Im Moment sind 8 Leute Online
Menü
Startseite
Partner
Redaktion
Nutzer
Forum
Filme
Kritiken
Mitwirkende
Kinostarts
Verleiher
Promis > M > Frances McDormand
Frances McDormand
Frances McDormand ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Sie wurde am 23. Juni 1957 an einem Sonntag in Chicago, Illinois, als Frances Louise McDormand geboren und ist 62 Jahre alt. Auf der Leinwand wird sie manchmal auch als Fran McDormand erwähnt.
Biografie
mini|Frances McDormand mit dem Preis der [[Screen Actors Guild (2015)]]
Frances McDormand (* 23. Juni 1957 in Chicago, Illinois) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Sie ist seit 1984 mit dem Regisseur Joel Coen verheiratet und spielt in vielen seiner Filme mit, die er gemeinsam mit seinem Bruder Ethan dreht. Für ihre Rolle in Fargo erhielt sie 1997 den Oscar als beste Hauptdarstellerin. Im Rahmen der Golden Globe Awards 2018 wurde McDormand für ihre Rolle von Mildred Hayes im Film Three Billboards Outside Ebbing, Missouri als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Ebenfalls für diese Rolle erhielt McDormand bei der Oscarverleihung 2018 ihren zweiten Oscar als beste Hauptdarstellerin.

Leben
Frances McDormand ist ein Adoptivkind und wuchs mit weiteren Adoptivgeschwistern in einer frommen Familie auf, die der Christian Church (Disciples of Christ) angehört. Sie schloss ihre Ausbildung mit dem Master of Fine Arts an der Yale School of Drama ab.

Gleich mit ihrem ersten Film Blood Simple (1984), dem ersten Film der Coen-Brüder, gelang ihr in der Rolle der untreuen Ehefrau der Durchbruch. Danach spielte sie in Arizona Junior (Raising Arizona, 1987) eine etwas abgedrehte Nachbarin, in Miller’s Crossing (1990) die Sekretärin des Bürgermeisters und in Barton Fink (1991) eine Cameo-Rolle als Theaterschauspielerin. Auch ihren bisher größten Erfolg hatte sie mit einem Film der Coen-Brüder: In Fargo (1996) spielte sie die hochschwangere Polizistin Marge Gunderson, die in einem verschneiten amerikanischen Provinznest drei Morde aufklären soll. Für ihre schauspielerische Leistung gewann sie zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Oscar als beste Hauptdarstellerin. In Filmen der Brüder folgten noch die Rollen als lieblose Ehefrau der Hauptfigur in The Man Who Wasn’t There (2001), als die von Schönheitsoperationen träumende Fitness-Studio-Angestellte in Burn After Reading (2008), für die sie eine Golden-Globe-Nominierung erhielt, und als Cutterin in Hail, Caesar! (2016).

Daneben zeigte sich McDormand auch in Filmen anderer Regisseure als erfolgreiche Darstellerin, so z. B. in Sam Raimis Die Killer-Akademie (Crimewave, 1985) und Darkman (1990). Sie erhielt weitere Oscar-Nominierungen als eingeschüchterte Ehefrau eines Polizisten und Ku-Klux-Klan-Mitgliedes in Mississippi Burning (1988) von Alan Parker sowie als besorgte Mutter in Cameron Crowes Almost Famous (2000). Sie war Teil des gefeierten Ensembles in Robert Altmans Film Short Cuts (1993) und spielte als Psychologin in dem Gerichtsthriller Zwielicht (Primal Fear, 1996) sowie als heimliche Geliebte und Vorgesetzte eines Collegeprofessors in Die WonderBoys (Wonder Boys, 2000) von Curtis Hanson und als Familienoberhaupt in Laurel Canyon (2003) mit.

McDormand und Joel Coen leben in New York City, sie adoptierten 1994 ein Kind aus Paraguay.

Filmografie (Auswahl)

Auszeichnungen (Auswahl)
Oscars
 • 1988: Nominierung als Beste Nebendarstellerin für Mississippi Burning – Die Wurzel des Hasses
 • 1997: Auszeichnung als Beste Hauptdarstellerin für Fargo
 • 2000: Nominierung als Beste Nebendarstellerin für Almost Famous – Fast berühmt
 • 2005: Nominierung als Beste Nebendarstellerin für Kaltes Land
 • 2018: Auszeichnung als Beste Hauptdarstellerin für Three Billboards Outside Ebbing, Missouri

Golden Globe Awards
 • 1993: Auszeichnung für das Bestes Schauspielensemble für Short Cuts
 • 1997 : Nominierung als Beste Hauptdarstellerin – Komödie oder Musical für Fargo
 • 2001: Nominierung als Beste Nebendarstellerin für Almost Famous – Fast berühmt
 • 2006: Nominierung als Beste Nebendarstellerin für Kaltes Land
 • 2009: Nominierung als Beste Hauptdarstellerin – Komödie oder Musical für Burn after Reading – Wer verbrennt sich hier die Finger
 • 2015: Nominierung als Beste Hauptdarstellerin – Mini-Serie oder TV-Film für Olive Kitteridge
 • 2018: Auszeichnung als Beste Hauptdarstellerin – Drama für Three Billboards Outside Ebbing, Missouri

British Academy Film Awards
 • 1997: Nominierung als Beste Hauptdarstellerin für Fargo
 • 2001: Nominierung als Beste Nebendarstellerin für Almost Famous – Fast berühmt
 • 2006: Nominierung als Beste Nebendarstellerin für Kaltes Land
 • 2018: Auszeichnung als Beste Hauptdarstellerin für Three Billboards Outside Ebbing, Missouri

Primetime Emmy Award
 • 1997: Nominierung als Nebendarstellerin in einer Miniserie oder einem Fernsehfilm für Hidden in America
 • 2015: Auszeichnung für die Beste Miniserie (als Produzentin) für Olive Kitteridge
 • 2015: Auszeichnung als Hauptdarstellerin in einer Miniserie oder einem Fernsehfilm für Olive Kitteridge

Screen Actors Guild Award
 • 1997: Auszeichnung als Beste Hauptdarstellerin für Fargo
 • 2001: Nominierung als Beste Nebendarstellerin für Almost Famous – Fast berühmt
 • 2001: Nominierung als Bestes Schauspielensemble für Almost Famous – Fast berühmt
 • 2006: Nominierung als Beste Nebendarstellerin für Kaltes Land
 • 2015: Auszeichnung als Beste Darstellerin in einem Fernsehfilm oder Miniserie
 • 2018: Auszeichnung als Beste Hauptdarstellerin für Three Billboards Outside Ebbing, Missouri
 • 2018: Auszeichnung für das Bestes Schauspielensemble für Three Billboards Outside Ebbing, Missouri

Tony Award
 • 1988: Nominierung als Beste Hauptdarstellerin für A Streetcar Named Desire
 • 2011: Auszeichnung als Beste Hauptdarstellerin für Good People

London Critics Circle Film Awards
 • 1997: Beste Schauspielerin für Fargo

Chicago Film Critics Association
 • 1988: Beste Nebendarstellerin für Mississippi Burning – Die Wurzel des Hasses
 • 1996: Beste Hauptdarstellerin für Fargo
 • 2000: Beste Nebendarstellerin für Almost Famous – Fast berühmt

Chlotrudis Awards
 • 1997: Beste Schauspielerin für Fargo
 • 2004: nominiert als beste Schauspielerin für Laurel Canyon

Kansas City Film Critics Circle Award
 • 1988: Beste Nebendarstellerin für Mississippi Burning – Die Wurzel des Hasses

National Board of Review Award
 • 1988: Beste Nebendarstellerin für Mississippi Burning – Die Wurzel des Hasses
Filmografie
Vor der Kamera
Promised Land 2013 (Sue Thomason)
Moonrise Kingdom 2012 (Fr. Bishop)
Transformers 3 2011 (Mearing)
Friends with Money 2006 (Jane)
Aeon Flux 2006 (Handler)
Kaltes Land 2006 (Glory)
Forum zur Prominenten
Es sind noch keine Themen vorhanden.
Zum Verfassen eines Beitrags bitte einloggen.
Weblinks
Version 1.8   –   Copyright by diekinokritiker.de   –   Impressum und Nutzungsbedingungen