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Promis > J > Alvin Joiner (Xzibit)
Alvin Joiner
Alvin Joiner, bekannt als Xzibit, ist ein US-amerikanischer Rapper, Schauspieler und Showmaster. Er wurde am 8. Januar 1974 an einem Dienstag in Detroit als Alvin Nathaniel Joiner geboren und ist 45 Jahre alt.
Biografie
mini|Xzibit 2005 in Berlin
mini|Xzibit Logo
mini|Xzibit (1998)
mini|Xzibit (Mitte) mit zwei Mitarbeitern der [[United States Coast Guard]]
Xzibit [] (* 18. September 1974 in Detroit; bürgerlich Alvin Nathaniel Joiner) ist ein US-amerikanischer Rapper, Schauspieler und Fernsehmoderator.

Leben
Xzibit wurde in einem der armen Stadtteile von Detroit geboren. Dort starb seine Mutter, als er neun Jahre alt war. Auf seinem Album Man vs Machine widmete er ihr ein eigenes Lied. Sein Vater heiratete daraufhin erneut, begann jedoch, ihn zu schlagen. Als Folge dessen wurde dem Vater die Vormundschaft entzogen und Xzibit wurde in ein Heim eingewiesen. Diese Erfahrungen verarbeitete er später unter anderem auf den Alben At the Speed of Life (in dem er seinen Vater angriff) und 40 Dayz & 40 Nightz (in dem er sich mit seinem Vater versöhnt hatte, der auch auf dem Album zu hören ist). Mit 14 Jahren verließ er auf eigenen Wunsch das Heim, um zu seiner Schwester nach Los Angeles zu ziehen. Das Geld für die Fahrt verdiente er sich mit dem Handel von Drogen.

Xzibit ist Vater von drei Kindern. Sein zweiter Sohn Xavier Kingston Joiner starb am 26. Mai 2008 im Alter von elf Tagen aufgrund einer zu schwachen Funktion seiner Lunge.<ref>MTV.de: </ref>

Karriere
Xzibit begann seine Karriere als ein Mitglied der Likwit Crew, unter anderem an der Seite von den Alkaholiks und King Tee. Auf dem Album IV Life von King Tee hatte er seinen ersten offiziell veröffentlichten Auftritt auf dem Lied Freestyle Ghetto. Danach ging er mit ihnen 1995 auf Tour und im nächsten Jahr wurde sein Debütalbum At The Speed Of Life über Loud Records veröffentlicht. Das Album, vor allem von der Single Paparazzi angetrieben, die besonders in Deutschland großen Erfolg hatte, gilt vielen als Underground-Klassiker. Als er zwei Jahre später den Nachfolger 40 Dayz & 40 Nightz veröffentlichte, wurde er als eines der vielversprechendsten Talente des Westküsten-Raps gehandelt. Dadurch wurde Dr. Dre auf ihn aufmerksam, der ihn zunächst auf einem von ihm produzierten Lied auf Snoop Doggs Album No Limit Top Dogg (Bitch Please) platzierte. Durch die positive Resonanz ermutigt, featurte er ihn zunächst auf seinem eigenen Album 2001 und nahm ihn mit auf die Up in Smoke Tour, neben Künstlern wie Snoop Dogg, Eminem & Ice Cube, bevor er sich dazu entschloss, Xzibits drittes Album, Restless, zu produzieren. Das Album wurde, unterstützt durch die Single X, ein großer Erfolg und verkaufte sich in den USA fast zwei Millionen Mal. Dr. Dre kümmerte sich nach diesem Durchbruch auch um das vierte Album Xzibits, Man vs Machine. Die Verkaufszahlen sanken jedoch, so dass er nicht mehr im nächsten Projekt, Weapons of Mass Destruction, involviert war. Dennoch startete er nach diesem Album seine Schauspielkarriere und moderierte auch die MTV-Serie Pimp My Ride. Trotz seiner dadurch gestiegenen Popularität verkaufte sich Weapons of Mass Destruction erneut schlechter, was er auf mangelnde Unterstützung seitens seines Labels zurückführte, so dass er sich von diesem trennte und sein bisher letztes Album Full Circle über Koch Records zum ersten Mal independent veröffentlichte. Doch auch die nun eigenständige Promotion des Albums konnte die kommerzielle Abwärtsspirale nicht stoppen und er verkaufte nunmehr nur noch in etwa so viel wie bei seinen ersten beiden Alben.

Da er bereits vor der Veröffentlichung von Restless ein eigenes Label namens Open Bar Entertainment gegründet hatte, wollte er endlich das Album seiner mehr oder weniger bereits seit 1996 bestehenden Gruppe Golden State Project, bestehend aus ihm, Ras Kass und Saafir, veröffentlichen. Es erschien jedoch nie, da das Label von Ras Kass, Priority Records, diesem eine Veröffentlichung verbot.

Er gründete daher vor Weapons of Mass Destruction eine zweite Gruppe, Strong Arm Steady, deren Mitglieder er, Mitchy Slick, Phil the Agony und Krondon waren. Mit ihr veröffentlichte er unzählige Mixtapes sowie eine Zusammenstellung der besten Lieder dieser. Jedoch trennte er sich 2006 von der Gruppe aufgrund von Differenzen bei der Wahl des Labels.

2012 veröffentlichte Xzibit eine neue Single, welche er zusammen mit Travis Barker aufnahm, unter dem Titel Napalm. Das gleichnamige siebte Solo-Album erschien am 5. Oktober 2012 und enthält zudem die zweite Single Up Out the Way.

Sonstiges
 • Xzibit war einst bekannt als „Exhibit A“. Später entfernte er das A und änderte die Schreibweise nach der Art von Ebonics.
 • Xzibit benutzt in seinen Liedern mehrere Pseudonyme für sich, unter anderem (Mr.) X to the/tha/da Z, Black John McClane, West Coast’s William Wallace, X Man oder einfach nur X [].
 • In den Videospielen NFL Street 2 & Def Jam – Fight for NY taucht Xzibit jeweils auf.
 • Xzibit hatte einen Gastauftritt in Korns Video zu Twisted Transistor.
 • Xzibit hat in folgenden Musikvideos einige Cameo-Auftritte:
 • * What’s Your Number von Cypress Hill,
 • * It Ain’t Nothin von Cypress Hill,
 • * Purple Pills von D12,
 • * The Next Episode von Dr. Dre,
 • * In da Club von 50 Cent,
 • * Bad Boy for Life von P. Diddy,
 • * XXX Funk von Funkdoobiest,
 • * Side 2 Side von Three 6 Mafia,
 • * This Way von Dilated Peoples,
 • * Without Me von Eminem,
 • * I Don’t Dance von DMX.
 • Xzibit ist in der Folge „Tödliche Reime“ von zu sehen, in der er am Anfang einen Auftritt hat und dann angeschossen wird, sowie in zwei Episoden der Serie Hawaii Five-0.
 • Die musikalische Basis (Melodie und weiblicher Gesang) für Xzibits Lied Paparazzi bildet Gabriel Faurés Pavane op. 50.
 • In der OV des Films Die Rotkäppchen-Verschwörung spricht Xzibit den Bären Inspector Grizzly.
 • Xzibit leiht in dem PC- und Xbox-Spiel The Chronicles of Riddick: Escape from Butcher Bay dem Wachmann Abbott seine Stimme.
 • Am 30. April 2007 wurde Xzibit im Rahmen des Gumball 3000 in den Niederlanden der Führerschein entzogen.<ref>[http://www.nu.nl/news/1061266/61/rss/Rapper_Xzibit_verliest_rijbewijs_tijdens_rally.html Rapper Xzibit verliert Führerschein während Rally] (NU.nl, 30. Juni 2007)</ref>
 • Seit Herbst 2010 gehört Xzibit zum Team von Das Hausbau-Kommando
 • Im Song And We Run der Symphonic-Metal-Band Within Temptation (auf dem Album Hydra, Januar 2014) ist Xzibit mit eigenen Lyrics zu hören.

Diskografie
Studioalben

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Kompilationen
 • 2011: Urban Ammo 2

Mixtapes
 • 2000: Getcha Groove On - Dirt Road Mix (mit Limp Bizkit und DJ Premier)
 • 2010: Digital Dynasty 12 (mit Tha Advocate)
 • 2013: Serial Killers Vol. 1 (mit B-Real und Demrick als Serial Killers)
 • 2015: The Murder Show (mit B-Real und Demrick als Serial Killers)

Singles

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Weitere Singles
 • 1996: The Foundation
 • 1996: Eyes May Shine
 • 1998: Los Angeles Times
 • 1998: 3 Card Molly
 • 1999: Pussy Pop (feat. Jayo Felony und Method Man)
 • 2000: Year 2000
 • 2001: Get Your Walk On
 • 2002: Choke Me, Spank Me (Pull My Hair)
 • 2002: Symphony in X Major (feat. Dr. Dre)
 • 2004: Muthafucka
 • 2006: Family Values
 • 2006: Thank You
 • 2009: Hurt Locker
 • 2010: Phenom (feat. Kurupt und 40 Glocc)
 • 2010: Highest Form of Understanding (H.F.O.U.) (feat. Trick-Trick)
 • 2012: Napalm
 • 2012: Up Out the Way (feat. E-40)

Singles als Gastmusiker
 • 1999: Bitch Please (mit Snoop Dogg feat. Nate Dogg)
 • 1999: Game Don’t Wait (mit Warren G feat. Nate Dogg und Snoop Dogg)
 • 2000: Focus (mit Erick Sermon feat. DJ Quik)
 • 2000: Connect (mit DJ Hurricane feat. Big Gipp und Pharoahe Monch)
 • 2011: Off the Handle (mit Adil Omar)
 • 2014: And We Run (mit Within Temptation)
 • 2014: Giraffe Pussy (mit Apollo Brown feat. Ras Kass, Royce da 5′9″ und Bishop Lamont)

Musikvideos
 • 1996: Paparazzi
 • 1996: The Foundation
 • 1998: What U See Is What U Get
 • 1999: Up from da Underground (feat. KRS-One)
 • 1999: Bitch Please (mit Snoop Dogg feat. Nate Dogg)
 • 1999: The Game Don’t Wait (Remix) (mit Warren G feat. Snoop Dogg und Nate Dogg)
 • 2000: Year 2000
 • 2000: X
 • 2000: Get Your Walk On
 • 2001: Front 2 Back
 • 2002: Multiply
 • 2002: Symphony in X Major
 • 2004: Ride & Smoke
 • 2004: Hey Now (Mean Muggin)
 • 2005: Criminal Set
 • 2006: Concentrate
 • 2006: Roll on ’Em (mit DJ Crazy Toones feat. WC, Young Maylay und MC Ren)
 • 2008: Thank You
 • 2009: Figure It Out (mit Young De feat. Mykestro)
 • 2010: Phenom
 • 2010: Goin’ Back (mit Statik Selektah und Termanology feat. Cassidy)
 • 2010: Hurt Locker
 • 2011: What It Is
 • 2011: Man on the Moon
 • 2011: Off the Handle (mit Adil Omar)
 • 2014: And We Run (mit Within Temptation)

Filmografie (Auswahl)
 • 2002: 8 Mile
 • 2004: Full Clip
 • 2004: (Fernsehserie, Folge 2×22 Rap Sheet)
 • 2005: xXx 2 – The Next Level (xXx: State of the Union)
 • 2005: Entgleist (Derailed)
 • 2006: Spiel auf Bewährung (Gridiron Gang)
 • 2006: Die Rotkäppchen-Verschwörung (Hoodwinked!, Stimme)
 • 2008: Akte X – Jenseits der Wahrheit (The X-Files: I Want to Believe)
 • 2008: American Violet
 • 2009: Bad Lieutenant – Cop ohne Gewissen (Bad Lieutenant: Port of Call New Orleans)
 • 2010: Malice n Wonderland
 • 2011: Weekends at Bellevue
 • 2012: Something from Nothing: The Art of Rap
 • 2012: Code Name: Geronimo (Seal Team Six: The Raid on Osama Bin Laden)
 • 2013–2015: Hawaii Five-0 (Fernsehserie, drei Folgen)
 • Seit 2016: Empire

Statistik
Chartauswertung
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Auszeichnungen für Musikverkäufe

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Einzelnachweise
<references />
Filmografie
Vor der Kamera
AKTE X - Jenseits der Wahrheit 2008 (Agent Mosley Drummy)
Spiel auf Bewährung 2007 (Malcolm Moore)
Entgleist 2006 (Dexter)
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