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Tschulpan Chamatowa
Tschulpan Chamatowa ist eine russische Schauspielerin. Sie wurde am 1. Oktober 1975 an einem Mittwoch in Kasan, Sowjetunion, als Чулпан Наильевна Хаматова geboren und ist 44 Jahre alt. Auf der Leinwand wird sie manchmal auch als Chulpan Khamatova, Tschulpan Nailjewna Chamatowa, Chulpan Nailevna Khamatova oder Чулпан Хаматова erwähnt. Ebenfalls wichtig und interessant über sie zu wissen: lebt in Berlin und Moskau sowie spricht deutsch und englisch.
Biografie
miniatur|Tschulpan Chamatowa
Tschulpan Nailjewna Chamatowa (); wiss. Transliteration Čulpan Nailjevna Chamatova; (* 1. Oktober 1975 in Kasan, Tatarische ASSR, Sowjetunion) ist eine russische Schauspielerin tatarischer Herkunft.

Leben
Chamatowa begann ein Studium der Mathematik und der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kasan, bevor sie an die Kasaner Theaterhochschule wechselte. Von dort aus ging sie an die staatliche Theaterhochschule (GITIS) in Moskau, an der sie 1998 unter Alexei Borodin ihr Schauspielstudium abschloss. Chamatowa startete ihre Karriere mit mehreren Rollen an verschiedenen Moskauer Theatern und nahm 1997 erstmals eine Filmrolle in dem russischen Kinofilm Wremja Tanzora („Die Zeit des Tänzers“) an. Durch den Film Luna Papa von Bachtijor Chudoinasarow, in dem auch Moritz Bleibtreu mitspielte, kam sie in Kontakt zur deutschen Filmszene. Seit ihrer Rolle in Tuvalu arbeitet sie für Kino- und Fernsehproduktionen auch häufig in Deutschland. Für ihre Rolle in diesen beiden Filmen wurde sie auch auf internationalen Filmfesten ausgezeichnet. Der erfolgreichste Film, in dem sie mitgespielt hat, war Good Bye, Lenin!, in dem sie Lara, die Freundin des Hauptdarstellers Alexander (gespielt von Daniel Brühl), verkörperte. Ihre Berufung bleibt aber das Theaterspiel, bevorzugt am Sowremennik-Theater in Moskau.

Chamatowa war Jurymitglied des FilmFestival Cottbus – Festival des osteuropäischen Films 2003 und der Filmfestspiele von Venedig 2006.

2005 initiierte sie mit Dina Korsun ein seitdem alljährlich stattfindendes Benefizkonzert „Podari schisn“ (Schenke das Leben) für die Therapie von Kindern mit onkologischen Erkrankungen, 2006 war sie Mitgründerin des gleichnamigen Wohltätigkeitsfonds. 2008–2010 wurde sie in die Gesellschaftliche Kammer Russlands berufen. 2012 ist sie als Volkskünstlerin Russlands ausgezeichnet worden.

Von 1995 bis 2002 war sie mit dem Schauspieler Iwan Wolkow verheiratet. Sie hat aus ihren drei Ehen drei Töchter.
Chamatowa konvertierte in ihrer Jugend zum russisch-orthodoxen Christentum. Sie spricht Russisch, Englisch und Deutsch, beherrscht jedoch kein Tatarisch.<ref>http://lenta.ru/conf/chulpan/</ref>

Wichtige Theaterarbeiten
 • „Fanta-Infanta“ (1995) von Sergei Prochanow – Rolle: Fanta
 • „Posa Emigranta / Die Emigrantenstellung“ (1996) von Hanna Slutski – Rolle: Katja
 • „Dnewnik Anny Frank / Das Tagebuch der Anne Frank“ (1996) nach dem Bühnenstück von Frances Goodrich und Albert Hackett – Rolle: Anne Frank
 • „Tschestwowanije / Tribute“ (1997) von Bernard Slade – Rolle: Sally
 • „Tri Towarischtscha / Drei Kameraden“ (1999) nach dem Roman von Erich Maria Remarque – Rolle: Patricia Hollmann
 • „Sylvia“ (2000) von Albert Ramsdell Gurney – Rolle: Hund
 • „Tri sestri / Drei Schwestern“ (2001) nach einem Drama von Anton Tschechow – Rolle: Irina
 • „MamaPapaSynSobaka / MutterVaterSohnHund“ (2003) von Biljana Srbljanović – Rolle: Andrija
 • „Was ihr wollt“ (2003) nach William Shakespeare – Rolle: Viola/Cesario
 • „Grosa / Das Gewitter“ (2004) von Alexander Ostrowski – Rolle: Katja
 • „Golaja Pionerka / Die nackte Pionierin“ (2005) von Michail Kononow – Rolle: Mascha Muchina
 • „Antoni i Kleopatra. Wersija / Antonius und Kleopatra. Version“ (2006) nach William Shakespeare – Rolle: Kleopatra
 • „Miss Julie / Фрекен Жюли“ (2011) nach August Strindberg – Rolle: Fräulein Julie

Filmografie
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 • 1998: Das alte Lied (Staryje pesni o glawnom 3)
 • 1998: Die Zeit des Tänzers (Wremja Tanzora)
 • 1998: Das Land der Gehörlosen (Strana Gluchich)
 • 1999: Luna Papa
 • 1999: Tuvalu
 • 2000: Ja wam bolsche ne werju / Ich glaube dir nicht mehr
 • 2000: Weihnachtsabenteuer (Roschdestwenskaja Misterija)
 • 2000: England!
 • 2001: Lwinaja dolja / Operation of the condemned
 • 2001: Viktor Vogel – Commercial Man
 • 2003: Good Bye, Lenin!
 • 2003: Dressirowschtschiza Kuriz / Hen Trainer
 • 2004: Hurensohn
 • 2004: 72 Meter unter dem Wasser (72 metra)
 • 2004: Die Kinder vom Arbat (Deti Arbata)
 • 2005: Der Fall Kukozki (Kasus Kukozkowo)
 • 2005: Gibel imperii
 • 2005: Als der Fußball nach Russland kam (Garpastum)
 • 2005: Gretscheskije Kanikuly / Greek Holidays
 • 2005: Tatort: Der doppelte Lott
 • 2006: Eine Liebe in Königsberg
 • 2006: Doktor Schiwago
 • 2006: Der Schwertträger (Metschenosez)
 • 2006: Midsummer Madness
 • 2006: Auslassungszeichen (Mnogototschije)
 • 2007: Das Ereignis (Sobytije)
 • 2007: The Rainbowmaker
 • 2007: Dom solnza / The House of Sun
 • 2008: Domowoi / The Ghost
 • 2008: Papiersoldat (Bumaschnij soldat)
 • 2009: Iwan Grosnij
 • 2009: Schläft ein Lied in allen Dingen
 • 2010: Baschnja
 • 2010: América
 • 2011: Dostojewski
 • 2012: Das Kindermädchen
<!---* 2018: The White Crow in postproduction--->
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Sonstiges
Der Name „Tschulpan“ bedeutet in der tatarischen Sprache Morgenstern. In deutschen Filmen wird teilweise die englische Transkription Chulpan Khamatova verwendet. Auf tatarisch heißt sie Чулпан Наил кызы Хаматова (Transliteration: Çulpan Nail qızı Xamatova).

Bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi war sie einer der acht Olympischen Flaggenträger.

Einzelnachweise
<references />
Filmografie
Vor der Kamera
The Rainbowmaker 2010 (Lia)
Midsummer Madness 2009 (Aida)
Hurensohn 2005 (Silvija)
Good Bye, Lenin! 2003 (Lara)
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