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Robert Downey Jr.
Robert Downey Jr. ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Er wurde am 4. April 1965 an einem Sonntag in New York City als Robert John Ford - Elias Jr. geboren und ist 44 Jahre alt.
Biografie
thumb|150px|Robert Downey Jr. <small>(1990)</small> thumb|Downey <small>(2008)</small> Robert Downey Jr. (* 4. April 1965 in New York City, New York) ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Sänger.
Biografie Karriere Als Sohn des Underground-Regisseurs Robert Downey senior trat Robert Downey Jr. bereits im Alter von fünf Jahren in dem Film Pound auf. Im Alter von 20 Jahren zeigte Downey Jr. sein komödiantisches Talent in der erfolgreichen US-Fernsehshow Saturday Night Live. 1987 war er in The Pick-up Artist und Less Than Zero zu sehen. Sein großer Durchbruch gelang ihm mit Richard Attenboroughs Film Chaplin, einer Biografie über Charlie Chaplin, für dessen Darstellung Downey mit einer Oscar-Nominierung geehrt wurde. Es folgten weitere Filme wie Only You (1994), Natural Born Killers (1994), Restoration – Zeit der Sinnlichkeit (1995) und Die WonderBoys (2000).
Im Jahr 2000 spielte er in der erfolgreichen Fernsehserie Ally McBeal zeitweise eine tragende Rolle, für die er den Golden Globe gewann. Im Zuge seiner Darstellung in der Fernsehserie sang er Stücke wie Joni Mitchells River sowie Chances Are zusammen mit Vonda Shepard. Noch während der Dreharbeiten wurde Downey Jr. wegen wiederholten Drogenkonsums erneut zu einer Haftstrafe verurteilt, weswegen er 2001 von den Serienproduzenten entlassen wurde.
Nach etlichen Entzugstherapien und Rollen in kleineren Filmen war Downey Jr. 2003 neben Halle Berry in Gothika wieder auf der Kinoleinwand zu sehen. 2004 veröffentlichte er sein erstes Musikalbum The Futurist.
2007 spielte Downey in Zodiac – Die Spur des Killers einen Journalisten, 2008 übernahm er die Hauptrolle in der Comic-Verfilmung Iron Man. 2009 erhielt er für sein satirisch-komödiantisches Porträt eines Hollywood-Stars in Ben Stillers Komödie Tropic Thunder, der seine Haut für die Rolle eines afroamerikanischen Soldaten schwarz färben lässt, eine weitere Golden-Globe- und Oscar-Nominierung. In Guy Ritchies Film Sherlock Holmes, der Ende 2009 in die amerikanischen Kinos kam, spielte Downey die Titelrolle und gewann den Golden Globe.
= Kritiken =
Filmzeit.de sagt über seine Darstellung in Kiss Kiss, Bang Bang:
„Robert Downey jr. ist ein virtuoser Meister des Spiels mit den Grenzen zwischen den Realitäts- und Identitätsebenen seiner Figur. Als Zuschauer freut man sich an der slapstickhaften Übertreibung, genießt die Eleganz der ironischen Ausführung und ist zugleich berührt von der Intensität der Gefühle, die dabei durchbrechen.“<ref>http://www.film-zeit.de/Themen-und-Listen/Thema/36/IRONY-MAN-ROBERT-DOWNEY-JR/Details/</ref>
Privatleben
In den 1980ern war Downey Jr. sieben Jahre lang mit der Schauspielerin Sarah Jessica Parker liiert. Die Ehe mit Kollegin Deborah Falconer scheiterte 2004 nach zwölf Jahren. Die beiden haben einen Sohn, der 1993 geboren wurde.
Seit August 2005 ist Downey mit der Produzentin Susan Levin verheiratet.
Filmografie (Auszug)
• 1970: Pound • 1983: Mach’s nochmal, Dad (Baby It’s Yo) • 1985: Tuff Turf • 1985: Deadwait • 1985: L.I.S.A. – Der helle Wahnsinn (Weird Science) • 1986: Back to School • 1987: Jack, der Aufreißer (The Pickup Artist) • 1987: Unter Null (Less Than Zero) • 1988: Ein himmlischer Liebhaber (Chances Are) • 1988: Die Generation von 1969 (1969) • 1988: Johnny be Good (Johnny Be Good) • 1989: Das dreckige Spiel (True Believer) • 1990: Air America • 1991: Lieblingsfeinde – Eine Seifenoper (Soapdish) • 1992: Chaplin • 1993: 4 himmlische Freunde (Heart and Souls) • 1993: Short Cuts • 1994: Natural Born Killers • 1994: Nur für Dich (Only You) • 1994: Julius Caesar Superstar (Hail Caesar) • 1995: Restoration – Zeit der Sinnlichkeit (Restoration) • 1995: Familienfest und andere Schwierigkeiten (Home for the Holidays) • 1995: Richard III. • 1997: One Night Stand • 1997: Gingerbread Man (The Gingerbread Man) • 1997: Ein Mann für zwei (Two Girls and a Guy) • 1998: Auf der Jagd (U.S. Marshals) • 1999: Bowfingers große Nummer (Bowfinger) • 1999: Jenseits der Träume (In Dreams) • 2000: Die WonderBoys (Wonder Boys) • 2000–2002: Ally McBeal • 2003: The Singing Detective • 2003: Gothika • 2005: Game 6 – Das Leben ist ein Spiel! (Game 6) • 2005: Kiss Kiss, Bang Bang • 2005: Good Night, and Good Luck. • 2006: A Scanner Darkly – Der dunkle Schirm • 2006: Kids – In den Straßen von New York (A Guide to Recognizing Your Saints) • 2006: Fell – Eine Liebesgeschichte (Fur: An Imaginary Portrait of Diane Arbus) • 2006: Shaggy Dog – Hör mal wer da bellt (The Shaggy Dog) • 2007: Zodiac – Die Spur des Killers (Zodiac) • 2007: Glück im Spiel (Lucky You) • 2008: Iron Man • 2008: Charlie Bartlett • 2008: Tropic Thunder • 2009: Der Solist (The Soloist) • 2009: Sherlock Holmes <!-- Neue Filme bitte erst nach der Veröffentlichung hinzufügen. Siehe WP:RFF/Info Film • Mai 2010: Iron Man 2 • 2011: Iron Man 3 -->
Diskografie • 2004: The Futurist, Sony BMG
Auszeichnungen
• 1994: Golden Globe Award, Spezialpreis für die beste Ensembleleistung in Short Cuts • 2001: Golden Globe als Bester Fernseh-Nebendarsteller für Ally McBeal • 2010: Golden Globe als Bester Hauptdarsteller für Sherlock Holmes
Einzelnachweise <references />
Filmografie
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