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Florian Henckel von Donnersmarck
Florian Henckel von Donnersmarck ist ein deutsch-österreichischer Filmregisseur und Drehbuchautor. Er wurde am 2. Mai 1973 an einem Mittwoch in Köln geboren und ist 36 Jahre alt. Auf der Leinwand wird er manchmal auch als Florian Henckel-Donnersmarck
erwähnt.Biografie
Florian Graf Henckel von Donnersmarck ( * 2. Mai 1973 in Köln) ist ein deutscher Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent. Er entstammt der altschlesischen Adelsfamilie Henckel von Donnersmarck und besitzt auch die österreichische Staatsbürgerschaft. 2007 wurde sein Spielfilm Das Leben der Anderen mit dem Oscar in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film ausgezeichnet.
Biografie Seine Kindheit und Schulzeit verbrachte der Sohn des Lufthansa-Managers Leo-Ferdinand Graf Henckel von Donnersmarck in New York (sechs Jahre), Berlin (drei Jahre), Frankfurt am Main (vier Jahre) und Brüssel (vier Jahre). Er legte das Abitur mit einem Durchschnitt von 1,0 ab<ref>[http://www.welt.de/kultur/article736572/Donnersmarcks_Erfolgsrezept_.html Donnersmarcks Erfolgsrezept]</ref>, verbrachte dann zwei Studienjahre in Sankt Petersburg und arbeitete danach kurz als Russischlehrer. Von 1993 bis 1996 studierte er Philosophie, Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre am New College (Oxford).</br> Mit einem Regie-Praktikum bei Richard Attenborough wechselte von Donnersmarck auf eine Filmlaufbahn, die ihn an die Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF München) führte. Von Donnersmarck drehte dort die Kurzfilme Dobermann (1998) und Der Templer (2002). Dobermann erhielt den Shocking Shorts Award von 13th Street, was Donnersmarck eine Teilnahme am Universal Studios Filmmasters Program in Hollywood einbrachte. Das Leben der Anderen Der erste Langfilm von Florian Henckel von Donnersmarck (Buch und Regie), sein Abschlussfilm an der HFF München, beschäftigt sich mit den Machenschaften der DDR-Staatssicherheit. Er kam am 23. März 2006 in die deutschen Kinos und wurde im Juli 2006 mit dem Deutschen Filmpreis (in sieben Kategorien bei elf Nominierungen), dem Bayerischen Filmpreis (in vier Kategorien) und dem Europäischen Filmpreis (in drei Kategorien) ausgezeichnet. Am 25. Februar 2007 wurde Donnersmarcks Film in Los Angeles mit dem Oscar in der Kategorie bester fremdsprachiger Film ausgezeichnet. René Pollesch setzt sich in seinem Theaterstück L'affaire Martin!…, das im Großen Haus der Volksbühne Berlin uraufgeführt wurde, mit der Motivation Henckel von Donnersmarcks auseinander, die Thematik von Das Leben der Anderen aufzugreifen.<ref>[http://www.tagesspiegel.de/fragen-des-tages/archiv/25.02.2007/3099559.asp Wer ist Florian Henckel von Donnersmarck?], [http://www.taz.de/pt/2006/10/13/a0297.1/text Schlesier kriegen keine Lolas]</ref> Filmographie • 1997: Mitternacht (Kurzfilm, mit Sebastian Henckel von Donnersmarck) • 1998: Das Datum (Kurzfilm, mit Sebastian Henckel von Donnersmarck) • 1999: Dobermann (Kurzfilm) • 2002: Der Templer (Kurzfilm, mit Sebastian Henckel von Donnersmarck) • 2003: Großstadt Schocker / Petits mythes urbains (Regie einer Episode) • 2005: Das Leben der Anderen Auszeichnungen • 2009 • * Bambi in der Kategorie Deutsche in Hollywood<ref>[http://www.naumburger-tageblatt.de/ntb/ContentServer?pagename=ntb/page&atype=ksArtikel&aid=1259056942271&openMenu=1013083806110&calledPageId=1013083806110&listid=1018881578428 Bisher bekannte Bambi-Preisträger 2009], in: Naumburger Tageblatt online vom 24. November 2009, abgerufen am 25. November 2009</ref> • 2008 • * César für Das Leben der Anderen als Bester ausländischer Film • 2007 • * Golden Globe-Nominierung für Das Leben der Anderen als Bester nicht-englischsprachiger Film • * Independent Spirit Award für Das Leben der Anderen als Beste Auslandsproduktion • * Oscar für Das Leben der Anderen als Bester fremdsprachiger Film • 2006 • * Europäischer Filmpreis für Das Leben der Anderen • ** Bester Film • ** Bestes Drehbuch • * Bernhard-Wicki-Filmpreis - Die Brücke - Der Friedenspreis des Deutschen Films für Das Leben der Anderen • * Deutscher Filmpreis für Das Leben der Anderen • ** Bester Spielfilm • ** Beste Regie • ** Bestes Drehbuch • * Autorenpreis der Cologne Conference • * die quadriga für Das Leben der Anderen • 2005 • * Bayerischer Filmpreis für Das Leben der Anderen • ** Bestes Drehbuch • ** Nachwuchsregiepreis • 2002 • * Eastman-Förderpreis für den besten Nachwuchsfilmer (Internationale Hofer Filmtage) für Der Templer • 2000 • * Max-Ophüls-Preis für Dobermann • * Shocking Shorts Award des Senders 13th Street (Filmfest München) für Dobermann Orden und Ehrungen • Bayerischer Verdienstorden • Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen • Aufnahme in die Academy of Motion Picture Arts and Sciences, die jährlich den Oscar vergibt.<ref>[http://www.sueddeutsche.de/,ra4m2/kultur/artikel/288/119145/ Neues Mitglied der Oscar-Akademie]</ref> Familie Er gehört einer gräflichen Linie des Hauses Henckel von Donnersmarck an. Seine Eltern sind Leo-Ferdinand Graf Henckel von Donnersmarck und seine Frau Anna-Maria (geborene von Berg). Florian Henckel von Donnersmarcks einziger Onkel väterlicherseits ist Gregor Henckel-Donnersmarck<ref>Kath.net: [http://www.kath.net/detail.php?id=15803 And the Oscar goes to ...] 24. Januar 2007</ref>. Zur Drehbucharbeit und Vorbereitung für seinen ersten Langfilm Das Leben der Anderen verbrachte Henckel von Donnersmarck auch einige Zeit in Stift Heiligenkreuz bei Wien. Mit einem Festakt für seinen „Oscar“ wurde er im Stift Heiligenkreuz am 28. Oktober 2007 geehrt.<ref>[http://stift-heiligenkreuz.org/Oscar-2007.191.0.html Ein Oscar "aus" Heiligenkreuz]</ref> Florian Henckel von Donnersmarck ist mit der Juristin Christiane Henckel von Donnersmarck (geborene Asschenfeldt) verheiratet. Sie haben drei Kinder. Literatur • Florian Henckel von Donnersmark: Das Leben der Anderen. Suhrkamp-Verlag, Frankfurt a. M. 2007. ISBN 3-518-45908-2. Einzelnachweise <references/> sowie # Genealogisches Handbuch der Gräflichen Häuser, Band X, 1981; Verlag C.A.Starke, Limburg (Artikel Henckel von Donnersmarck) # Deutsches Geschlechterbuch, Band 171, 1975; Verlag C.A.Starke, Limburg (Artikel Asschenfeldt) Filmografie
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2006