Im Moment sind 14 Leute Online
Menü
Startseite
Partner
Redaktion
Nutzer
Forum
Filme
Kritiken
Mitwirkende
Kinostarts
Verleiher
Promis > G > Jule Gartzke
Jule Gartzke
Jule Gartzke ist eine deutsche Schauspielerin, Choreographin und Tanzpädagogin. Sie wurde im Jahr 1970 in Würzburg geboren und ist 48 oder 49 Jahre alt. Auf der Leinwand wird sie manchmal auch als Jule N. Gartzke erwähnt.
Biografie
Jule Gartzke (* 1970 in Würzburg<ref name="SPV">[http://www.schauspielervideos.de/fullprofile/schauspielerin-jule-gartzke.html Jule Gartzke]; Profil und Vita bei Schauspielervideos.de. Abgerufen am 11. Januar 2017.</ref><ref name="CF">[https://www.castforward.de/members/profile/jule-gartzke Jule Gartzke]. Profil und Vita bei CAST FORWARD. Abgerufen am 11. Januar 2017.</ref>) ist eine deutsche Schauspielerin, Choreographin, Tanzpädagogin und Bewegungslehrerin.

Leben
Ausbildung und Theater
Jule Gartzke wurde als dritte von vier Töchtern geboren. In ihrer Kindheit und Jugend erhielt sie Tanz- und Reitunterricht. Nach dem Abitur studierte sie von 1990 bis 1995 Zeitgenössischen Tanz (im Hauptfach) an der Folkwang Hochschule in Essen.<ref name="SPV"/><ref name="CF"/> Außerdem besuchte sie Seminare in den Bereichen Schauspiel, Pantomime und Musical.<ref name="SPV"/> Während ihres Studiums debütierte sie 1992 am Essener Grillo-Theater in Joshua Sobols Theaterstück Ghetto.<ref name="SPV"/> Sie hatte in den folgenden Jahren regelmäßige Theaterengagements, u.&nbsp;a. am Theater Bremen (1995; in Pu der Bär), am Schauspielhaus Bochum (Spielzeit 1996/97; als Elfe in Ein Sommernachtstraum, Regie: Peter Fitz/Leander Haußmann), am Schauspielhaus Wuppertal (1997) und am Theater Konstanz (1998; als Mademoiselle in Cyrano de Bergerac, Regie: Thomas Goritzki).<ref name="SPV"/> 2000 spielte sie Theater in England, am Cochrane Theatre in London.<ref name="SPV"/>

Spätere Theaterarbeiten, teilweise auch als Choreographin, übernahm sie am Theater im Ballsaal Bonn (2003), am Schauspielhaus Bochum (2008–2010; Choreographie bei Marigold mit Musik der Beatles, Regie: Burghart Klaußner), am Musiktheater im Revier (2011) und beim PACT Zollverein (2011/2014).

Film und Fernsehen
Seit 1999 arbeitet Gartzke als Schauspielerin fĂĽr Film und Fernsehen. In dem mehrfach ausgezeichneten<ref> . Auszeichnungen und Video.Abgerufen am 11. Januar 2017.</ref> Schweizer Kurzfilm Blush (2000) stand sie 1999 zum ersten Mal vor der Kamera. Sie arbeitet als Schauspielerin mittlerweile fast ausschlieĂźlich fĂĽr Film und Fernsehen.

In dem Fernsehfilm Mein Bruder, der Idiot (2000) von Regisseur Kai Wessel (2000), eine Geschichte über zwei völlig unterschiedliche Brüder (der eine ein attraktiver Barpianist, der andere mit dem Down-Syndrom geboren), spielte sie die weibliche Hauptrolle der Mascha Ahrens an der Seite von Bobby Brederlow und Martin Feifel. In dem Fernsehfilm Die Mauer – Berlin ’61 (2006) verkörperte sie als Leiterin einer Gruppe von Jungpionieren eine überzeugte Repräsentantin des DDR-Regimes. In dem Kinofilm Picco (2010), der 2010 bei seiner Uraufführung auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis für einen Eklat wegen seiner Gewaltdarstellung sorgte, spielte sie die Jugendpsychologin Frau Schmitt; hier waren die beiden Jungschauspieler Frederick Lau und Joel Basman ihre Partner.

Mehrfach wirkte sie in Krimireihen mit, so in dem Donna Leon-Krimi Acqua Alta (2004), im Wilsberg-Krimi Ausgegraben (2005, an der Seite von Stephan Kampwirth als verzweifelte Ehefrau, deren hochverschuldeter Ehemann illegal Kunstgegenstände aus der Keltenzeit weiterverkauft) und in der ZDF-Krimireihe Das Duo (2009, als Leiterin eines Frauenhauses). Im Franken-Tatort: Am Ende geht man nackt, der im April 2017 erstausgestrahlt wurde, spielte sie Michaela Busch, die als ehrenamtliche Helferin in einer Bamberger Flüchtlingsunterkunft arbeitet.

Auch war sie regelmäßig als Gastdarstellerin in zahlreichen deutschen Fernsehserien aktiv. Im Januar 2015 war Gartzke in der ZDF-Serie SOKO Stuttgart in einer Episodenhauptrolle zu sehen; sie spielte Anja Frege, Ehefrau des Gemeindepfarrers Simon Frege (Robert Schupp), die aus Eifersucht die 16-jährige Geliebte ihres Mannes tötet und die in ihrer Verzweiflung die Kriminalhauptkommissarin Martina Seifert (Astrid M. Fünderich) als Geisel nimmt. Im November 2015 war sie dann in der ZDF-Serie Herzensbrecher – Vater von vier Söhnen in einer Episodennebenrolle zu sehen; sie spielte die Ärztin Dr. Franziska Bertoli, die Pfarrer Tabarius (Simon Böer) wegen der Alzheimer-Erkrankung seines Dienstvorgesetzten berät. Im November 2017 war Gartzke in der ZDF-Serie Heldt in einer Episodenhauptrolle zu sehen; sie spielte Sibylle Sandner, die Ehefrau des Mordopfers. Eine dramatische Episodenhauptrolle hatte Gartzke auch in der ZDF-Serie SOKO Wismar als Architektin Juliane Schöller, deren Ehemann Opfer eines Gewaltverbrechens wird.<ref>''. Handlung und Besetzung (mit Szenenfoto mit Jule Gartzke). Abgerufen am 2. März 2018.</ref><ref>. Bildergalerie zur Folge. Abgerufen am 2. März 2018.</ref>

Pädagogik und Lehrtätigkeit
Gartzke besuchte von 1995 bis 1998 die International School for the F.M.Alexander-Technique, wo sie bei Chris Stevens und Nadia Kevan ihre Ausbildung zur Lehrerin der Alexander-Technik absolvierte.<ref name="SPV"/><ref name="CF"/> Seit 2008 unterrichtet sie Alexander-Technik für professionelle Tänzer und Schauspieler beim PACT Zollverein in Essen. Sie leitete Kurse und Seminare an verschiedenen Alexander-Ausbildungsschulen in Deutschland und international. Sie gab Workshops und Sommerkurse, u.&nbsp;a. in Spanien, Luxemburg, Wales und in den Vereinigten Staaten. Sie ist Leiterin einer eigenen Schule für Alexander-Technik in Essen.

Sie ist Mitglied im Alexander-Technik-Verband Deutschland (ATVD). Von 2003 bis 2005 war Jule Gartzke Vorstandsmitglied beim Alexander-Technik-Verband Deutschland (ATVD). Sie war auĂźerdem Direktorin des 8. Internationalen Kongresses der Alexander-Technik in Lugano, Schweiz.

Privates
Gartzke lebt in Essen und Köln.<ref name="SPV"/><ref name="CF"/> Sie ist Mitglied in Bundesverband Schauspiel (BFFS).<ref name="SPV"/><ref name="CF"/>

Filmografie (Auswahl)
 • 1999: Blush (Kurzfilm)
 • 2000: Mein Bruder, der Idiot (Fernsehfilm)
 • 2000–2001: FĂĽr alle Fälle Stefanie (Fernsehserie; zwei Folgen, verschiedene Rollen)
 • 2001: Die Wache (Fernsehserie; Folge: Schlangennest)
 • 2002: Tödliches Vertrauen (Fernsehfilm)
 • 2003: Countdown auf der TodesbrĂĽcke (Fernsehfilm)
 • 2003: Broti & Pacek – Irgendwas ist immer (Fernsehserie; Folge: Die Verschwörung)
 • 2004: Der Bulle von Tölz: Sport ist Mord
 • 2004: Donna Leon – Acqua Alta (Fernsehreihe)
 • 2004: Folgeschäden (Fernsehfilm)
 • 2005: Ein ganz normales Paar (Fernsehfilm)
 • 2005: Wilsberg: Ausgegraben (Fernsehreihe)
 • 2006: SOKO KitzbĂĽhel (Fernsehserie; Folge: Klinisch getestet)
 • 2006: Heiratsschwindlerin mit Liebeskummer (Fernsehfilm)
 • 2006: Die Cleveren (Fernsehserie; Serienrolle)
 • 2006: Die Mauer – Berlin ’61 (Fernsehfilm)
 • 2007: GroĂźstadtrevier (Fernsehserie; Folge: Chefsache)
 • 2007: In aller Freundschaft (Fernsehserie; Folge: Die inneren Werte)
 • 2008: Alles was recht ist (Fernsehfilm)
 • 2009: Schutzlos (Fernsehfilm)
 • 2009: Das Duo: Wölfe und Lämmer (Fernsehreihe)
 • 2010: Picco (Kinofilm)
 • 2010: Tatort: Am Ende des Tages (Fernsehreihe)
 • 2010: Der letzte Bulle (Fernsehserie; Folge: Ich hab sie alle gehabt)
 • 2010: SOKO Köln (Fernsehserie; Folge: Offene Rechnung)
 • 2011: SOKO Leipzig (Fernsehserie; Folge: Gottes Zoo ist groĂź)
 • 2012: Heiter bis tödlich: Morden im Norden (Fernsehserie; Folge: Donners Dienstreise)
 • 2015: SOKO Stuttgart (Fernsehserie; Folge: Das Versprechen)
 • 2015: Herzensbrecher – Vater von vier Söhnen (Fernsehserie; Folge: Schwarz zu grau)
 • 2017: Tatort: Am Ende geht man nackt (Fernsehreihe)
 • 2017: Heldt (Fernsehserie; Folge: Vom Umtausch ausgeschlossen)
 • 2018: Tatort: Tollwut (Fernsehreihe)
 • 2018: SOKO Wismar (Fernsehserie; Folge: Aus Liebe)
 • 2018: Parfum (Fernsehserie; Folge: Fesselung)

 • 2018: Passagier 23 – Verschwunden auf hoher See

Einzelnachweise
<references />
Filmografie
Vor der Kamera
Picco 2011 (Frau Schmitt)
Forum zur Prominenten
Es sind noch keine Themen vorhanden.
Zum Verfassen eines Beitrags bitte einloggen.
Weblinks
Version 1.8   –   Copyright by diekinokritiker.de   –   Impressum und Nutzungsbedingungen