erschossen wird. Tarantino besetzte ihn ein Jahr später für seinen Kultfilm Pulp Fiction. Seine Darstellung des Killers Jules verhalf Jackson mit 46 Jahren und nach über 20 Jahren im Geschäft endgültig zum Durchbruch und brachten ihm unter anderem eine Golden-Globe- und eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester Nebendarsteller ein. Jackson gehört seitdem zu jenen Schauspielern, mit denen Tarantino wiederholt zusammengearbeitet hat. So spielte er in Jackie Brown, Kill Bill – Volume 2, Django Unchained und The Hateful Eight Haupt- und Nebenrollen und trat in Inglourious Basterds als Erzähler in Erscheinung.

mini|Jackson während einer Tour mit der [[United States Navy|US Navy in Pearl Harbor, 2005]]
1995 war Jackson als Bruce Willis’ Partner in Stirb langsam: Jetzt erst recht, ein Jahr später in Die Jury mit Sandra Bullock und Tödliche Weihnachten mit Geena Davis zu sehen. Ende der 1990er übernahm er Rollen in Tarantinos Jackie Brown mit Robert De Niro, Sphere – Die Macht aus dem All mit Dustin Hoffman, Deep Blue Sea mit LL Cool J und Verhandlungssache mit Kevin Spacey. Einer seiner größten Träume erfüllte sich, als er 1997 von George Lucas eine Rolle in Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung angeboten bekam. Ein Jahr zuvor hatte er diesen Wunsch in der britischen Talkshow TFI Friday geäußert. Sein Charakter Mace Windu ist einer der zentralen Charaktere der ersten Star-Wars-Trilogie. Eine wichtige Rolle als Violinensachverständiger verkörperte er in dem Filmdrama Die rote Violine (1998), das für die Originalmusik von John Corigliano mit einem Oscar ausgezeichnet wurde.

In den Comicverfilmungen des Marvel Cinematic Universe übernahm Jackson seit 2008 in mehreren Filmen sowie in der Fernsehserie Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D. die Rolle des S.H.I.E.L.D.-Anführers Nick Fury.

Daneben trat er in dem Film Jumper in der Rolle des Paladin Roland auf. Außerdem lieh er dem Superhelden Frozone in Die Unglaublichen – The Incredibles und 2004 der Figur des Officer Frank Tenpenny in dem Videospiel Grand Theft Auto: San Andreas seine Stimme.

Seit 1980 ist Jackson mit der Schauspielkollegin LaTanya Richardson verheiratet. Ihre gemeinsame Tochter Zoe Jackson arbeitet als TV-Produzentin von Koch- und Backsendungen (u.&nbsp;a. Top Chef, Sugar Rush).<ref></ref>

Während Jackson lange Zeit wechselnde deutsche Synchronsprecher, unter anderem Helmut Krauss (Pulp Fiction) und Ronald Nitschke (Jackie Brown & True Romance), hatte, wird er mittlerweile ausschließlich von Engelbert von Nordhausen synchronisiert. In den Star-Wars-Filmen lieh ihm Helmut Gauß seine Stimme.

Filmografie
Schauspieler

Produzent
 • 1997: Eve’s Bayou
 • 2001: The Caveman’s Valentine
 • 2001: The 51st State
 • 2007: Cleaner
 • 2009: Afro Samurai: Resurrection
 • 2012: Der Samariter – Tödliches Finale (The Samaritan)

Computerspiele
mini|Samuel L. Jackson bei der [[San Diego Comic-Con International, 2013]]
 • 2004: GTA San Andreas – Stimme von Officer Frank Tenpenny
 • 2009: Afro Samurai – Stimme von Afro und Ninja Ninja
 • 2013: Heroes of Newerth – als Sprecher

Auszeichnungen und Nominierungen
 • 1991: Preis als bester Nebendarsteller bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 1991 für Jungle Fever
 • 1995: Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller für Pulp Fiction
 • 1995: Golden-Globe-Nominierung als bester Nebendarsteller für Pulp Fiction
 • 1997: Golden-Globe-Nominierung als bester Nebendarsteller für Die Jury
 • 1998: Silberner Bär bei der Berlinale 1998 als bester Darsteller für Jackie Brown
 • 2005: Image Award als bester Hauptdarsteller für Coach Carter
 • 2006: Bambi in der Kategorie Film International
 • 2011: Image Award als bester Nebendarsteller für Mütter und Töchter

Einzelnachweise
<references responsive />
Filmografie
Vor der Kamera
The Hateful 8 2016 (Major Marquis Warren)
RoboCop 2014 (Pat Novak)
Oldboy 2013 (Chaney)
Django Unchained 2013 (Stephen)
Marvel's The Avengers 2012 (Nick Fury)
Captain America 2011 (Nick Fury)
Die etwas anderen Cops 2010 (P.K. Highsmith)
Iron Man 2 2010 (Nick Fury)
The Spirit 2009 (Octopus)
Lakeview Terrace 2008 (Abel Turner)
Jumper 2008 (Cox)
Zimmer 1408 2007 (Gerald Olin)
Black Snake Moan 2007 (Lazarus)
Snakes On A Plane 2006 (Nelville Flynn)
Das Gesicht der Wahrheit 2006 (Lorenzo Council)
xXx 2 - The Next Level 2005 (Agent Augustus Gibbons)
Coach Carter 2005 (Coach Ken Carter)
Deep Blue Sea 1999 (Russell Franklin)
Jurassic Park 1993 (Ray Arnold)
Home of the Brave (Will Marsh)
Am Mikrofon
Die Unglaublichen - The Incredibles 2004 (Lucius Best / Frozone)
Forum zum Prominenten
Es sind noch keine Themen vorhanden.
Zum Verfassen eines Beitrags bitte einloggen.
Weblinks
Version 1.8   –   Copyright by diekinokritiker.de   –   Impressum und Nutzungsbedingungen