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Charlize Theron
Charlize Theron ist eine südafrikanische Schauspielerin. Sie wurde am 7. August 1975 an einem Donnerstag in Benoni geboren und ist 35 Jahre alt.
Biografie
thumb|Charlize Theron (2008)
thumb|Theron in [[Toronto (2005)]]
thumb|Theron in [[Irland (2008)]]
Charlize Theron [] (* 7. August 1975 in Benoni, Provinz Gauteng, Südafrika) ist eine US-amerikanische<ref>http://www.n-tv.de/934021.html?140320081442</ref> Schauspielerin südafrikanischer Herkunft. Theron ist u.a. Oscar- und Golden Globe-Preisträgerin.

Leben und Karriere

Therons Vater Charles war ein hugenottischer Bauunternehmer; ihre Mutter Gerda ist deutschstämmig. In Therons Jugend, noch während sie eine Schule in Johannesburg besuchte, fand ein traumatisches Ereignis statt: als ihr alkoholkranker Vater die beiden umbringen wollte, erschoss ihre Mutter ihn mit dessen Waffe.<ref>http://www.focus.de/panorama/boulevard/charlize-theron-zur-un-botschafterin-ernannt_aid_349490.html</ref> Kurze Zeit später, mit 16 Jahren, nahm sie an einem Modelwettbewerb teil und gewann ihn. Daraufhin ging sie einer Einladung folgend nach Mailand, um dort in den nächsten Jahren - mit wenig Erfolg - zu modeln. <ref>[http://www.moviemaze.de/celebs/31/1.html Biographie], MovieMaze, Artikel von Thomas Straßer</ref>

Theron begann danach eine Ausbildung als Ballett<nowiki>tänzerin</nowiki>. Mit einer Ballettgruppe hatte sie Auftritte in Europa und den USA, wo sie schließlich am Joffrey Ballet in New York aufgenommen wurde. Außerdem erhielt sie Engagements als Fotomodell. Nach einer Knieverletzung musste sie ihre Karriere als Tänzerin aufgeben.

Im Alter von 18 Jahren zog Theron nach Los Angeles. Als sie am Hollywood Boulevard in einer Schlange wartete, wurde sie von einem Agenten entdeckt. Acht Monate später hatte sie ihre erste kleine Filmrolle in dem Horrorfilm Kinder des Zorns III.

Jahrelang war sie danach auf die Rolle der schönen Frau an der Seite der männlichen Hauptdarsteller festgelegt, bis sie in dem Film Monster die Rolle der Aileen Wuornos, der ersten weiblichen Serienmörderin, spielte. Dafür wurde sie 2004 mit dem Oscar für die Beste weibliche Hauptrolle ausgezeichnet sowie mit einem Golden Globe in der Kategorie Beste Schauspielerin (Drama). 2006 erhielt sie in Berlin die Goldene Kamera in der Kategorie Film international.

Ihr erster Film nach der Auszeichnung, Head in the Clouds, war ein Flop und galt als misslungener Versuch, eine gefühlvolle Liebesgeschichte vor einem zeitgeschichtlichen Hintergrund zu erzählen. Für ihre Rolle als Britt Ekland in dem Fernsehfilm The Life and Death of Peter Sellers erhielt Charlize eine weitere Golden Globe-Nominierung. Für ihre Rolle in Kaltes Land wurde sie 2006 erneut für den Oscar für die beste Hauptdarstellerin nominiert.
Theron eilt der Ruf voraus, sie spreche, zumindest gebrochen, 28 Sprachen. Ihre Muttersprache ist jedoch Afrikaans, ihre zweite Sprache Englisch.

Persönliches
Theron lebte von 2001 bis 2009 mit ihrem Schauspielkollegen Stuart Townsend zusammen. Nach neun Jahren Beziehung trennte sich Theron 2009 im Weihnachtsurlaub in Mexiko in aller Freundschaft von Townsend.<ref>http://oe3.orf.at/aktuell/stories/419992/</ref> Die beiden spielten gemeinsam in 24 Stunden Angst, Head in the Clouds und Battle in Seattle.

Sonstiges
 • Theron hat im Jahr 2007 die US-amerikanische Staatsbürgerschaft bekommen. Da ihre Mutter Deutsche ist, wollte sie im Jahr 2004 die deutsche Staatsbürgerschaft beantragen. Jedoch konnte sie keine Verwandten, die zurzeit in Deutschland leben, nachweisen.
 • Im Jahr 2007 wurde Theron vom Esquire Magazine zur Sexiest Woman Alive 2007 gekürt.
 • Am 4. Dezember 2009 moderierte sie live aus Kapstadt die Endrundenauslosung zur FIFA Fußball Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika.

Filmografie
 • 1995: Kinder des Zorns III (Children of the Corn III)
 • 1996: 2 Tage in L.A. (2 Days in the Valley)
 • 1996: That Thing You Do!
 • 1997: Noch dümmer (Trial and Error)
 • 1997: Im Auftrag des Teufels (The Devil's Advocate)
 • 1997: Hollywood Undercover
 • 1998: Celebrity
 • 1998: Mein großer Freund Joe (Mighty Joe Young)
 • 1999: Die Frau des Astronauten (The Astronaut's Wife)
 • 1999: Gottes Werk und Teufels Beitrag (The Cider House Rules)
 • 2000: The Yards – Im Hinterhof der Macht
 • 2000: Wild Christmas (Reindeer Games)
 • 2000: Men of Honor
 • 2000: Die Legende von Bagger Vance (The Legend of Bagger Vance)
 • 2001: Sweet November
 • 2001: 15 Minuten Ruhm (15 Minutes)
 • 2001: Im Bann des Jade Skorpions (The Curse of the Jade Scorpion)
 • 2002: 24 Stunden Angst (Trapped)
 • 2002: Waking Up in Reno
 • 2003: The Italian Job – Jagd auf Millionen
 • 2003: Monster
 • 2004: Die Spiele der Frauen (Head in the Clouds)
 • 2004: The Life and Death of Peter Sellers
 • 2005: Æon Flux
 • 2005: Kaltes Land (North Country)
 • 2005: Arrested Development
 • 2006: East of Havana (Produzentin)
 • 2007: Im Tal von Elah (In the Valley of Elah)
 • 2007: Battle in Seattle
 • 2008: Sleepwalking
 • 2008: Hancock
 • 2008: The Burning Plain
 • 2009: The Road

Auszeichnungen
Oscar
 • 2004: erhalten als Beste Hauptdarstellerin für Monster
 • 2006: nominiert als Beste Hauptdarstellerin für Kaltes Land

Golden Globe
 • 2004: erhalten als Beste Hauptdarstellerin in einem Drama für Monster
 • 2005: nominiert als Beste Nebendarstellerin in einem TV-Film für The Life and Death of Peter Sellers
 • 2006: nominiert als Beste Hauptdarstellerin in einem Drama für Kaltes Land

BAFTA-Award
 • 2005: nominiert als Beste Hauptdarstellerin für Monster
 • 2006: nominiert als Beste Hauptdarstellerin für Kaltes Land

weitere Auszeichnungen
 • 2000: Bambi
 • 2004: Screen Actors Guild Award für Monster
 • 2004: Independent Spirit Awards für Monster
 • 2004: Silberner Bär als beste Darstellerin für Monster Berlinale 2004
 • 2006: Goldene Kamera in der Kategorie "Film international"
 • 2007: Esquire Sexiest Woman Alive 2007
 • 2008: FHM Sexiest Women in the World 2008 Platz 2

Einzelnachweise
<references/>
Filmografie
Hinter der Kamera
Produktion:
Monster 2004
Vor der Kamera
Hancock 2008 (Mary Embrey)
Im Tal von Elah 2008 (Det. Emily Sanders)
Aeon Flux 2006 (Aeon Flux)
Kaltes Land 2006 (Josey Aimes)
Monster 2004 (Aileen)
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