|
|
Melissa Etheridge
Melissa Etheridge ist eine US-amerikanische Sängerin und Rockmusikerin. Sie wurde am 29. Mai 1961 an einem Montag in Leavenworth, Kansas, geboren und ist 48 Jahre alt.
Biografie
Melissa Lou Etheridge (* 29. Mai 1961 in Leavenworth, Kansas) ist eine US-amerikanische Sängerin und Rockmusikerin, die mit dem Oscar und zwei Grammys ausgezeichnet wurde.
Leben Sie wurde als Tochter einer Computerspezialistin und eines Mathematiklehrers geboren. Seit ihrem achten Lebensjahr spielt sie Gitarre und schreibt Lieder, im Alter von 13 Jahren hatte sie ihren ersten Auftritt vor Publikum.
Im Jahr 1987 unterschrieb sie ihren ersten Plattenvertrag bei Island Records, nachdem sie Labelgründer Chris Blackwell in einem kleinen Club in Long Beach, Kalifornien entdeckt hatte. 1988 erschien ihr erstes Album Melissa Etheridge, für dessen Verkaufszahlen sie, trotz niedriger Produktionskosten, mehrfach Platin erhielt: „eines der erstaunlichsten Debütalben der 80er“ (All Music Guide) <ref></ref>. Dies gelang ihr ebenfalls mit den Alben Yes I Am (1994) und Your Little Secret (1996), zudem erhielt sie für zwei weitere Alben einfaches Platin und für ein weiteres Gold.
Melissa Etheridge bekennt sich zu ihrer Homosexualität, sie outete sich öffentlich auf der Vereidigungsfeier von Bill Clinton im Januar 1993. Sie gilt als eine der wenigen erfolgreichen geouteten Lesben im Musikgeschäft. 1997 und 1998 wurde sie gemeinsam mit ihrer langjährigen Freundin Julie Cypher durch Samenspende von David Crosby Mutter zweier Kinder (*1997 Tochter Bailey Jean, *1998 Sohn Beckett), die Julie Cypher austrug. 2000 trennten sich die beiden und teilen sich seitdem das Sorgerecht. 2003 heiratete Melissa Etheridge die Schauspielerin Tammy Lynn Michaels, zur Hochzeit eingeladen waren Al Gore und seine Frau Tipper. Mit Tammy Lynn Michaels hat sie ebenfalls zwei Kinder (*17. Oktober 2006), Sohn Miller Steven und Tochter Johnnie Rose. Biologische Mutter der Kinder ist Michaels. Der Samenspender blieb anonym.
Melissa Etheridge ist eine bekannte Frauenrechtlerin und UnterstĂĽtzerin der Homosexuellenbewegung. Sie hat mehrfach die Demokratische Partei der USA unterstĂĽtzt.
Im Oktober 2004 gab Etheridge bekannt, dass sie an Brustkrebs erkrankt sei. Sie unterzog sich erfolgreich mehreren Operationen und einer Chemotherapie und konnte im Frühjahr 2005 bekanntgeben, dass sie die Krankheit überstanden hat. Im Februar 2005 trat sie bereits wieder bei den Grammy Awards auf, wo sie – als Folge der Chemotherapie kahlköpfig – im Duett mit Joss Stone als Tribut an Janis Joplin deren Titel Piece of My Heart sang. 2007 verarbeitete sie ihre Krebserkrankung im Song Message to myself.
2006 arbeitete sie an der Musik zum Film Bärenbrüder 2. Sie schrieb und sang die Lieder It Will Be Me und Welcome to This Day. Ebenfalls sang sie Feels Like Home, ein Duett mit Josh Kelly.
2007 erschien Melissa Etheridges neues Album mit dem Titel „The Awakening“.
Auszeichnungen Sie gewann zweimal den Grammy für ihre Lieder Ain’t It Heavy (1992) und Come to My Window (1994), das neben Like the Way I Do und Bring Me Some Water als ihr bekanntester Song gilt.
2007 wurde sie fĂĽr das Lied I Need to Wake Up, das sie fĂĽr den Al-Gore-Film Eine unbequeme Wahrheit schrieb, fĂĽr einen Grammy nominiert und gewann den Oscar fĂĽr den besten Song. <ref>The Advocate: [http://www.advocate.com/news_detail_ektid42310.asp The Departed Wins Best-picture Oscar on a Night Heavy with Gays], 27. Februar 2007</ref>
Diskografie Alben • 1988: Melissa Etheridge • 1989: Brave and Crazy • 1992: Never Enough • 1993: Yes I Am • 1995: Your Little Secret (Limited Edition) • 1999: Breakdown • 2001: Skin • 2004: Lucky • 2005: The Greatest Hits: The Road Less Traveled • 2007: The Awakening • 2008: New Thought For Christmas
DVDs • 2002: Live… and Alone • 2004: Lucky (Live) • 2007: The Awakening Live (DVD / CD Edition)
BĂĽcher
• „Offen und Ehrlich“ (Biographie)
Einzelnachweise <references />
Filmografie
Schöpferische Zuarbeit
Musik:
Forum zur Prominenten
Es sind noch keine Themen vorhanden.
Zum Verfassen eines Beitrags bitte einloggen.
Weblinks
|
|