Im Moment sind 13 Leute Online
Menü
Startseite
Partner
Redaktion
Nutzer
Forum
Filme
Kritiken
Mitwirkende
Kinostarts
Verleiher
Promis > L > Andrew Lloyd Webber
Andrew Lloyd Webber
Andrew Lloyd Webber ist ein englischer Komponist. Er wurde am 22. März 1948 an einem Montag in London geboren und ist 62 Jahre alt.
Biografie
thumb|upright=1.2|Andrew Lloyd Webber
Sir Andrew Lloyd Webber, Baron Lloyd-Webber (* 22. März 1948 in London) ist ein britischer Komponist.

Im Laufe seiner Karriere, die 1965 mit dem Musical The Likes of Us begann, komponierte und produzierte er zahlreiche Musicals, schrieb die Musik zu zwei Filmen sowie ein Requiem.

Biografie

Andrew Lloyd Webber ist der Sohn von William Southcombe Lloyd Webber, der Professor für Musiktheorie und Komposition am Royal College of Music war. Andrews Mutter Jean unterrichtete Musik und sein Bruder Julian Lloyd Webber, geboren 1951, ist heute ein bekannter Cellist.

Webbers erste Frau war Sarah Hugill. Er heiratete sie am 24. Juli 1971 und hat mit ihr zwei Kinder, Imogen und Nicholas. Das Paar wurde im Jahr 1983 geschieden. Seine zweite Frau war die Sopranistin Sarah Brightman, die er am 22. März 1984 heiratete. Die kinderlose Ehe wurde im Jahr 1990 geschieden. Am 1. Februar 1991 heiratete er schließlich Madeleine Gurdon. Das Paar hat drei gemeinsame Kinder: Alastair, William und Isabella.

Werke
Musicals

 • The Likes of Us (1965) (Text: Tim Rice) (basierend auf dem Leben des Wohltäters Dr. Barnardo)
 • Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat (1968) (Text: Tim Rice) (basierend auf der biblischen Geschichte von Joseph in Ägypten)
 • Jesus Christ Superstar (1970) (Text: Tim Rice) (basierend auf dem Bibelbericht der Passion Jesu Christi)
 • Jeeves (1975) bzw. By Jeeves (Neubearbeitung 1996) (Text: Alan Ayckbourn) (basierend auf P. G. Wodehouse's Jeeves-Geschichten)
 • Evita (1976) (Text: Tim Rice) (basierend auf dem Leben Eva Peróns)
 • Cats (1981) (basierend auf T. S. Eliot's Old Possum's Book Of Practical Cats von 1939)
 • Starlight Express (1984) (Text: Richard Stilgoe, zusätzlicher Text: Don Black)
 • Cricket (1986) (Text: Tim Rice)
 • Das Phantom der Oper (1986) (Text: Richard Stilgoe/Charles Hart) (basierend auf Gaston Leroux von 1911)
 • Aspects of Love (1989) (Text: Don Black) (basierend auf David Garnett von 1955)
 • Sunset Boulevard (1993) (Text: Don Black) (basierend auf dem Billy-Wilder-Film von 1950)
 • Whistle Down the Wind (1996) (Text: Jim Steinman) (basierend auf dem Bryan-Forbes-Film von 1961)
 • The Beautiful Game (2000) (Text: Ben Elton)
 • The Woman in White (2004) (Text: David Zippel) (basierend auf Wilkie Collins von 1860)
 • Phantom: Love Never Dies (2010), (Text: Glenn Slater, Ben Elton) (basierend auf Frederick Forsyth, 1997, The Phantom of Manhattan)

Angekündigte aber nicht erschienene Produktionen

 • Der Meister und Margarita (2006 angekündigt, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Michail Bulgakow aus den Jahren 1929-39; zugunsten eines Sequels zu Das Phantom der Oper abgebrochen)

Verfilmungen

Mehrere der oben genannten Musicals wurden auch verfilmt. Die bekanntesten Filmadaptionen sind die Kinofilme Jesus Christ Superstar (1973), Evita (1996) und Das Phantom der Oper (2004). Außerdem kamen die Musicals Cats (1998), Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat (1999) und Jesus Christ Superstar (2000) in einer Bühnenversion auf VHS/DVD heraus. Von By Jeeves existiert eine Fernsehaufzeichnung (2001).

Filmmusik

 • Auf leisen Sohlen (Gumshoe) (1971) – Regie: Stephen Frears
 • Die Akte Odessa (The Odessa File) (1974) – Regie: Ronald Neame

Weitere Werke

 • Variations (1978) (Variationen über ein Thema von Paganini)
 • Tell Me On A Sunday (1979) (Text: Don Black) (Liederzyklus)
 • Song And Dance (1982) (Text: Don Black) (Zusammenfassung von Tell Me On A Sunday (= 1. Akt) und Variations (= 2. Akt))
 • Requiem (1985) (lateinische Totenmesse in Erinnerung an Lloyd Webbers 1982 verstorbenen Vater)

Lloyd Webber komponierte darüber hinaus zahlreiche Einzelsongs für verschiedene Zwecke, zum Beispiel It's Easy For You, der auf dem letzten Elvis-Presley-Studioalbum vor dessen Tod erschien, und Amigos Para Siempre (Friends For Life), die offizielle Hymne der Olympischen Spiele 1992 in Barcelona, gesungen von Sarah Brightman und José Carreras.

Lloyd Webber komponierte und produzierte den Titel My Time als Beitrag des Vereinigten Königreichs für den Eurovision Song Contest 2009. In der mehrwöchigen TV-Show Eurovision – Your Country Needs You ermittelte die BBC dann Anfang 2009 die Sängerin Jade Ewen als Siegerin, die den Beitrag letztendlich beim Finale in Moskau vortrug.<ref>[http://news.bbc.co.uk/2/hi/entertainment/7862824.stm Jade lands UK's Eurovision place]. BBC news 1. Februar 2009, abgerufen am 7. Februar 2009</ref> Im Finale des Songcontests belegte der Beitrag den fünften Platz.

Ehrungen, Auszeichnungen und Titel

Webber erhielt für seine Werke eine Reihe hoher Auszeichnungen. Darunter sind der Oscar für den Song „You Must Love Me“ aus Evita, sieben Tony Awards, (zwei davon für Sunset Boulevard), drei Grammy Awards, vier Drama Desk Awards, eine Auszeichnung für Best Classical Contemporary Composition für das Requiem 1986, einen International Emmy, sechs Laurence Olivier Awards, einen Golden Globe Award, sowie als erster Komponist eine American Society of Composers, Authors’ and Publishers’ Triple Play-Auszeichnung. 1996 bekam er den Richard Rogers Award for Excellence in Musical Theatre.

1992 wurde Andrew Lloyd Webber von Königin Elisabeth II. als Knight Bachelor zum Ritter geschlagen und darf seither den Titel Sir tragen. Im Februar 1997 wurde er mit dem Titel Baron Lloyd-Webber (of Sydmonton im County of Hampshire) zum Life Peer ernannt und erhielt damit Sitz und Stimme im House of Lords.

In die amerikanische Songwriters Hall of Fame wurde er 1995 aufgenommen. Im selben Jahr wurde ihm der Praemium Imperiale verliehen.

Einzelnachweise
<references />
Filmografie
Hinter der Kamera
Drehbuch:
Schöpferische Zuarbeit
Musik:
Forum zum Prominenten
Es sind noch keine Themen vorhanden.
Zum Verfassen eines Beitrags bitte einloggen.
Weblinks
Version 1.8   –   Copyright by diekinokritiker.de   –   Impressum und Nutzungsbedingungen