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Diane Keaton
Diane Keaton ist eine US-amerikanische Schauspielerin, Filmproduzentin und TV-Filmregisseurin. Sie wurde am 5. Januar 1946 an einem Samstag in Santa Ana als Diane Hall geboren und ist 64 Jahre alt.
Biografie
miniatur|hochkant|Diane Keaton
Diane Keaton (* 5. Januar 1946 in Santa Ana, Kalifornien, USA als Diane Hall) ist eine US-amerikanische Schauspielerin, Filmproduzentin und TV-Filmregisseurin.

Leben

Ihre Mitwirkung in Francis Ford Coppolas Mafiaepos Der Pate zu Beginn ihrer Karriere 1972 wie auch später in den Fortsetzungen 1974 und 1990, in denen sie die Freundin und spätere Ehefrau Michael Corleones (Al Pacino) spielte, trugen wesentlich zu ihrer Karriere bei. Zuvor war sie bereits am Broadway in dem Musical Hair aufgetreten, wo sie sich weigerte, sich für ihre Rolle auszuziehen.

Ihr erfolgreichster Film entstand 1977 in Zusammenarbeit mit ihrem damaligen Lebensgefährten Woody Allen: Der Stadtneurotiker. Für diesen Film erhielt Diane Keaton den Oscar als beste Schauspielerin. Danach drehten sie noch eine ganze Reihe von Filmen zusammen. Für den Film Reds aus dem Jahr 1981 erhielt sie eine weitere Oscar-Nominierung.

Ende der 1980er Jahre fing Keaton an, auch selbst Regie zu führen. 1993 übernahm sie kurzfristig die weibliche Hauptrolle in Manhattan Murder Mystery von Woody Allen, nachdem sich dessen damalige Lebensgefährtin Mia Farrow von ihm getrennt hatte. Nach der Komödie Der Club der Teufelinnen 1996 mit Goldie Hawn und Bette Midler konnte sie erst 2003 wieder an frühere Erfolge anknüpfen: In Was das Herz begehrt stand sie mit Jack Nicholson und Keanu Reeves vor der Kamera. Für die von ihr darin dargestellte Rolle erhielt sie einen Golden Globe sowie eine Oscar-Nominierung.

Diane Keaton hat zwei Adoptivkinder. Sie entschied sich im Alter von fünfzig Jahren Mutter zu werden, nachdem sie sich anlässlich des Todes ihres Vaters ihrer eigenen Sterblichkeit bewusst wurde. Keaton ist eng mit der Schauspielerin Lisa Kudrow aus der Fernsehserie Friends befreundet.

Filmografie
Darstellerin

 • 1970: Liebhaber und andere Fremde (Lovers and Other Strangers)
 • 1970: Love, American Style (Fernsehserie)
 • 1970: Rod Serling’s Night Gallery (Fernsehserie)
 • 1971: Men of Crisis: The Harvey Wallinger Story (TV) – Kurzfilm
 • 1971: FBI (The F.B.I.) – Fernsehserie
 • 1971: Mannix (Fernsehserie)
 • 1972: Der Pate (The Godfather)
 • 1972: Mach’s noch einmal, Sam (Play It Again, Sam)
 • 1973: Der Schläfer (Sleeper)
 • 1974: Der Pate – Teil II (The Godfather: Part II)
 • 1975: Die letzte Nacht des Boris Gruschenko (Love and Death)
 • 1976: Ich will, ich will... vielleicht? / Na Liebling, wie wär’s mit uns? (I Will, I Will … for Now)
 • 1976: Und Morgen wird ein Ding gedreht (Harry and Walter Go to New York)
 • 1977: Der Stadtneurotiker (Annie Hall)
 • 1977: Auf der Suche nach Mr. Goodbar (Looking for Mr. Goodbar)
 • 1977: Der Pate – Die Saga (The Godfather: A Novel for Television) – Fernsehserie
 • 1978: Innenleben (Interiors)
 • 1979: Manhattan
 • 1981: The Wizard of Malta (Kurzfilm)
 • 1981: Reds
 • 1982: Der Konflikt – Du oder Beide (Shoot the Moon)
 • 1984: Die Libelle (The Little Drummer Girl)
 • 1984: Flucht zu dritt (Mrs. Soffel)
 • 1986: Verbrecherische Herzen (Crimes of the Heart)
 • 1987: Radio Days
 • 1987: Baby Boom – Eine schöne Bescherung
 • 1988: Der Preis der Gefühle (The Good Mother)
 • 1990: Lemon Sisters
 • 1990: Der Pate III ( The Godfather: Part III )
 • 1991: Vater der Braut (Father of the Bride)
 • 1992: First Lady im Zwielicht (Running Mates) – TV
 • 1993: Manhattan Murder Mystery
 • 1994: Amelia Earhart – Der letzte Flug (Amelia Earhart: The Final Flight) – TV
 • 1995: Ein Geschenk des Himmels – Vater der Braut 2 (Father of the Bride Part II)
 • 1996: Der Club der Teufelinnen (The First Wives Club)
 • 1996: Marvins Töchter (Marvin’s Room)
 • 1997: Liebe aus zweiter Hand (The Only Thrill)
 • 1997: Northern Lights (TV)
 • 1999: Ganz normal verliebt (The Other Sister)
 • 2000: Aufgelegt! (Hanging Up)
 • 2001: Stadt, Land, Kuss (Town & Country)
 • 2001: Schwester Marys Fegefeuer (Sister Mary Explains It All) – TV
 • 2001: Plan B
 • 2002: Crossed Over (TV)
 • 2003: On Thin Ice (TV)
 • 2003: Was das Herz begehrt (Something’s Gotta Give)
 • 2005: Terminal Impact (Kurzfilm)
 • 2005: Die Familie Stone – Verloben verboten! (The Family Stone)
 • 2006: Surrender Dorothy (TV)
 • 2007: Von Frau zu Frau (Because I Said So)
 • 2007: Smother
 • 2007: Mama’s Boy
 • 2008: Mad Money

Regie

 • 1987: Alles über Himmel und Hölle (Heaven)
 • 1991: Das Geheimnis von Twin Peaks (Twin Peaks) – Fernsehserie
 • 1991: Wilde Alice / Wilde Sehnsucht (Wildflower) – TV
 • 1995: Entfesselte Helden (Unstrung Heroes)
 • 1999: Mother’s Helper
 • 2000: Aufgelegt! (Hanging Up)
 • 2001: Das Geheimnis von Pasadena (Pasadena) – Fernsehserie

Produzentin

 • 2003: Elephant

Auszeichnungen
Oscar
 • 1978 gewonnen: Beste Hauptdarstellerin (Der Stadtneurotiker)
 • 1982 nominiert: Beste Hauptdarstellerin (Reds)
 • 1997 nominiert: Beste Hauptdarstellerin (Marvins Töchter)
 • 2004 nominiert: Beste Hauptdarstellerin (Was das Herz begehrt)

Golden Globe Award
 • 1978 gewonnen: Beste Hauptdarstellerin – Komödie oder Musical (Der Stadtneurotiker)
 • 1978 nominiert: Beste Hauptdarstellerin – Drama (Auf der Suche nach Mr. Goodbar)
 • 1982 nominiert: Beste Hauptdarstellerin – Drama (Reds)
 • 1983 nominiert: Beste Hauptdarstellerin – Drama (Der Konflikt – Du oder Beide)
 • 1985 nominiert: Beste Hauptdarstellerin – Drama (Flucht zu dritt)
 • 1988 nominiert: Beste Hauptdarstellerin – Komödie oder Musical (Baby Boom)
 • 1994 nominiert: Beste Hauptdarstellerin – Komödie oder Musical (Manhattan Murder Mystery)
 • 1995 nominiert: Beste Hauptdarstellerin – Miniserie oder Fernsehfilm (Amelia Earhart – Der letzte Flug)
 • 2004 gewonnen: Beste Hauptdarstellerin – Komödie oder Musical (Was das Herz begehrt)

BAFTA Award
 • 1978 gewonnen: Beste Hauptdarstellerin (Der Stadtneurotiker)
 • 1980 nominiert: Beste Hauptdarstellerin (Manhattan)
 • 1983 nominiert: Beste Hauptdarstellerin (Reds)

Literatur

 • Deborah C. Mitchell: Diana Keaton. Artist and icon. MacFarland, Jefferson, N.C. 2001, ISBN 0-7864-1082-5.
 • Jonathan Moor: Diane Keaton. The story of the real Annie Hall. St. Martin’s Press, New York 1989, ISBN 0-312-02903-9.
Filmografie
Vor der Kamera
Von Frau zu Frau 2007 (Daphne)
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