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Goran Bregovic
Goran Bregovic ist ein jugoslawischer Musiker und Komponist. Er wurde am 22. März 1950 an einem Mittwoch in Sarajevo geboren und ist 69 Jahre alt.
Biografie
und Musiker Goran Bregović (2013)]]
Goran Bregović (* 22. März 1950 in Sarajevo) ist ein bosnischer Musiker und Komponist.

Biographie
Bregović, der einen kroatischen Vater und eine serbische Mutter hat, bezeichnet sich selbst weiterhin als Jugoslawe. Darüber hinaus ist seine Frau Dženana Bosniakin.<ref> </ref> Nachdem er seit Anfang der 1990er in Belgrad und Paris lebte, hat er sich im Juli 2011 dazu entschlossen, mit seiner Frau und seinen Kindern in seine Heimatstadt Sarajevo zu ziehen.<ref>http://www.sarajevo-x.com/vijesti/bih/goran-bregovic-se-vraca-u-sarajevo-sa-porodicom/110107038</ref>

Bregović begann seine Musikkarriere als 16-jähriger Bassist 1966 in der Amateurband Beštije in Sarajevo. 1974 gehörte er zu den Gründern der erfolgreichen Rockband Bijelo dugme, die bis zu ihrer Auflösung 1989 zahlreiche Hits hatte und auch über die Grenzen Jugoslawiens hinaus, so z.&nbsp;B. in Ost- und Südosteuropa, populär war.

International bekannt wurde er allerdings als Komponist von Filmmusik. Seinen ersten Soundtrack lieferte er 1978 für den Film Nije Nego von Mića Milošević. Weltberühmt ist seine Musik durch die Filme von Emir Kusturica geworden. 2008 war er beim Eurovision Song Contest in Belgrad Teil des Interval-Acts im Finale.

Für den Eurovision Song Contest 2010 schrieb Bregović den Song Ovo je Balkan (Dies ist der Balkan) für den serbischen Teilnehmer Milan Stanković. Im Finale belegte der Song den 13. Platz. Stanković nahm von dem Lied auch eine spanische Version, unter dem Titel Balkaneros, auf, die Bregović im folgenden Jahr mit den Gipsy Kings noch einmal einspielte.

Filmografie

Zu folgenden Filmen komponierte Goran Bregović die Musik:

 • 1988 – Die Zeit der Zigeuner – Regie: Emir Kusturica
 • 1989 – Kuduz – Regie: Ademir Kenović
 • 1990 – Gluvi barut – Regie: Bahrudin Čengić
 • 1991 – Das Serbische Mädchen – Regie: Peter Sehr (mit Mirjana Joković und Ben Becker)
 • 1991 – Mala – Regie: Predrag Antonijević (mit Mirjana Joković)
 • 1991 – Caruga – Regie: Rajko Grlić
 • 1993 – Arizona Dream (zusammen mit Iggy Pop) – Regie: Emir Kusturica (mit Johnny Depp, Faye Dunaway, Lili Taylor und Jerry Lewis)
 • 1993 – Toxic Affair – Regie: Philoméne Esposito (mit Isabelle Adjani)
 • 1993 – La Nuit sacrée – Regie: Nicolas Klotz
 • 1993 – Le Nombril du monde – Regie: Ariel Zeitoun
 • 1994 – Die Bartholomäusnacht – Regie: Patrice Chéreau (mit Isabelle Adjani, Daniel Auteuil und Virna Lisi)
 • 1995 – Underground – Regie: Emir Kusturica (mit Miki Manojlović, Lazar Ristovski, Mirjana Joković und Ernst Stötzner)
 • 1997 – The Cook in Love – Regie: Nana Dschordschadse (mit Pierre Richard)
 • 1997 – Der Schlangenkuss – Regie: Philippe Rousselot (mit Ewan McGregor, Greta Scacchi und Pete Postlethwaite)
 • 1997 – XXL – Regie: Ariel Zeitoun (mit Gérard Depardieu, Elsa Zylberstein und Gina Lollobrigida)
 • 1998 – Zug des Lebens – Regie: Radu Mihăileanu
 • 1999 – The Lost Son – Regie: Chris Menges (mit Daniel Auteuil und Nastassja Kinski)
 • 1999 – Tuvalu – Regie: Veit Helmer
 • 2000 – 27 Missing Kisses – Regie: Nana Dschordschadse (mit Nutsa Kukhianidze und Pierre Richard)
 • 2000 – Je li jasno prijatelju? – Regie: Dejan Ačimović
 • 2002 – Musik für Hochzeiten und Begräbnisse (Musikk for bryllup og begravelser) – Regie: Unni Straume (norwegische Produktion mit Bregović und Band als Darsteller)
 • 2007 – Fly by Rossinant – Regie: Jacky Stoév
 • 2008 – Mustafa – Regie: Can Dündar (Dokumentarfilm über Atatürk)
 • 2011 – Baikonur – Regie: Veit Helmer

Ehrungen
 • 2015: Chevalier Ordre des Arts et des Lettres

Wedding and Funeral Orchestra
Bregović spielt seine Filmmusik auch live. So war er mit seinem seit 1998 bestehenden Wedding and Funeral Orchestra bereits weltweit auf verschiedenen Tourneen, Festivals und Einzelauftritten zu Gast. Jährlich gibt Bregović mit dem Orchester circa 100 Konzerte. Die Texte zu seinen Musikstücken wurden darüber hinaus in diverse Sprachen übertragen und die jeweiligen Künstler hatten große Erfolge mit seiner Musik in ihren Heimatländern. So sangen in Polen Kayah und Krzysztof Krawczyk seine Musik, in der Türkei Sezen Aksu, in Griechenland Giorgos Dalaras sowie Alkistis Protopsalti und in den USA Iggy Pop und Beirut.
Das Orchester besteht aus mehreren Bläsern, Dudelsack, einem Streicherensemble, einem Männerchor aus Belgrad und verschiedenen Gastsängern aus dem jeweiligen Land, in denen das Orchester auftritt. Ein Teil der Sänger singt traditionelle Lieder auf Romani, der Sprache der Roma. Das Orchester umfasst mindestens 10 und bis zu 40 Musiker. Die Stammbesetzung des kleinen Orchesters besteht aus Muharem Redzepi (Gesang, Schlagzeug), Bokan Stanković (Trompete), Dalibor Lukić (Trompete), Stojan Dimov (Saxophon, Klarinette), Aleksandar Rajković (Posaune, Glockenspiel), Miloš Mihajlović (Posaune), Dejan Manigodić (Tuba) und Goran Bregović. Ebenfalls gehören zum kleinen Orchester die bulgarischen Sängerinnen Daniela Radkova-Aleksandrova und Ludmila Radkova-Traikova. Das kleine Orchester wird, ergänzt durch Sänger des Männerchors der Serbisch-orthodoxen Kathedrale in Sarajevo, zum großen Orchester.

Einzelnachweise
<references />
Filmografie
Hinter der Kamera
Baikonur 2011 (Musik)
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