Im Moment sind 8 Leute Online
Menü
Startseite
Partner
Redaktion
Nutzer
Forum
Filme
Kritiken
Mitwirkende
Kinostarts
Verleiher
Promis > F > Sara Forestier
Sara Forestier
Sara Forestier ist eine französische Schauspielerin. Sie wurde am 4. Oktober 1986 an einem Samstag geboren und ist 32 Jahre alt.
Biografie
mini|Sara Forestier (2013)
Sara Forestier (* 4. Oktober 1986) ist eine französische Schauspielerin.

Leben
hochkant|mini|links|Forestier (April 2011)
Im Alter von dreizehn Jahren begleitete Sara Forestier eine Freundin zu einem Vorsprechen. Dies war der Einstieg für sie ins Schauspielgeschäft und sie gelangte an eine Reihe von kleinen Rollen in TV- und Filmproduktionen, so unter anderem 2001 in Martine Dugowsons Les fantômes de Louba. Ein Jahr später gehörte sie neben Élodie Bouchez und Jérémie Renier zum Schauspielensemble von Yolande Zaubermans Kriegsdrama Der Krieg in Paris. Im Jahr 2003 folgte die weibliche Hauptrolle in TV-Film Unter uns. In dem Drama von Virginie Sauveur spielt sie die junge Alice, deren Leben und das ihrer beiden älteren Brüder sich schlagartig ändern, als die Eltern bei einem schweren Unfall ums Leben kommen.

Ebenfalls im Jahr 2003 folgte Forestiers Zusammenarbeit mit Abdellatif Kechiche. Der französische Regisseur tunesischer Abstammung hatte sich zuerst geweigert, die ehemalige Schülerin der bekannten Pariser Schauspielschule Cours Florent in seinem mit Laiendarstellern besetzten Tragikomödie Nicht ja, nicht nein (L’esquive) zu engagieren. In dem Film spielt Forestier die junge und ambitionierte Lydia, die gemeinsam mit Klassenkameraden aus der Pariser Vorstadt für eine Theateraufführung probt. Nicht ja, nicht nein war in Frankreich ein großer Erfolg bei Kritikern und Kinopublikum und wurde 2005 mit dem wichtigsten französischen Filmpreis César als beste Produktion des Jahres und in drei weiteren Kategorien ausgezeichnet. Unter den Gewinnern war auch Sara Forestier, die den Preis als Beste Nachwuchsdarstellerin erhielt.

Sara Forestier, die mittlerweile zu den begabtesten Mimen des französischen Kinos zählt, lebt in Paris, um sich stärker ihrer Karriere zu widmen. Nach dem groĂźen Erfolg von Nicht ja, nicht nein arbeitete sie 2005 an fĂĽnf Filmprojekten, darunter Bertrand Bliers Tragikomödie Combien tu m’aimes? neben Monica Bellucci und GĂ©rard Depardieu, Claude Lelouchs Le courage d’aimer mit Mathilde Seigner, sowie Michel Devilles romantischer Komödie Un fil Ă  la patte. Im selben Jahr folgte ihre zweite Kinohauptrolle als Hell in dem gleichnamigen Drama von Bruno Chiche. In der Kinoadaption eines Romans von Lolita Pille ist Nicolas Duvauchelle ihr Filmpartner. Im Jahr 2006 gehörte Forestier zum Schauspielensemble der internationalen GroĂźproduktion Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders, der gleichnamigen Verfilmung des erfolgreichen Romans von Patrick SĂĽskind. Ferner agierte sie in Santiago Amigorenas Film Quelques jours en septembre (2006) neben Juliette Binoche, John Turturro und Nick Nolte. Das Drama, in den Tagen vor den Terroranschlägen am 11. September 2001 angesiedelt, handelt von einem spurlos verschwundenen CIA-Agenten, der von seiner Tochter wieder aufgespĂĽrt wird.

Für die Hauptrolle in der Liebeskomödie Der Name der Leute (2010) erhielt sie ihren ersten César als Beste Hauptdarstellerin zugesprochen. In Michel Leclercs Komödie spielt Forestier eine Politaktivistin, die sich leidenschaftlich dem Kampf für Randgruppen verschrieben hat. Gleichzeitig schläft die junge und attraktive Frau mit politisch rechts stehenden Männern, um sie ideologisch umzudrehen. Ebenfalls im Jahr 2010 übernahm sie den Part der France Gall in Joann Sfars Filmbiografie Gainsbourg – Der Mann, der die Frauen liebte.

Sara Forestier, die mit 16 Jahren die Schule verließ, schwärmt unter anderem für Al Pacino, Leonardo DiCaprio, Marion Cotillard, Pierre Richard, Jamel Debbouze, Charlize Theron, Abdellatif Kechiche und Sabrina Ouazani; mit letztgenannter Schauspielerin war sie zusammen in Nicht ja, nicht nein zu sehen. Zu den Hobbys der französischen Aktrice, die für ihre Freimütigkeit bekannt ist und zwei Geschwister hat, gehören unter anderem das Schreiben und Malen. Parallel zu ihrer Schauspielkarriere führte Forestier Regie an mehreren Kurzfilmen.

Filmografie (Auswahl)
mini|Forestier ([[Internationale Filmfestspiele von Cannes 2011|Cannes 2011)|hochkant]]
 • 2001: Les fantĂ´mes de Louba
 • 2002: Der Krieg in Paris (La guerre Ă  Paris)
 • 2003: Nicht ja, nicht nein (L’esquive)
 • 2005: Un fil Ă  la patte
 • 2005: Le courage d’aimer
 • 2005: Wie sehr liebst du mich? (Combien tu m’aimes?)
 • 2006: Hell
 • 2006: A Few Days in September (Quelques jours en septembre)
 • 2006: Asterix und die Wikinger (AstĂ©rix et les Vikings)
 • 2006: Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders (Perfume: The Story of a Murderer)
 • 2007: Jean de La Fontaine – Le dĂ©fi
 • 2007: Chacun son cinĂ©ma – Jedem sein Kino (Chacun son cinĂ©ma ou Ce petit coup au coeur quand la lumière s’éteint et que le film commence)
 • 2008: Sandrine nella pioggia
 • 2008: Milch und Honig (Revivre) – (TV-Mehrteiler)
 • 2009: Humans – Sie haben ĂĽberlebt (Humains)
 • 2009: Vorsicht Sehnsucht (Les herbes folles)
 • 2009: Victor
 • 2010: Gainsbourg – Der Mann, der die Frauen liebte (Gainsbourg (vie hĂ©roĂŻque))
 • 2010: Der Name der Leute (Le nom des gens)
 • 2010: HH, Hitler Ă  Hollywood
 • 2012: Une nuit
 • 2012: TĂ©lĂ© gaucho
 • 2013: Liebeskämpfe (Mes sĂ©ances de lutte)
 • 2013: Die unerschĂĽtterliche Liebe der Suzanne (Suzanne)
 • 2013: Liebe ist das perfekte Verbrechen (L’amour est un crime parfait)
 • 2014: Gus – Petit oiseau, grand voyage
 • 2015: La tĂŞte haute
 • 2016: Die Grundschullehrerin (Primaire)
 • 2019: Roubaix, une lumière

Auszeichnungen
 • 2004: Darstellerpreis des Mons International Festival of Love Films fĂĽr Nicht ja, nicht nein (gemeinsam mit Nanou Benhamou und Sabrina Ouazani)
 • 2005: Französischer „Shooting Star“ auf der Berlinale
 • 2005: Étoile d’Or fĂĽr Nicht ja, nicht nein (Beste Nachwuchsdarstellerin)
 • 2005: CĂ©sar fĂĽr Nicht ja, nicht nein (Beste Nachwuchsdarstellerin)
 • 2011: Étoile d’Or fĂĽr Der Name der Leute (Beste Hauptdarstellerin)
 • 2011: CĂ©sar fĂĽr Der Name der Leute (Beste Hauptdarstellerin)
 • 2014: CĂ©sar-Nominierung fĂĽr Suzanne (Beste Hauptdarstellerin)
 • 2016: CĂ©sar-Nominierung fĂĽr La tĂŞte haute (Beste Nebendarstellerin)

Literatur
 • [http://www.berliner-zeitung.de/archiv/sara-forestier-ueber-ihren-film--der-name-der-leute---in-dem-sie-mit-sex-politik-macht--die-kunst-schmeckt-mir-besser-,10810590,10781860.html Die Kunst schmeckt mir besser.] In: Berliner Zeitung, 13. April 2011, S. 32; Interview zu Der Name der Leute.
Filmografie
Vor der Kamera
Der Name der Leute 2011 (Bahia Benmahmoud)
Vorsicht Sehnsucht 2010 (Elodie)
L'Esquive 2005 (Lydia)
Forum zur Prominenten
Es sind noch keine Themen vorhanden.
Zum Verfassen eines Beitrags bitte einloggen.
Weblinks
Version 1.8   –   Copyright by diekinokritiker.de   –   Impressum und Nutzungsbedingungen