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Martina Gedeck
Martina Gedeck ist eine deutsche Schauspielerin. Sie wurde am 14. September 1961 an einem Donnerstag in München geboren und ist 48 Jahre alt.
Biografie
thumb|Martina Gedeck (2009)
Martina Gedeck [] (* 14. September 1961 in München) ist eine deutsche Schauspielerin.

Werdegang
Martina Gedeck wuchs als älteste von drei Töchtern des Großhandelskaufmanns Karl-Heinz Gedeck und seiner Frau, Helga Gedeck, in Landshut und ab 1971 in Berlin auf. Dort besuchte sie die Schadow-Oberschule in Berlin-Zehlendorf, wo sie 1981 ihr Abitur machte. Danach studierte sie kurzzeitig Germanistik und Geschichte an der Freien Universität Berlin. Von 1982 bis 1986 studierte sie schließlich Schauspiel an der Hochschule der Künste.
Sie lebte von 1991 bis zu dessen Tod mit Ulrich Wildgruber zusammen. Seit 2005 ist sie mit dem Schweizer Regisseur Markus Imboden liiert, mit dem sie zahlreiche Filme drehte.

2002 erhielt Gedeck bereits zum zweiten Mal den Deutschen Filmpreis – sowohl für darstellerische Leistungen als auch als beste Hauptdarstellerin. 2007 wurde der deutsche Beitrag Das Leben der Anderen, in dem Martina Gedeck die weibliche Hauptrolle spielte, als bester ausländischer Film mit einem Oscar geehrt. Martina Gedeck ist Trägerin des Bayerischen Verdienstordens.

Filme
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 • 1986: In der Kälte der Sonne
 • 1987: Retouche
 • 1987: Aquaplaning
 • 1988: Die Beute (TV)
 • 1988: Tiger, Löwe, Panther (TV)
 • 1989–93: Liebling Kreuzberg (Fernsehreihe)
 • 1989: Schulz & Schulz (TV-Fünfteiler)
 • 1991: Leo und Charlotte (Fernsehserie)
 • 1991: Hausmänner
 • 1991: Ein Fall für Zwei (Fernsehserie)
 • 1991: Unser Lehrer Doktor Specht (Fernsehserie)
 • 1992: Krücke
 • 1992: Endstation Harembar (TV)
 • 1994: Hölleisengretl
 • 1994–95: Frauenarzt Dr. Markus Merthin (Fernsehserie)
 • 1994: Der bewegte Mann
 • 1995: Das Schwein - Eine deutsche Karriere
 • 1995: Stadtgespräch
 • 1996: Das Leben ist eine Baustelle
 • 1996: Der schönste Tag im Leben
 • 1996: Frauen lügen nicht
 • 1997: Harald – Der Chaot aus dem Weltall
 • 1997: Der Neffe
 • 1997: Single Bells
 • 1997: Rossini – oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief
 • 1998: Frau Rettich, die Czerni und ich
 • 1998: Deine besten Jahre
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 • 1999: Ich habe nein gesagt (TV)
 • 1999: Grüne Wüste
 • 1999: Alles Bob
 • 2000: O Palmenbaum
 • 2000: Happy Hour oder Glück und Glas
 • 2001: Scheidung auf amerikanisch
 • 2001: Bella Martha
 • 2001: Verlorenes Land (TV)
 • 2002: Andreas Hofer 1809 – Die Freiheit des Adlers (TV)
 • 2003: Der Stich des Skorpion
 • 2003: Das Blaue Wunder
 • 2003: Unsre Mutter ist halt anders (TV)
 • 2003: Geheime Geschichten (TV)
 • 2003: Ins Leben zurück (TV)
 • 2004: Hunger auf Leben (TV)
 • 2004: Casanova (TV)
 • 2004: Spiele der Macht – 11011 Berlin (TV)
 • 2005: Das Leben der Anderen
 • 2005: Elementarteilchen
 • 2005: Auf ewig und einen Tag (TV)
 • 2005: Ein perfekter Freund (Un ami parfait)
 • 2006: Der gute Hirte (The Good Shepherd)
 • 2006: Sommer ’04
 • 2007: Verlassen
 • 2007: Meine schöne Bescherung
 • 2008: Geliebte Clara
 • 2008: Der Baader Meinhof Komplex
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Hörbücher
thumb|Martina Gedeck bei einer Lesung auf der [[Frankfurter Buchmesse am 17. Oktober 2008]]
 • 2007: Mord im Zeichen des Zen von Oliver Bottini, gekürzte Lesung, Patmos, Düsseldorf. ISBN 978-3-491-91256-4
 • 2008: Im Sommer der Mörder von Oliver Bottini, gekürzte Lesung, Patmos, Düsseldorf. ISBN 978-3-491-91266-3
 • 2008: Im Auftrag der Väter von Oliver Bottini, gekürzte Lesung, Patmos, Düsseldorf, ISBN 978-3-491-91279-3
 • 2008: Im Bauch des Ozeans von Fatou Diome, Reihe Afrika erzählt, Autorisierte Hörfassung, SCALA Z MEDIA GMBH, München, ISBN 978-3-886-985951
 • 2006: Die Harzreise von Heinrich Heine, Unterlauf & Zschiedrich Hörbuchverlag, Berlin, ISBN 978-3-934-38432-3

Auszeichnungen
 • 1995 – Blauer Panther (Bayerischer Fernsehpreis) für Hölleisengretl
 • 1997 – Bundesfilmpreis für darstellerische Leistungen in Rossini und Das Leben ist eine Baustelle
 • 1997 – Telestar Beste Darstellerin in einem Fernsehspiel für Der Neffe und Kriminalpsychologin
 • 1998 – Adolf-Grimme-Preis für Rossini und Bella Block: Tod eines Mädchens
 • 1999 – Bayerischer Filmpreis
 • 2000 – Bayerischer Fernsehpreis für ihre Rolle in Deine besten Jahre
 • 2001 – Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste, Darsteller-Sonderpreis für Romeo
 • 2002 – Preis der deutschen Filmkritik
 • 2002 – Deutscher Filmpreis Beste Hauptdarstellerin in Bella Martha
 • 2003 – Goldene Kamera Beste deutsche Schauspielerin
 • 2004 – Deutscher Fernsehpreis Beste Schauspielerin in Hunger auf Leben
 • 2006 – DIVA-Award in der Kategorie German Award (Hall of Fame)
 • 2007 – Bayerischer Verdienstorden
 • 2007 – Jupiter in der Kategorie Beste deutsche Darstellerin für Elementarteilchen
 • 2007 – Bayerischer Filmpreis in der Kategorie Beste Schauspielerin für Meine schöne Bescherung
 • 2008 – Berliner Bär (BZ-Kulturpreis)
Filmografie
Vor der Kamera
Geliebte Clara 2008 (Clara Schumann)
Der Baader Meinhof Komplex 2008 (Ulrike Meinhof)
Der gute Hirte 2007 (Hanna Schiller)
Sommer '04 2006 (Mirjam)
Das Leben der Anderen 2006 (Christa-Maria Sieland)
Elementarteilchen 2006 (Christiane)
Sergeant Pepper 2004 (Martha Klein)
Am Mikrofon
Der gute Hirte 2007 (Hanna Schiller)
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