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Denise Gorzelanny
Denise Gorzelanny ist eine deutsche Schauspielerin, Sängerin, Texterin, Komponistin und Autorin. Sie wurde im Jahr 1954 in Berlin geboren und ist 62 oder 63 Jahre alt.
Biografie
Denise Gorzelanny (* 1954 in Berlin) ist eine deutsche Schauspielerin,
Sängerin, Texterin, Komponistin und Autorin.

Biografie
Ihre Eltern sind der Akrobat, Stepptänzer und Leiter einer Schule für Varieténachwuchs, Ferry Gorzelanny, und die Schauspielerin Gitta Winter. Bis zu ihrem Schuleintritt reiste Denise auf elterlichen Tourneen mit. Später, als sie in verschiedenen Familien und Einrichtungen untergebracht war, waren bereits Schultheater, Musik, kreatives Gestalten, Sprachen und Sport ihre Alltagspassionen. Nach einem Unfall ihres Vaters wurde sie bis zu dessen Tod zu seiner Pflegerin. Sie machte verfrüht ihren Führerschein, nahm privaten Gesangs-, Schauspiel- und Sprechunterricht, spielte bereits erste Rollen im TV und auf Berliner Bühnen (u.a. die Rolle der Ermengarde im Musical „Hallo, Dolly!“ am Theater des Westens). In dieser Zeit trat sie auch mit ihrer ersten Band „Dies Irae“ und im Duett mit Gitarrist Michael Geese als Sängerin auf. Sie erlangte ihr Abitur am Berliner Sophie-Scholl-Gymnasium und überbrückte 1973 ein Semester Wartezeit bis zu ihrer Aufnahme an die Berliner Max-Reinhardt-Schauspielschule/UdK Berlin mit einem Sprachenstudium der Anglistik/Slawistik an der FU Berlin.

Nach ihrem vierjährigen Schauspielstudium erlangte sie mit ihrer Debütrolle des Gustchen aus dem „Hofmeister“ von Jakob Michael Reinhold Lenz (Rolle des Hofmeisters gespielt von Ulrich Gebauer) ihren Abschluss der staatlichen Bühnenreife (1978). Es folgten TV-Produktionen (u.a. „Denken heißt zum Teufel beten“, „Nessie, das verrückteste Monster der Welt“) sowie Theaterproduktionen am Berliner Theater am Kurfürstendamm und der Schaubühne am Lehniner Platz. Parallel dazu arbeitete Denise Gorzelanny auch als professionelle Sängerin mit der Live-Band „Guano“ und war durch Sherry Bertrams „Compass“-Big Band fortwährend in Schallplattenstudios für zahlreiche LP-Produktionen und TV-Shows renommierter Künstler tätig (u.a. Udo Jürgens, Peter Maffay, Vicky Leandros, Roland Kaiser). Zudem war Gorzelanny vier Jahre Sängerin bei Klaus Knapps Band „Airship“, Sängerin des Profiquartetts „Wichcraft“ (Plattenvertrag bei Phonogram, LP-Produktion „Outside Inn“, Konzerttournee). Damals nahm sie ihr Zweitstudium einer vierjährigen klassischen Gesangsausbildung zum Mezzosopran (Abschluss Erstes Staatsexamen Musiklehrer) an der Berliner Hochschule der Künste (1985) auf und unterrichtete danach ein Semester lang Gesang an einer Berliner Musikschule.

Erste eigene Erfahrungen als Songtexterin und Komponistin sammelte Denise Gorzelanny mit ihrem Eintritt als Solosängerin der Berliner Rockband „Artischock“, mit denen sie vier Jahre auf Konzerttourneen ging, Wettbewerbserfahrungen mit Preisen sammelte und zwei Singles („Rock’n’Roll Ausverkauf“/ „Onanie-Melodie“ 1980) sowie eine LP veröffentlichte („Besorg’s Dir!“ 1982).

Während einer fünfjährigen Bühnenauszeit wandte sie sich ihrer Ausbildung zur Kunstmalerin zu (Ausbildung bei Horst Grig, Prof. Peter Müller/UdK), wurde Mitglied der Künstlergruppe ASK Berlin und stellte ihre Ölgemälde in regelmäßigen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland aus. Zusätzlich wirkte sie als Jazzsängerin des Berliner Quartetts um Harry Ermer, „Local Vocals“, mit. Die Rückkehr zu Bühne und Film gelang ihr durch fortlaufendes Training in Actingkursen seit 1983 (u.a. bei Meredith Monk und Ping Chong - U.S.A, Zygmunt Molik - Polen, MK Lewis - U.S.A., Karin Kleibel, Monika Schubert - Berlin, Filmhochschule Potsdam), durch den Einstieg in das Synchronfilmgewerbe (seit 1995) und der Mitgründung einer freien Theatertruppe („Society Players“) 2006. Seit 2008 ist Denise Gorzelanny mit „lesART Widerhall“ mit Lesungen und Gesang unterwegs, spricht Hörspiele und Hörbücher ein, schreibt ihre eigenen Kurzgeschichten und Songs. Zu sehen ist sie seit 2008 in TV-Rollen u.a. bei „GZSZ“ (Ingrid Eggert), „In aller Freundschaft“ (Silke Göschen) oder Kinofilmen wie u.a. „eMAN(N)zipation“ und „Ihr Brief zur Hochzeit“ (2011).

Sie ist seit 2010 Förderin von Künstlerkollegen durch regelmäßige Veranstaltungen in ihrem privaten Künstlersalon „luchs10“.

Denise Gorzelanny war in erster Ehe mit dem Trompeter Peter Tüllmann von den Berliner „Messengers“ verheiratet, in zweiter Ehe mit dem Bassisten der ersten GRIPS-Theaterband „Alarm!“, Peer Forsberg. Sie hat drei Kinder. Die beiden erstgeborenen Nick (u.a. Matsushita in Angel Beats!) und Millie Forsberg (u.a. Nodoka Miyazaki in Negima!?) sind ebenfalls in der Synchronbranche aktiv.

Theater (Auswahl)
 • „Der Hofmeister“ / J.M.R. Lenz, DebĂĽtrolle des Gustchen (Ulrich Gebauer als Hofmeister), Regie: Dietrich von Oertzen, Theatersaal der UdK Berlin, FasanenstraĂźe
 • „Romeo und Julia“ / W. Shakespeare, Rolle Rosalinde Capulet (Klaus Hoffmann als Romeo), Freie VolksbĂĽhne Berlin
 • „Hallo, Dolly!“, Rolle der Ermengarde (Marika Rökk als Dolly, Wolfgang Lukschy als Horace Vandergelder), Regie: Gene Reed, Theater des Westens Berlin
 • „Sie spielen unser Lied“, Rolle der Muse Sonia (Gaby Gasser als Sonia Walsk, Harald Juhnke als Vernon Gersch), Deutsche ErstauffĂĽhrung 1980, Regie und Ăśbersetzung von JĂĽrgen Wölffer, Theater am KurfĂĽrstendamm Berlin
 • „The Games“, Rolle als Gameplayerin, Autoren und Regie Meredith Monk und Ping Chong, SchaubĂĽhne am Lehniner Platz 1984
 • „Brecht-Akte“, gesungen, Local Vocal, Regie George Tabori, Berliner Ensemble 2000
 • „Unruhe des Herzens“ / Stefan Zweig, 40-minĂĽtiger Monolog: 24 Stunden aus dem Leben einer Frau, Regie Iris Artajo, Theater lastreslolas / Greenhouse 2001
 • „Fragmentation“ / Eric Durnez, Ăśbersetzung und Regie Johannes von Westphalen, szenisch gelesene Rolle Soldatenmutter, Maxim-Gorki-Theater Studio, 2002
 • „Das kann doch einen Seemann nicht erschĂĽttern“, Rolle Lady, Autorin/Regie Katja Notte, Kieztheater 2004
 • „Berliner Nächte“, Rolle Insulana, Autorin/Regie Katja Nottke, Kieztheater 2005
 • „House of Yes“ / Wendy McLeod, Rolle Mrs. Pascal, Regie Hans-Dieter Heiter, Theater Zerbrochene Fenster 2006
 • “Criminal Hearts” / Jane Martin, Rolle Mrs. Carnahan – Offstimme, Regie Karin Seven, Theater Engelbrot Berlin 2007
 • “NON(N)SENS” / Dan Goggin, Rolle Mutter Oberin Maria Regina, Regie Wolfgang Wittig und Sebastiano Meli, Berliner SCALA, CoupĂ©-Theater Berlin 2008

Film (Auswahl)

Schauspielerin
 • 1975: Jan und Jo
 • CafĂ© Wernecke (TV-Serie) – Regie: Wolfgang Teichert
 • Die menschliche Pyramide
 • 1980: Der Preis: Soft Error – Regie: Lutz Heering
 • Denken heiĂźt zum Teufel beten
 • 1983: Nessie, das verrĂĽckteste Monster der Welt – Regie: Wolfgang Zehetgruber
 • Der Roboter – Regie: Lutz Heering
 • Auto – Regie: Lutz Heering (Kurzfilm)
 • 2004: Unser Charly – Regie: Monika Zinnenberg
 • 2003–2008: Schlick.TV (Achtteiler: Teil 1–5) – Regie: Rainer Fritzsche
 • 2006: Zaldiar3/BSMO – Regie: Gregor Theuss
 • 2009: Ballons (Kurzfilm) – Regie: Viktor Markstein
 • 2009–2010: GZSZ (TV-Serie) – Regie: Julian Plica, AndrĂ© Siebert, Hannes Spring, RenĂ© Wolter
 • 2010: Ebenbild, (3D-Kurzfilm) – Regie: Carolina Gumz/Valentin Fuhlenbrock
 • 2010: In aller Freundschaft (TV-Serie, Folge 495: Verschenkte LiebesmĂĽh) – Regie: Frank Gotthardy
 • 2010: Lisa und Luise – Regie: Carolina Gumz
 • 2010: eMANNzipation – Regie: Philipp MĂĽller-Dorn
 • 2011: Ihr Brief zur Hochzeit – Regie: Silvana Santamaria

Synchronsprecherin
 • 1985: FĂĽr Marianne Horine in Ewoks – Kampf um Endor als Hexe (2. Synchro in 2005)
 • 1998: FĂĽr Nancy Lenehan in Pleasantville – Zu schön, um wahr zu sein als Marge Jenkins
 • 2005: FĂĽr Nancy Lenehan in Beauty Shop als Mrs. Struggs
 • 2006–2007,2012: FĂĽr Valerie Mahaffey in Desperate Housewives als Alma Hodge (Fernsehserie)
 • 2010: FĂĽr Frances Conroy in Stone als Madylyn Mabry

Filmmusik
 • 1979: Wahnsinn, das ganze Leben ist Wahnsinn – Regie: Petra Haffter
 • 1982: Bananen-Paul – Regie: Richard Claus
 • 1983: Ente oder Trente – Regie: Rigo Manikofski

Hörspiele und Hörbücher
 • „Laufen“ von Dirk Josczok / Johannes Schmölling, Rolle: Die Journalistin 2002
 • „John Sinclair Der Anfang“ von Oliver Döring, Rolle Lara 2002
 • „Richard Diamond - Privatdetektiv“ Serie, diverse Rollen 2003
 • „Weltmärchen“ von Hubertus von Puttkamer / Johannes Schmölling 2004
 • „Offenbarung 23“, Hörspielserie Lars Peter Lueg, Rolle Jutta, LĂĽbbe 2005–2010
 • „Und nebenbei Liebe“ / Katrin Wiegand, Serie, diverse Rollen, 2007
 • „Die Abenteuer des Tom Sawyer“ / Mark Twain, Rolle Tante Polly, Deutscher Buchhandel 2008
 • „Bibi Blocksberg“ / Klaus-Peter Weigand, Fo.105 Die HexenkĂĽche, Rolle Marktfrau 2011
 • „Die Alster Detektive“, Rolle Verkäuferin, LL & Hamburgische BĂĽrgerschaft 2011
 • „Deine Juliet“ / Mary Ann Shaffer, Rolle Lady Bella Taunton, Argon 2011
 • „Benjamin BlĂĽmchen - Gute-Nacht-Geschichten“, diverse Rollen, KIDDINX 2011
 • „Jack Slaughter“, Tochter des Lichts, Rolle Lady Asmodiana, 2012

Auszeichnungen
 • Gewinner Senats-Rockwettbewerb mit ARTISCHOCK, Berlin 1980
 • Gewinner Deutsche Phono-Akademie Hamburg mit ARTISCHOCK, Nachwuchs-Förderpreis Gesang, WĂĽrzburg 1980

Mitgliedschaft
 • IVS
 • BFFS
 • lesART WIDERHALL

Einzelnachweise
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Filmografie
Am Mikrofon
Mein Leben als Zucchini 2017 (Zucchinis Mutter)
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