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Al Gore
Al Gore ist ein US-amerikanischer Politiker, 45. Vizepräsident der USA. Er wurde am 31. März 1948 an einem Mittwoch in Washington D.C. als Albert Arnold Gore Jr. geboren und ist 62 Jahre alt. Auf der Leinwand wird er manchmal auch als Albert Gore Jr., Jr. Albert Gore, Senator Albert Gore oder Vice President erwähnt.
Biografie
thumb|right|Al Gore (2007)
Albert Arnold „Al“ Gore Jr. (* 31. MĂ€rz 1948 in Washington D.C.) ist ein US-amerikanischer Politiker (Demokrat), Unternehmer, UmweltschĂŒtzer sowie FriedensnobelpreistrĂ€ger des Jahres 2007. Von 1993 bis 2001 war er der 45. VizeprĂ€sident der Vereinigten Staaten unter PrĂ€sident Bill Clinton.

Von 1977 bis 1985 vertrat er den US-Bundesstaat Tennessee als Abgeordneter im ReprÀsentantenhaus, danach als Senator. 1988 scheiterte eine PrÀsidentschaftskandidatur.

Obwohl er im Jahre 2000 bei der US-PrĂ€sidentschaftswahl insgesamt ĂŒber 500.000 Stimmen mehr auf sich vereinen konnte als sein Gegenkandidat George W. Bush, wurde er aufgrund der Besonderheit, dass bei PrĂ€sidentschaftswahlen das von den Ergebnissen in den Einzelstaaten abhĂ€ngige WahlmĂ€nnerprinzip gilt, nicht PrĂ€sident.

Gore hat mehrere Schriften zum Umweltschutz veröffentlicht und hĂ€lt weltweit VortrĂ€ge zu diesem Thema. Aus seiner MultimediaprĂ€sentation ĂŒber die globale ErwĂ€rmung ist die mit dem Oscar ausgezeichnete Dokumentation „An Inconvenient Truth“ – deutsche Fassung: Eine unbequeme Wahrheit – hervorgegangen. Daneben hat er das GLOBE-Programm gestartet und die Konzertreihe Live Earth initiiert. 2007 wurde Al Gore fĂŒr seine BemĂŒhungen um eine Bewusstmachung der Klimakrise und ihrer globalen Gefahren zusammen mit dem Weltklimarat IPCC der Friedensnobelpreis verliehen.

Gore ist u.a. GrĂŒnder und Vorstand der Alliance for Climate Protection, von Generation Investment Management, Current TV, ein Mitglied des Aufsichtsrates von Apple und hochrangiger Berater von Google.

Leben
thumb|150px|Al und Tipper Gores Hochzeit (19. Mai 1970)
Gore wurde in Washington D.C. geboren. Seine Eltern sind Albert Arnold Gore, Sr. (1907–1998) und Pauline LaFon Gore (1912–2004). Da sein Vater Senator fĂŒr den Bundesstaat Tennessee war, verbrachte Al Gore seine Kindheit sowohl in Washington als auch in Carthage, Tennessee. In seiner Schulzeit lebte er in einem Hotel-Apartment in Washington, wo er zuerst die Sheridan-Schule, dann die Eliteschule St. Albans besuchte. WĂ€hrend der Sommerferien lebte er in Carthage, wo er auf der Farm seiner Familie arbeitete.

Von 1965 bis Juni 1969 besuchte er das Harvard College, welches er mit dem „Bachelor of Arts degree in government“ abschloss. In dieser Zeit teilte er sich sein Zimmer im altehrwĂŒrdigen Dunster House mit dem spĂ€ter erfolgreichen Schauspieler Tommy Lee Jones und war unter anderem mit Erich Segal befreundet. Nachdem er seinen MilitĂ€rdienst geleistet hatte, studierte er an der Vanderbilt University in Nashville Theologie und Jura, allerdings ohne einen Abschluss zu erwerben.

1970 heiratete Al Gore Mary Elizabeth Aicheson (genannt Tipper), die er Jahre zuvor in St. Albans kennengelernt hatte. Die Hochzeit fand in der Washington National Cathedral statt. Sie haben vier Kinder: Karenna (1973), Kristin (1977), Sarah (1979) und Albert III. (1982). Von Karenna stammen drei Enkel: Wyatt (1999), Anna (2001) und Oscar Schiff (2006). 2010 gab das Paar nach 40 Ehejahren seine Trennung bekannt.<ref>Spiegel Online: [http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,698165,00.html Al und Tipper Gore trennen sich] Artikel vom 1. Juni 2010</ref>

MilitÀrdienst in Vietnam
thumb|150px|Gore als MilitÀrjournalist des Castle Courier mit der 20. US-Pionierbrigade in [[Bien Hoa]]
Gore war kein BefĂŒrworter des Vietnamkriegs und sein Vater Albert Gore senior war 1969 als Gegner des Krieges im Senat in Erscheinung getreten. Als Hochschulabsolvent wie auch aufgrund einer niedrigen Losnummer in der sogenannten "Wehrdienstlotterie" musste er allerdings mit seiner baldigen Einberufung rechnen."<ref name=biosen></ref> Er entschied sich, den Wehrdienst abzuleisten und war einer der wenigen Soldaten seines Abgangsjahrgangs in Harvard, die nach Vietnam gingen und nicht z.B. die Beziehungen nutzten um in der ungefĂ€hrlichen Nationalgarde der Vereinigten Staaten eingesetzt zu werden. Gore selbst zufolge wollte er die Karriere seines Vaters nicht beeintrĂ€chtigen, der vor schwierigen Senatswahlen stand. Im Falle, dass Gore nicht den Wehrdienst ableistet, befĂŒrchtete er, dass dies von Gegnern gegen seinen Vater verwendet werde.<ref name=wehrdienst></ref> Außerdem wollte er nicht jemand anderem zumuten, fĂŒr ihn nach Vietnam zu gehen.<ref name=son></ref>

1969 kam Gore in Uniform auf den Campus in Harvard, um sich von seinen Dozenten zu verabschieden und wurde von Studenten ausgebuht, was er spĂ€ter als eine „Ralph Ellison-Erfahrung“ beschrieb. Gore war selbst stolz, die Uniform seines Landes zu tragen, auch wenn er den Vietnamkrieg ablehnte. Selbst beschrieb er sich 1988 als naiv-unvorbereitet fĂŒr die Erfahrungen in Vietnam. Er sei nicht darauf gefasst gewesen, bei Vietnamesen, die in WĂ€schereien, Restaurants und auf Feldern arbeiteten den Willen nach etwas, das sie Freiheit nannten, zu erleben und unterstellt den Kriegsgegnern, dies nicht in Betracht gezogen zu haben.<ref>[http://issues2000.org/Celeb/More_Al_Gore_Homeland_Security.htm Al Gore zum Thema Homeland Security], bei Houghton Mifflin; weitergehendes Zitat laut englischer Wikipedia: "there were an awful lot of South Vietnamese who desperately wanted to hang on to what they called freedom. Coming face to face with those sentiments expressed by people who did the laundry and ran the restaurants and worked in the fields was something I was naively unprepared for."</ref>

Den Wehrdienst leistete Gore von August 1969 bis Mai 1971 ab. Erst im Januar 1971, nachdem sein Vater bei den Senatswahlen verlor, wurde Gore nach Vietnam geschickt. Gore selbst Ă€ußerste die Vermutung, dass er von der Nixon-Regierung erst spĂ€t versendet wurde, da sein eventueller Tod sonst mehr Sympathien (und somit mehr Stimmen bei der Wahl) fĂŒr seinen Vater verursacht hĂ€tte. Er wurde in BiĂȘn HĂČa als MilitĂ€rjournalist fĂŒr die MilitĂ€rzeitung The Castle Courier eingesetzt. Über seine Kriegserfahrungen Ă€ußerte sich Gore positiv<ref name=wehrdienst/>, merkte jedoch spĂ€ter an, dass er mit seinem Journalisten-Posten nicht allzu sehr in das direkte Kriegsgeschehen verwickelt war und seine Erfahrungen deswegen nicht mit denen anderer Soldaten verglichen werden können.<ref>"I don't pretend that my own military experience matches in any way what others here have been through": [http://www.nytimes.com/2000/08/23/us/2000-campaign-vice-president-gore-tells-fellow-veterans-he-dedicated-military.html?pagewanted=1 Gore Tells Fellow Veterans He Is Dedicated to Military, Kevin Sack, NY Times, 23. August 2000]</ref>

Politik
1976 bewarb sich Al Gore erfolgreich um den vakant gewordenen Sitz des vierten Kongresswahlbezirks von Tennessee im US-ReprĂ€sentantenhaus. Er wurde in den folgenden Jahren dreimal wiedergewĂ€hlt. 1984 trat er zur Wahl des durch den RĂŒcktritt von Republikaner Howard Baker vakant gewordenen Sitzes im Senat an und gewann diesen. Bis 1993 saß Gore daher fĂŒr den Bundesstaat Tennessee im Senat, bis der Gouverneur von Arkansas, Bill Clinton, ihn 1992 im PrĂ€sidentschaftswahlkampf zu seinem running mate, also zum Kandidaten fĂŒr den Posten des VizeprĂ€sidenten machte. Nach der erfolgreichen Wahl war Al Gore vom 20. Januar 1993 bis zum 20.&nbsp;Januar 2001 an der Seite von Bill Clinton der 45. VizeprĂ€sident der Vereinigten Staaten.

PrÀsidentschaftskandidaturen
thumb|Bill Clinton und Al Gore
1988 bewarb sich Gore erstmals um die US-PrĂ€sidentschaft, musste seine Kandidatur jedoch trotz einiger Vorwahlsiege im SĂŒden nach einer schweren Niederlage bei den New Yorker Vorwahlen zurĂŒckziehen. Ungeachtet dieses gescheiterten Versuchs bewarb sich Gore im Jahr 2000 als PrĂ€sidentschaftskandidat der Demokraten um die Nachfolge Bill Clintons. Diesmal gewann er alle Vorwahlen, wurde einstimmig nominiert und machte Senator Joe Lieberman aus Connecticut zu seinem running mate, dem Kandidaten fĂŒr die VizeprĂ€sidentschaft. Obwohl Gore in der PrĂ€sidentenwahl am 2. November 2000 insgesamt 48,4 % der Stimmen erhielt und der republikanische Gegenkandidat George W. Bush lediglich auf 47,9 % der Stimmen kam, wurde Bush am 20. Januar 2001 als Nachfolger Clintons vereidigt – was aus dem US-amerikanischen Wahlrecht (vergleiche Electoral College) und dem Prinzip von WahlmĂ€nnern resultiert.

Dem war ein beispielloser Wahlkrimi vorausgegangen. Trotz Gores US-weitem Stimmenvorsprung konzentrierte sich die Entscheidung auf den Bundesstaat Florida, wo Jeb Bush, der Bruder des republikanischen PrĂ€sidentschaftskandidaten George W. Bush, zu jener Zeit den Posten des Gouverneurs innehatte. FĂŒr einen Sieg brauchten beide Kandidaten eine Mehrheit in Florida, um die entscheidenden Stimmen der WahlmĂ€nner zu erlangen. Jedoch bereitete das AuszĂ€hlen der Stimmen erhebliche Schwierigkeiten; die Stimmzettel waren unĂŒbersichtlich und die ZĂ€hlmaschinen veraltet. Es gab erhebliche Meinungsdifferenzen, ob und wie lange die Stimmen nachgezĂ€hlt werden dĂŒrfen.

Nachdem die Regierung Floridas, vertreten durch die zustĂ€ndige Innenministerin Katherine Harris, Bush zum Sieger erklĂ€rt hatte, klagten Gores AnwĂ€lte vor dem Supreme Court des Bundesstaates auf Annullierung dieses offiziellen Ergebnisses und verlangten eine NachzĂ€hlung der Stimmen. WĂ€hrenddessen versuchten Gouverneur Jeb Bush und die republikanische Mehrheit im Kongress von Florida, George W. Bush die WahlmĂ€nner des Bundesstaates per Gesetzgebung zuzusprechen, weil man der Meinung war, dass die samt und sonders von Demokraten ernannten Richter in Tallahassee dem Antrag Gores wohl stattgeben dĂŒrften, was dann auch geschah.<ref>The New York Times: [http://query.nytimes.com/gst/fullpage.html?res=9F01E5DA173DF93BA15752C1A9669C8B63&n=Top/Reference/Times%20Topics/Subjects/E/Electoral%20College Jeb Bush Is Said to Be Willing to Sign Bill Ensuring Republican Victory in Florida]</ref>

Die Republikaner klagten gegen diese Entscheidung vor dem Obersten Gerichtshof der USA. Dieser bestimmte mit sieben zu zwei Stimmen, dass die vom Supreme Court Floridas angeordnete und bereits begonnene NeuauszĂ€hlung unzulĂ€ssig sei, und mit fĂŒnf zu vier Stimmen, dass auch andere Formen einer NachzĂ€hlung unzulĂ€ssig seien, obwohl das Ergebnis nicht eindeutig war (letzten ZĂ€hlungen zufolge lag Gore nur wenige Dutzend Stimmen hinter Bush).

Vor allem die von Ronald Reagan ernannte, jedoch als eher gemĂ€ĂŸigte Konservative betrachtete Richterin Sandra Day O’Connor, die bei der Entscheidung die entscheidende Stimme gegen jedwede NeuauszĂ€hlung abgab, wird im Zusammenhang mit diesem Supreme Court Urteil Bush vs. Gore kritisiert. Medienberichten zufolge trug sie sich zu jener Zeit bereits mit RĂŒcktrittsgedanken, wollte jedoch nicht riskieren, dass ein demokratischer PrĂ€sident wie Al Gore ihren Nachfolger auswĂ€hlen und ernennen darf.<ref>The Georgetown Journal of Legal Ethics: [http://www.findarticles.com/p/articles/mi_qa3975/is_200304/ai_n9221306 „Conflicts of interest in Bush v. Gore: Did some justices vote illegally?“], by Richard K. Neumann Jr</ref>

Durch die Entscheidung des Supreme Court fielen die 25 WahlmĂ€nnerstimmen des Staates an George W. Bush. Dieser erhielt im wahlentscheidenden WahlmĂ€nnerkollegium 271 Stimmen und Gore nur 266 (eine Angehörige des Kollegiums enthielt sich aus Protest gegen den rechtlichen Status des Hauptstadtdistrikts Washington D.C. der Stimme). Trotz eines landesweiten Vorsprungs von 543.895 Stimmen war Al Gore somit der Verlierer der Wahl.<ref>[http://www.fec.gov/pubrec/2000presgeresults.htm 2000 Official Presidential General Election Results]</ref> Dieses Ereignis, dass ein PrĂ€sidentschaftskandidat mit der Mehrheit der landesweit abgegebenen Stimmen (der sogenannten Popular Vote) nicht gleichzeitig eine Mehrheit im WahlmĂ€nnerkollegium hat, ist Ă€ußerst selten. Vorher geschah dies nur Andrew Jackson im Jahre 1824 (gegen John Quincy Adams), Samuel J. Tilden im Jahre 1876 (gegen Rutherford B. Hayes) sowie Grover Cleveland im Jahre 1888 (gegen Benjamin Harrison).

Einige US-Medien, unter anderem die Tageszeitungen Miami Herald und USA Today, beantragten Einsicht in die Wahlunterlagen und nahmen fĂŒr einige Bezirke Floridas NeuauszĂ€hlungen vor. Diese AuszĂ€hlungen ergaben Bush als Sieger. Allerdings ergab sich durch weitergehende Untersuchungen, dass eine FortfĂŒhrung der NachzĂ€hlung in der Form, wie sie vom Supreme Court Floridas angeordnet worden war, Gore eindeutig zum Sieger gemacht hĂ€tte.

Außerdem stellte sich nach der Wahl heraus, dass viele WĂ€hler einfach von den WĂ€hlerlisten verschwunden waren, die meisten davon aus Bevölkerungsgruppen, die traditionell eher die Demokraten wĂ€hlen, wie zum Beispiel Afroamerikaner. <ref>http://www.freitag.de/2000/50/00500101.htm</ref>

Im Sommer 2003 verzichtete Gore fĂŒr die PrĂ€sidentschaftswahlen 2004 auf eine erneute Kandidatur.

In der Diskussion um die Kandidaten fĂŒr die Vorwahlen 2008 wurde Gore von innerparteilichen Gegnern Hillary Clintons zunĂ€chst als möglicher erneuter PrĂ€sidentschaftskandidat der Demokratischen Partei gehandelt. Sie erhofften sich von Gore eine Verkörperung „klassischer Werte der Demokraten“. Eine Internetkampagne sammelte ĂŒber 200.000 Unterschriften, um Gore zu einer Kandidatur zu bewegen und schaltete hierzu am 10. Oktober 2007 in der New York Times auch einen ganzseitigen Offenen Brief an ihn, der in den amerikanischen Medien auf breites Interesse stieß.<ref>Webseite Draft Gore http://www.draftgore.com/</ref>

Gore selber reagierte auf die vielen Nachfragen bezĂŒglich seiner eventuellen Kandidatur fĂŒr 2008 mit dem wiederholt vorgetragenen Verweis darauf, dass er nicht plane anzutreten, es jedoch auch nicht kategorisch ausschließen wolle.<ref>MSNBC Today, 5. Juli 2007: [http://www.msnbc.msn.com/id/19610549 Gore on Libby, son’s arrest, and ‚08 election]</ref> Am 16. Juni 2008 beendete Gore alle Spekulationen um seinen möglichen Einstieg in den Wahlkampf als unabhĂ€ngiger Kandidat, als er bei einem gemeinsamen Auftritt mit Barack Obama in Detroit diesem seine UnterstĂŒtzung bei der PrĂ€sidentschaftswahl zusagte.<ref>SĂŒddeutsche Zeitung, 17. Juni 2008: [http://www.sueddeutsche.de/,tt5m1/ausland/special/821/138537/index.html/ausland/artikel/327/180770/article.html Al Gore unterstĂŒtzt Obama]</ref>

Beteiligungen und mögliche Interessenkonflikte mit seinem politischen Engagement
thumb|Al Gore (1994)

Gore ist GrĂŒnder und Vorstand der Alliance for Climate Protection, von Generation Investment Management, Current TV, ein Mitglied des Aufsichtsrates von Apple und hochrangiger Berater von Google.<ref name=bio></ref>

Den Fernseh- und Internetsender Current TV will Gore als Mix zwischen CNN und MTV positionieren. Gelegentlich nimmt er in der Funktion bei Apple an ProduktprĂ€sentationen vor großem Publikum teil, etwa zum Video-Chatprogramm iChat. Im Aktienoptionsskandal der Firma Apple wurde er mit der Leitung des firmeninternen Untersuchungsausschusses beauftragt, was ihn wegen möglicher Interessenkonflikte ins Kreuzfeuer der Kritik brachte<ref>Artikel in den Mercury News aus San JosĂ© vom 1. Februar 2007 [http://www.mercurynews.com/search/ci_5132011 „Al Gore, „Valley Guy““]</ref>.

Gore ist zudem Partner bei dem Investmentfonds Kleiner Perkins Caufield & Byers (KPCB) und leitet die Klimawandelabteilung der Firma. <ref name=greenbusiness></ref><ref name=partnerbio></ref>
Gore hat bzw. hatte Gastprofessuren an der University of California, Los Angeles, der privaten Fisk University und der Middle Tennessee State University.
<ref name=bio/><ref name=columbia></ref><ref name=Fisk></ref><ref name=UCLA></ref>

Im Zusammenhang mit seinem Engagement bei KPCB wurden im April 2009 bei einer Anhörung des Kongresses mögliche Interessenkonflikte thematisiert. So fragte die republikanische Abgeordnete Marsha Blackburn, inwieweit Gore ĂŒber seine Beteiligungen von einer verschĂ€rften Klimagesetzgebung persönliche Vorteile hĂ€tte.<ref>http://www.telegraph.co.uk/earth/environment/climatechange/6496196/Al-Gore-profiting-from-climate-change-agenda.html</ref> Die Kontroverse wurde nicht weiter öffentlich beachtet, bis im November 2009 bekannt wurde, dass KPCB indirekt einen Staatsauftrag von 560 Millionen Dollar erhalten hatte.<ref>http://latimesblogs.latimes.com/washington/2009/11/al-gore-worlds-first-carbon-billionaire.html</ref> Gores Investementfonds GIM besitzt 10% der Anteile an der Chicago Climate Exchange, der amerikanischen Terminbörse fĂŒr den Emissionsrechtehandel und dieser wiederum die HĂ€lfte der European Climate Exchange. <ref>[http://www.humanevents.com/article.php?id=22663]</ref>

Engagement fĂŒr den Umweltschutz
Anfang der neunziger Jahre veröffentlichte Al Gore mehrere BĂŒcher und Schriften ĂŒber Umweltpolitik. Besondere Resonanz fand der Bestseller Earth In The Balance (1992), in dem Gore auch politische und wirtschaftliche Lösungsstrategien entwirft. Dieses Werk war das erste Buch eines aktiven Bundessenators auf der Bestsellerliste der New York Times seit John F. Kennedys Profiles In Courage (1956). Wichtigste umweltpolitische Themen dieser Zeit waren die Umweltverschmutzung und eine gerechtere, weltweite Ressourcenverteilung. 1994 initiierte er zur Förderung von umweltpolitischer Bildung und Forschung in Wissenschaft und Gesellschaft das GLOBE-Programm.<ref>http://www.forbes.com/facesinthenews/2006/09/21/gore-google-yahoo-face-cx_cn_0920autofacescan06.html Das GLOBE Programm (engl.)</ref>

Im Jahr 2006 erregte Al Gore Aufsehen mit dem Dokumentarfilm „An Inconvenient Truth“, der das Ziel hat, die Welt, besonders aber die US-amerikanische Bevölkerung ĂŒber Treibhausgase und die damit verbundenen ErderwĂ€rmung zu informieren. Basierend auf seiner gleichnamigen Vortragsreihe fĂŒhrt Gore als „Hauptdarsteller“ durch den Film. Vom Premierenpublikum auf dem Sundance Film Festival erhielt der Film gute Kritiken und einen Spezialpreis. Der Start in den US-amerikanischen Kinos war am 24. Mai 2006. In Deutschland lief der Film am 12. Oktober 2006 unter dem Titel „Eine unbequeme Wahrheit“ an. Am 25. Februar 2007 gewann der Film einen Oscar als bester Dokumentarfilm und einen fĂŒr den besten Song („I need to wake up“ von Melissa Etheridge).

Im Februar 2007 gab Al Gore bekannt, mit Live Earth eine weltumspannende Konzertreihe ins Leben rufen zu wollen, die nach dem Vorbild von Live Aid und Live 8 am 7. Juli 2007 auf sieben Kontinenten insgesamt 24 Stunden lang stattfand. Damit sollte auf die KlimaerwÀrmung und die neue Umweltbewegung Save Our Selves (SOS) aufmerksam gemacht werden.

Gore ist seit 2004 Vorsitzender der in London ansĂ€ssigen Investmentfirma Generation Investment Management, die sich u.&nbsp;a. auf den Kauf von Firmenanteilen im Nachhaltigkeitssektor spezialisiert hat. Darunter fallen – laut GIM Homepage (www.generationim.com) – Themen wie Klimawandel, Armut, AIDS, Humankapital, Wasser, Lobbying u.&nbsp;a.

Des Weiteren ist Al Gore Vorsitzender des Governing Council der Alliance for Climate Protection, einer Interessengemeinschaft die zum Programm der Rockefeller Philanthropy Advisors gehört, und die sich zum Ziel gesetzt hat, „die globale ErwĂ€rmung und den Übergang zu einer nachhaltigen und sicheren Energiewirtschaft zu einer dringenden nationalen PrioritĂ€t zu machen“.<ref name="Alliance">Rockefeller Philanthropy Advisors http://rockpa.org/special_programs/the-alliance-for-climate-protection/</ref>

In dieser Funktion sagte Al Gore auch am 21. MĂ€rz 2007 vor AusschĂŒssen des Kongresses zum Thema „globale ErwĂ€rmung“ aus.

FĂŒr seinen Einsatz gegen die globale KlimaverĂ€nderung wurde Gore mit einigen der international renommiertesten Preise ausgezeichnet. So erhielt er u.&nbsp;a. am 20. April 2007 als einer von sieben Laureaten den Champions of the World Award des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP).<ref>Artikel im Sydney Morning Herald vom 20. April 2007: [http://www.smh.com.au/news/World/Al-Gore-receives-UN-environmental-award/2007/04/20/1176697038203.html „Al Gore receives UN environmental award“]</ref>

Am 6. Juni 2007 erhielt Al Gore den Prinz-von-Asturien-Preis in der Kategorie „Internationale Zusammenarbeit“. In der BegrĂŒndung der Jury heißt es: „Durch seine FĂŒhrungskraft hat er dazu beigetragen, in Regierungen und Gesellschaften ĂŒberall auf der Welt ein Bewusstsein zu wecken, fĂŒr diese ehrenhafte Sache einzutreten.“<ref>Reuters: [http://www.reuters.com/article/peopleNews/idUSL0690444720070606 „Al Gore wins Spanish prize for climate change fight“]</ref>

Im Juli 2008 sorgte Gore fĂŒr Aufsehen durch seine Forderung an die USA, binnen zehn Jahren ihren kompletten ElektrizitĂ€tsbedarf aus regenerativen Energiequellen zu beziehen: "Our dangerous reliance on carbon-based fuels is at the core of all these problems – economic, environmental, national security. The answer is to end our reliance on carbon-based fuels." Gore wies in diesem Zusammenhang auf die Finanzmarktkrise sowie die steigenden Energiekosten hin und merkte an: "We're borrowing money from China to buy oil from the Persian Gulf to burn it in ways that destroy the planet. Every bit of that has got to change."<ref>wecansolveit.org, Juli 2008: [http://www.wecansolveit.org/content/pages/304/ "Al Gore: A Generational Challenge to Repower America"]</ref> Er verglich diese Herausforderung mit jener PrĂ€sident Kennedys aus dem Jahre 1961, bis zum Ende des Jahrzehnts einen Menschen auf den Mond zu bringen, welche damals in weiten Kreisen ebenfalls als völlig unrealistisches Unterfangen angesehen wurde.<ref>sfv.de, 26. Juli 2008: [http://www.sfv.de/artikel/2008/A_Genera.htm/ Al Gore: A Generational Challenge to Repower America mit deutscher Übersetzung durch den Solarenergie-Förderverein e.&nbsp;V.: Neue Energie fĂŒr Amerika – Ein Appell an die heute Lebenden 26. Juli 2008'']</ref>

Im Interview mit Tom Brokaw bei Meet The Press unterstrich Gore einige Tage spĂ€ter die Ernsthaftigkeit seiner Forderung: "Our current course is completely unsustainable. We are being told by scientists around the world, particularly the international group that is charged with studying this and reporting to world leaders, that we may have less than 10 years in order to make dramatic changes lest we lose the chance to, to avoid catastrophic results from the climate crisis. We're building up CO2 so rapidly that we're seeing the consequences scientists have long predicted. And the only way to take responsible action is to get at the heart of the problem, which is the burning of fossil fuels." Er verwies darauf, dass die Preise fĂŒr Anlagen zur Gewinnung regenerativer Energie im Fallen begriffen sind, wĂ€hrend die Preise fĂŒr ElektrizitĂ€t aus fossilen Quellen bedingt durch die hohe weltweite Nachfrage weiter rasant ansteigen werden. Er zieht daraus die Schlussfolgerung, dass der Umstieg auf regenerative Energien gelingen kann; des weiteren sei auch der Sicherheitsaspekt nicht zu unterschĂ€tzen: "At the same time we're seeing our national security experts saying we're highly vulnerable with 70 percent of our oil coming from foreign countries, the largest reserves being in the most unstable region of the world, the Persian Gulf; and our economy is being really hurt badly by rising gasoline prices, rising coal prices. So we need to make a big strategic shift to a new energy infrastructure that relies on renewables."<ref>MSNBC.com, 20. Juli 2008: [http://www.msnbc.msn.com/id/25761899/ Meet the Press transcript for July 20, 2008]</ref><ref>[http://www.nytimes.com/2010/02/28/opinion/28gore.html We Can’t Wish Away Climate Change.] New York Times, 27. Februar 2010</ref>

Friedensnobelpreis
thumb|Gore und [[Rajendra Pachauri<br /><small>Fotografie: Herman Ferre</small>]]
Am 12. Oktober 2007 verkĂŒndete Professor Dr. Ole Danbolt MjĂžs, Vorsitzender des Nobelausschusses des norwegischen Parlaments, dass der Friedensnobelpreis 2007 zu gleichen Teilen an Al Gore und das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC; Zwischenstaatliche SachverstĂ€ndigengruppe ĂŒber KlimaĂ€nderungen) verliehen werden wird, und zwar fĂŒr ihre jeweiligen BemĂŒhungen.<ref>Verlautbarung des Nobelkommittees (englisch): http://nobelpeaceprize.org/en_GB/laureates/laureates-2007/announce-2007/</ref>

In einer ersten Stellungnahme teilte Al Gore mit, sich „tief geehrt“ zu fĂŒhlen. Er beabsichtigt, seinen Anteil am Preisgeld (fĂŒnf Millionen Kronen, etwa 530.000 €) an die Alliance for Climate Protection zu spenden, eine unabhĂ€ngige gemeinnĂŒtzige Organisation, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Wahrnehmung der Gefahren der Klimakrise in der amerikanischen und internationalen Öffentlichkeit zu stĂ€rken.<ref>Statement von Gore auf seiner Website: [http://blog.algore.com/2007/10/i_am_deeply_honored.html „I am deeply honored“]</ref>

Öffentliche Wahrnehmung

Die mĂ€nnliche Hauptfigur in Eric Segals Kassenschlager Love Story, Oliver Barrett, ein mittelmĂ€ĂŸiger Student und Sohn reicher Eltern ist von Gore als Rollenvorbild inspiriert. In dem Film heiratet der hauptsĂ€chlich beim Unisport aktive Barrett Jenny Cavelleri, eine hochbegabte Kommilitonin aus armen VerhĂ€ltnissen gegen den Willen seiner Eltern. Von politischen Gegnern wurde Gore unterstellt, er hĂ€tte behauptet, seine Frau Tipper wĂ€re auch Vorbild fĂŒr Jenny Cavelleri gewesen, was Segal, der beide zu Studienzeiten kannte, deutlich zurĂŒckwies. <ref>[http://www.nytimes.com/1997/12/14/us/author-of-love-story-disputes-a-gore-story.html?pagewanted=all Author of 'Love Story' Disputes a Gore Story], von Melina Henneberger, NYT 14. Dezember 1997</ref>

In der Trickserie Futurama lieh Al Gore 2000 (noch als amtierender VizeprĂ€sident) „seinem“ konservierten Kopf in einzelnen Folgen seine Stimme.

Des Weiteren erdachte Al Gore im Jahre 1990 die Idee eines „Marshallplans“ fĂŒr die Erde, welche er 1992 in seinem Buch Earth in the Balance veröffentlichte. Dieses Buch wurde 1992 unter dem Titel „Wege zum Gleichgewicht – Ein Marshallplan fĂŒr die Erde“ auch in deutscher Sprache verlegt. 2003 ging in Frankfurt/Main aus Al Gores Gedankengut die Global Marshall Plan Initiative hervor. Al Gore gibt an, von Rachel Carson zu diesem Buch inspiriert worden zu sein. Im Jahr 1994 verfasste er auch das Vorwort fĂŒr eine Neuauflage von Carsons Buch „Der stumme FrĂŒhling“.

Im Rahmen des Wahlkampfes 1992 bedachte George H. W. Bush den running mate seines Konkurrenten Bill Clinton mit dem SchmĂ€hnamen „Ozone Man“. Al Gore hingegen fasste dies als „Kompliment“ fĂŒr sein Engagement fĂŒr den Umweltschutz auf.<ref>Vorwort von Al Gore zu „Der stumme FrĂŒhling“ von Rachel Carson</ref>

FĂŒr Irritationen sorgte eine Aussage Gores aus dem Jahre 1999. Er wies darauf hin, dass wĂ€hrend seiner Amtszeit als Senator auf seine Initiative 1991 der „High Performance Computing Act“ zur Förderung des Internets erlassen wurde, der als ein wichtiger Schritt zur Verbreitung des Internet gilt<ref>[http://www.nettime.org/Lists-Archives/nettime-l-0009/msg00311.html Mail von Vinton Cerf an nettime.org]</ref><ref>http://www.nytimes.com/2005/02/16/technology/16internet.html Dr. Vinton Cerf und Dr. Bob Kahn nahmen im Jahr 2000 zugunsten von Al Gore wie folgt Stellung: „Bob and I believe that the vice president deserves significant credit for his early recognition of the importance of what has become the Internet.“</ref> (siehe auch Geschichte des Internets#Wende ab 1990). Die ErklĂ€rung wurde im PrĂ€sidentschaftswahlkampf 2000 von einigen Medien dahingehend ausgelegt, er bezeichne sich als Erfinder des Internets, was fĂŒr einigen Spott ĂŒber Gore sorgte.

Der Gore-Effekt ist eine in den USA verbreitete und nach Gore benannte ironische Bezeichnung fĂŒr unzeitigen Schneewetter oder KĂ€lteeinbrĂŒche in Zusammenhang mit Veranstaltungen und Demonstrationen zu Gefahren der Globalen ErwĂ€rmung. Al Gore wird dabei in spöttischer Weise nachgesagt, dass seine internationalen VortrĂ€ge und AktivitĂ€ten mit entsprechende Wetterereignissen zusammenfielen oder diese sogar auslösten. <ref>[http://www.zeit.de/2009/09/Martenstein-09 KĂ€ltetote in Peru] Unser Kolumnist enthĂŒllt Al Gores persönliche Klimakatastrophe, von Harald Martenstein, Die Zeit, 13. MĂ€rz 2009</ref>. Der angebliche Gore Effekt wird dabei Ă€hnlich verwendet wie die Moderne Sage ĂŒber die angebliche Erfindung des Internets durch Gore. Kommentatoren und Kritiker fĂŒhren Auflistungen von angeblichen oder tatsĂ€chlichen Auftreten des Gore-Effekts an, um Lebensstil und Auftritte des MultimillionĂ€rs und NobelpreistrĂ€gers satirisch zu verzeichnen und sein weltweites Engagement gegen die Globale ErwĂ€rmung ins LĂ€cherliche zu ziehen.<ref name = "love"> [http://www.politico.com/news/stories/1108/15931.html Tracking 'The Gore Effect'], von Erika Lovely, Politico 25. November 2008</ref><ref Name ="Daly" >[http://www.nydailynews.com/news/2009/12/20/2009-12-20_if_gore_traveled_the_world_everything_would_be_cool.html#ixzz0aZPjm72T The Gore Effect brings snow to New York City], NYDailyNews, Michael Daly, 20. Dezember 2009</ref> Aufgrund heftiger SchneefĂ€lle in den USA wĂ€hrend der UN-Klimakonferenz auf Bali wurde etwa ĂŒber eine Fernwirkung des Gore Effekts spekuliert.<ref>[http://brneurosci.org/gore.html Global Climate Catastrophe Notes, 16. Dezember 2007, The Al Gore Effect: Theoretical Basis]</ref>. Andere schreiben Gore aufgrund seiner als starr empfundenen Rhetorik und Körperhaltung und dem ironischen Verweis auf Gores Geburt im MĂ€rz 1948, knapp 9 Monate nach dem Roswell-Zwischenfall im Juni 1947 eine extraterrestrische Herkunft zu.<ref>[http://www.telegraph.co.uk/comment/personal-view/3625277/Nine-months-after-the-Roswell-Incident-Al-Gore-was-born.-It-might-not-be-a-coincidence.html Nine months after the Roswell Incident, Al Gore was born. It might not be a coincidence], William Langley, UK Telegraph, 28. Mai 2006</ref>

Kontroversen gab es um Gores umfangreiche geschĂ€ftliche AktivitĂ€ten.<ref name="Janus"/> Dies gilt fĂŒr seinen Einsatz fĂŒr den Ausbau des Internets, dem Bau von Fernerkundungsatelliten, der Biotechnologie wie seiner Rolle als FĂŒrsprecher wie millionenschwerer Investor im Bereich des Klimaschutzes. Gore wird dabei von AnhĂ€ngern als technophiler Atari Democrat charakterisiert<ref name=biosen></ref>, der mit Hightechlösungen die amerikanische TechnologiefĂŒhrerschaft aufrechterhalten und entsprechend hochqualifizierte ArbeitsplĂ€tze in den USA schaffen will. Politische Gegner wie Klimaskeptiker bezeichnen Gore despektierlich als ersten KarbonmilliardĂ€r, der im Gegensatz zu den Schlotbaronen des 19. Jahrhunderts nicht vom Aufstieg der Montanindustrie, sondern einer Verringerung der kohlenstoffbasierten Wirtschaft mittels gesetzlicher Regelungen, Risikokapitalinvestitionen und StaatsauftrĂ€gen finanziell erheblich profitiere. <ref name="Janus">[http://www.nytimes.com/2009/11/03/business/energy-environment/03gore.html Gore’s Dual Role: Advocate and Investor], von JOHN M. BRODER, NYT, 2. November 2009</ref>

Werke
 • Earth in the Balance: Ecology and the Human Spirit. Houghton Mifflin, Boston (Ma.) 1992, ISBN 0-395-57821-3
 • Wege zum Gleichgewicht: Ein Marshallplan fĂŒr die Erde. Frankfurt am Main 1992, ISBN 3-10-027200-5
 • An Inconvenient Truth: The Planetary Emergency of Global Warming and What We Can Do About It. Rodale Books, Emmaus (Pa.) 2006, ISBN 978-1-59486-567-1
 • Eine unbequeme Wahrheit. Buch zum Film, ISBN 978-3-570-50078-1
 • The Assault on Reason: How the Politics of Blind Faith Subvert Wise Decision-making. The Penguin Press, New York 2007, ISBN 978-1-59420-122-6
 • Angriff auf die Vernunft. MĂŒnchen 2007, ISBN 978-3-570-50089-7
 • Our Choice: A Plan to Solve the Climate Crisis. Rodale Books, Emmaus (Pa.) 2009, ISBN 978-1-59486-734-7
 • Wir haben die Wahl. Ein Plan zur Lösung der Klimakrise. MĂŒnchen 2009, ISBN 978-3-570-50115-3

Ehrungen
 • 1994: Ehrenmitglied der Wissenschaftsvereinigung Sigma Xi
 • 2006: 5 DUH-Umwelt-Medienpreise
 • 2007: Oscar fĂŒr den Film Eine unbequeme Wahrheit
 • 2007: Prinz-von-Asturien-Preis
 • 2007: Friedensnobelpreis (zusammen mit dem Intergovernmental Panel on Climate Change)
 • 2008: Ehrendoktor der ETH Lausanne<ref>http://www.bluewin.ch/de/index.php/17,33656/Forschungstag_2008_der_ETH_Lausanne_im_Zeichen_der_Nachhaltigkeit/ News vom 15. April 2008]</ref>
 • 2008: Ehrendoktor der UAM Poznan

Einzelnachweise
<references/>
 • 

bat-smg:Al Gore

zh-min-nan:Al Gore
zh-yue:戈爟
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